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Worüber wird gesprochen?

Fragen Personalsuche Vorstellungsgespräch [© contrastwerkstatt - Fotolia.com]

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Auf welche Klassiker man sich vorbereiten kann – und was man selbst zum Thema machen sollte.

Das fragt der Personalchef

Warum sind Sie der richtige Kandidat?

Jede Eigenschaft, mit der man sich im Gespräch schmückt, sollte einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben – und anhand von Praktika oder Projektarbeiten belegt werden. Wer Stärken nennt, die zur Firmenphilosophie passen, zeigt, dass er sich mit ihr auseinandergesetzt hat. Am besten überlegt man auch, wodurch man sich von anderen Bewerbern abhebt: das Thema der Masterarbeit, einen Auslandsaufenthalt oder einen relevanten Nebenjob.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wichtig ist es dabei, konkrete Ziele zu nennen. Mit der Antwort "Den Einstieg finden und dann mal schauen" gilt man schnell als perspektivlos. Am besten unterteilt man seine Pläne in verschiedene Etappen. In den ersten Monaten: einarbeiten, Kontakte knüpfen, das Unternehmen kennenlernen. Nach ein, zwei Jahren: mehr Verantwortung übernehmen, das Profil weiter schärfen – vielleicht durch eine interne Fortbildung. Und schließlich: Projekte leiten oder Experte auf einem bestimmten Gebiet sein.

Welche Interessen und Hobbys haben Sie?

Diese Frage ist ein Charaktertest: Extremsportarten überzeugen Personalchefs genauso wenig wie gar keine Aktivitäten. Wer betont, er lese viel, sollte auf Detailfragen gefasst sein. Und bevor man von politischem Engagement, Familienplänen und Dark-Metal-Festivals erzählt, sollte man sich klar darüber werden, was bei dem potenziellen Arbeitgeber gut ankommt.

Das fragt der Bewerber

Wie ist die Einarbeitung geplant?

Wer als Bewerber mit einer Frage startet, die unmittelbar mit der Tätigkeit zu tun hat, signalisiert, dass es ihm in erster Linie um die Stelle geht. Details zur Einarbeitung sind außerdem spannend, weil man etwas über die Hierarchien des Hauses, den direkten Vorgesetzten und das Arbeitsumfeld erfährt. Hält sich der Gesprächspartner bedeckt, ruhig noch einmal nachhaken und fragen, wie die ersten Tage und Wochen denn konkret aussehen.

Welche Weiterbildungen gibt es?

Fragen nach Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen zeugen von Motivation und Engagement. Wer zum Beispiel plant, berufsbegleitend zu promovieren oder später einen MBA zu machen, sollte das nicht erst am Ende ansprechen. Schließlich hängt von der Reaktion ab, ob die Stelle überhaupt infrage kommt. Man sollte aber auch deutlich zeigen, dass man an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert ist – und nicht am Stuhlbein des Gegenübers sägt.

Mit welchem Gehalt kann ich rechnen?

Wer von Urlaubsgeld und Jahresbonus träumt, sollte das vorerst für sich behalten. Die Gehaltsfrage gehört frühestens ans Ende des ersten Gesprächs, häufig sogar erst in die zweite Runde. Dann ist es zwar wichtig, die Bezahlung anzusprechen und eine eigene Vorstellung zu äußern. Dabei sollte man aber signalisieren, dass man zu Kompromissen bereit ist.

© ZEIT Online (Link zum Originalartikel)

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