Partner von:

"Das GapYear-Programm hat meinen Horizont erweitert"

Brücke, Lücke, überbrücken, Gap Year, Bauklötze, Bausteine, Bausteinchen, bauen (© Rob hyrons – Fotolia.com)

© Rob hyrons– Fotolia.com

Ein Jahr, drei Praktika bei drei verschiedenen Unternehmen - und dafür nur eine Bewerbung schreiben. Das bietet das GapYear-Programm von Allianz, Bertelsmann und McKinsey. e-fellow Oliver hat das Programm durchlaufen und erzählt im Interview von Projektarbeit in Boston und von seinen Plänen für die Zukunft.

Du hast schon zu Beginn des GapYears von deinen Erfahrungen erzählt. Was hat sich seit unserem letzten Gespräch getan?

Ich bin nun in meiner dritten Station bei der Allianz. Angefangen hatte ich mein GapYear bei Bertelsmann, anschließend war ich bei McKinsey. Zwischendurch habe ich den GMAT gemacht und bin noch ein bisschen gereist.

Wie war dein Praktikum bei McKinsey?

Bei McKinsey war ich in Boston auf einem Projekt im Bereich Consumer Goods bei einem Sportartikelhersteller. Ich habe eine Strategie für einen Distributionskanal entwickelt, nach neuen Vertriebswegen gesucht und versucht, diese anzuwenden. Ich habe auch an Management-Meetings des Klienten teilgenommen. Das Praktikum war wirklich eine einmalige Erfahrung, es war eines der aufregendsten Projekte, auf dem man bei McKinsey aus meiner Sicht eingesetzt werden konnte. Nebenher hatte ich noch Zeit, Boston anzusehen, ich habe das gute Essen genossen und mir ein NBA- und ein Eishockey-Spiel angesehen. Einmal die Woche sind wir abends im Team zusammen Abendessen gegangen.

War das Praktikum so, wie du es dir vorgestellt hast?

Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. Das Projekt, bei dem ich mitarbeiten konnte, war sehr interessant und die Beratertätigkeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Arbeit im Team war toll, und man kann auch als junger Consultant oder Praktikant schon sehr anspruchsvolle Aufgaben übernehmen.

Hast du auch Kontakt mit anderen GapYear-Praktikanten?

Wir hatten bisher ein großes Treffen mit allen Praktikanten und nächstes Jahr wird es noch eines geben, wenn der neue Jahrgang anfängt. Im Oktober veranstaltet die Allianz außerdem das GapYear-Jahrestreffen in der Loge der Allianz-Arena. Ansonsten habe ich regelmäßig Kontakt mit anderen Teilnehmern, die ich auf dem Einführungstraining kennengelernt habe. Manchmal ist man gleichzeitig in einem Unternehmen und trifft sich zum Mittagessen, mit anderen gehe ich abends feiern.

Welche Pläne hast du mittlerweile für dein persönliches Projekt?

Da ich schon zwischen den einzelnen Stationen frei hatte, um den GMAT zu machen, hat sich meine freie Zeit am Ende des Programms etwas verkürzt. Ich werde eine Interrail-Reise durch Europa machen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Mentoren?

Ich habe in allen drei Unternehmen einen Mentor und bin immer noch im Kontakt mit ihnen. Mit ihnen tausche ich mich sehr viel aus, zum Beispiel über das Thema, das mich gerade am meisten beschäftigt: Ob ich einen Master machen soll oder lieber anfange zu arbeiten. Meine Mentoren haben mir auch ihre Meinung zu verschiedenen Unis verraten und mich zu Einstiegsmöglichkeiten in den Unternehmen informiert.

Planst du nach dem Programm einen Master?

Ich habe mich trotz der vielen einzigartigen Erfahrungen im Rahmen meines GapYears erst einmal für die Fortsetzung meines Studiums entschieden. Ab Anfang September werde ich meinen Master in Mannheim beginnen und die Vorzüge des Studentenlebens für zwei weitere Jahre genießen können.

Hat das GapYear etwas an deiner Entscheidung geändert?

Zwischenzeitlich ja. Denn ich habe viele neue, aufregende Erfahrungen gemacht. Das hat mir neue Perspektiven eröffnet und gezeigt, dass ein Einstieg ins Berufsleben auch mit dem Bachelor möglich ist. Ich hatte überlegt, meinen Master erst nach einiger Zeit im Berufsleben zu machen. Zum Schluss habe ich mich jedoch aufgrund meines Bauchgefühls doch für eine direkte Fortsetzung des Studiums entschieden.

Welche weiteren Karrierepläne hast du?

Das GapYear hat mein Interesse an der Beratung weiter gefestigt, aber auch meinen Horizont hinsichtlich anderer Branchen erweitert. Bei Bertelsmann hat mich fasziniert, wie vielfältig ein Unternehmen sein kann. Der Konzern war vorher für mich ein weißes Blatt, jetzt weiß ich, dass es ein interessantes Unternehmen ist. Im Praktikum bei der Allianz fand ich sehr spannend, dass ich im Marktmanagement eng mit den verschiedenen Fachabteilungen zusammenarbeiten und bei der Projektkoordination mitwirken konnte. Durch das GapYear habe ich die drei Unternehmen viel besser kennengelernt. Das war ja auch mein Ziel: Ich wollte im GapYear-Programm in verschiedenen Arten von Unternehmen und Branchen Erfahrungen sammeln.

Wie ist dein Fazit zum GapYear-Programm?

Es ist wirklich ein optimales Programm. Ich habe dabei so viele Erfahrungen mitgenommen, die ich sonst nicht hätte machen können. Ich habe drei Praktika absolviert, die ich mir eigenständig nicht so gut hätte organisieren können. Außerdem hat mir das GapYear eine gute Vorstellung davon gegeben, wie unterschiedlich Unternehmen sein können.

nach oben

Jobs, Praktika

und akademische

Stellen suchen

Verwandte Artikel

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren