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Vom Vorstand zum Sieger gekürt

Pokal, McKinsey, CEO of the Future, Award, Quelle: sxc.hu, Autor: svilen001

Pokal, McKinsey, CEO of the Future, Award, Quelle: sxc.hu, Autor: svilen001

Jedes Jahr findet er statt, der Wettbewerb zum 'CEO of the Future'. In diesem virtuellen Wettbewerb können Absolventen und Young Professionals ihre Manager-Qualitäten testen. Und sie am Schluss einer hochka- rätigen Jury präsentieren - neben McKinsey-Deutschland-Chef Mattern sind auch Vorstände von Audi und Bayer dabei. Der Gewinner 2009 ist e-fellows.net-Alumnus Friedrich Foerster.

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Haben Sie schon ein Stellenangebot bekommen?
 Leider nein. Aber ich habe bei der Siegerehrung kurz mit Frank Mattern gesprochen und gefragt, ob ich ein Praktikum bei McKinsey machen könnte. Da schien er nicht abgeneigt.
 

Was hat Sie dazu gebracht, an diesem Wettbewerb teilzunehmen?
 Ich war auf der Suche nach einem Praktikum bei McKinsey. Ich surfte also auf der Website, um mich nach dem Bewerbungsverfahren zu erkundigen und habe dort die Werbung für "CEO of the Future" gesehen. Schon als Schüler habe ich bei einem McKinsey-Wettbewerb mitgemacht und dachte, es könnte nicht schaden, das noch einmal zu probieren. Vor allem hoffte ich, dass dieser Wettbewerb ähnlich wie die Cases in den Recruiting Interviews ist. So sah ich in dem Wettbewerb die Gelegenheit, dafür ein bisschen zu üben.
 

Als Mediziner und Jurist kennen Sie sich ja nicht unbedingt mit betriebswirtschaftlichen Fragen aus – wie sind Sie die Aufgaben angegangen?
 Fast hätte ich die Fallstudie gar nicht eingereicht, weil ich dachte, dass ich sie nicht vernünftig lösen könnte. Zuerst musste ich mich nämlich schon ein wenig in die fremde Materie einlesen. McKinsey hatte aber Unterlagen zur Verfügung gestellt, die mir sehr geholfen haben. Nachdem ich mich einigermaßen sicher fühlte, habe ich den Case über einen Automobilzulieferer gewählt. Um zur Lösung zu kommen, habe ich mit den einzelnen Positionen in der Bilanz 'gespielt' und verschiedene Annahmen getroffen. Dabei habe ich mich eher nach dem gesunden Menschenverstand gerichtet, weniger nach BWL-Theorien.
 

Wie haben Sie diese zusätzliche Arbeitslast neben Ihrem Jurastudium gestemmt?
 Als ich Medizin studierte, habe ich mich ja auch nach einer Nebenbeschäftigung umgeschaut. Das war dann mein Jura-Studium. Nachdem ich nun mit Medizin fertig bin, bleibt Zeit für Neues wie z.B. den Wettbewerb. Obwohl ich zugeben muss, dass die Wochen vor dem Finale sehr intensiv waren. Vor allem, weil ich für mein Staatsexamen noch eine Examensarbeit schreiben musste. Aber es hat alles geklappt.
 

Warum haben Sie es bis ins Finale geschafft?
 Da bin ich selbst überrascht gewesen. Ich schätze, mit der Lösung meiner Fallstudie und der Präsentation im Halbfinale habe ich meine Juroren überzeugt. Ein Quäntchen Glück war sicher auch dabei. Es wäre vermessen, an dem Wettbewerb mit dem Ziel teilzunehmen, zu gewinnen. Da spielen einfach zu viele Faktoren mit, die man nicht beeinflussen kann. Ganz zu schweigen von den anderen hochkarätigen Teilnehmern.
 

Waren Sie sehr nervös bei der Abschluss-Präsentation?
 Natürlich. Aber ein bisschen Lampenfieber ist ja gut, um sich zu konzentrieren. Außerdem hatte ich inzwischen ein wenig Übung, und als Team haben wir die Präsentation zusammen vorbereitet. Das gibt eine gewisse Sicherheit. Wenn man dann vor der Jury steht, muss man die Nervosität abschütteln, klar reden und beim Denken flexibel bleiben.
 

Wie war die Stimmung unter den Konkurrenten?
 Ich würde da nicht von Konkurrenten sprechen sondern von erstklassigen Mitbewerbern. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sie alle kennenzulernen. Wir hatten gemeinsam eine tolle Zeit. Das gilt auch für mein Team. Wir haben zusammen gearbeitet, keiner hat versucht, den anderen auszubooten. Bei unserer Präsentation im Finale haben wir harmonisch zusamengearbeitet und die Fragen der Jury als Team beantwortet. So ist mein Erfolg ein Teamerfolg!

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