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Welche Hochschule bietet die beste Ausbildung?

Ranking, Hochschulen, Sieger (freeimages.com, yirsh)

Quelle: freeimages.com, yirsh

Bei diesem Ranking entscheiden die Personaler: 'Welche Universitäten und Fachhochschulen bilden die besten Absolventen aus?' wollte die Zeitschrift Junge Karriere wissen. 508 Personalverantwortliche füllten die Fragebögen aus. Ergebnis: Vorne liegen Universitäten und Fachhochschulen, die für die Praxis ausbilden - darunter viele Partnerhochschulen von e-fellows.net.

Universitäten und Fachhochschulen, die ihre Studierenden gut auf die Praxis vorbereiten, sind bei Unternehmen besonders beliebt. Das ist das Ergebnis des neuen Hochschulrankings von Junge Karriere, Handelsblatt und Wirtschaftswoche. Noch wichtiger als Praxiserfahrung ist den Personalern nur eins: Persönlichkeit. Auslandserfahrungen, Studiendauer und die Examensnote wiegen weniger schwer.

Betriebswirtschaft: Die Privaten halten locker mit

Die Uni Mannheim zeigt, wie's geht: Die Hochschule liegt sowohl in BWL als auch in VWL ganz vorne. Ihr dicht auf den Fersen sind die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Unis in Münster und Köln. Platz fünf teilen sich zwei private Hochschulen: Die European Business School in Oestrich-Winkel und die WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Doch auch die Goethe-Universität Frankfurt, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die ESCP-EAP in Berlin und der Master of Science in Management der HHL Leipzig konnten sich im Fach Betriebswirtschaft einen Platz unter den Top Ten sichern. Haarscharf dran vorbei geschrammt ist die Frankfurt School of Finance and Management, die zu den bekanntesten Business Schools in Deutschland zählt.

Mekka für Juristen: München, Münster, Hamburg

Im Fach Jura sicherte sich die LMU München den Spitzenplatz - dicht gefolgt von der Uni Münster und der Bucerius Law School in Hamburg. Besonders interessant für die Personaler: der englischsprachige "Master of Law and Business". Das einjährige Programm bietet die Bucerius Law School gemeinsam mit der WHU - Otto Beisheim School of Management an.

RWTH Aachen - top bei Ingenieuren

In den Ingenieurwissenschaften konnte sich die RWTH Aachen an die Spitze setzen - und zwar gleich in fünf Fächern. In Maschinenbau belegt sie den ersten Platz vor Darmstadt, München und Karlsruhe. Aber auch in den Fächern Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik und in den Naturwissenschaften sicherte sich die RWTH den ersten Platz auf dem Siegertreppchen.

Pluspunkt Internationalität

Dass die privaten Hochschulen früh auf eine internationale Ausrichtung ihrer Studiengänge setzten, zahlt sich aus: Ein Drittel der Personaler verlangt Auslandserfahrung von ihren Bewerbern. Sehr gute Englischkenntnisse fordert mehr als die Hälfte der Befragten. Hier konnte sich vor allem die ESB Reutlingen hervortun: Mit weitem Abstand verweist die Fachhochschule der Stadt bei Stuttgart ihre Konkurrenten aus Münster und Köln auf die Plätze.

Ohne Moos nix los im Ranking

Das Ranking zeigt auch: Ohne Geld keine gute Ausbildung. Das Rennen machten die Hochschulen, denen es gelingt, durch Kooperationen mit Firmen oder besondere Forschungsleistungen Drittmittel anzuwerben. Dabei haben die FHs gegenüber den Unis das Nachsehen. So ging der warme Geldregen der Exzellenzinitiative, bei der 1,9 Milliarden Euro in die Spitzenforschung flossen, an den FHs vorbei. Gefruchtet hat die Finanzspritze in Augen der Personaler allerdings nicht überall: Die Elite-Universitäten Konstanz, Heidelberg, Freiburg sowie die FU Berlin spielen im Ranking keine größere Rolle.

Bachelor? Die Personaler sehen's kritisch

Skepsis herrscht im Lager der Arbeitgeber nach wie vor, wenn es um die neuen Abschlüsse geht. Die Personalchefs fürchten fehlende Praxiserfahrung und Fachkenntnis der neuen Absolventen im Vergleich zu ihren Konkurrenten mit Diplom. Besonders in den Ingenieurwissenschaften hat sich der Bachelor noch nicht durchgesetzt. Von den Elektrotechnikern, Maschinenbauern und Wirtschaftsingenieuren verlangen viele Unternehmen nach wie vor das Diplom - das sie selbst dem Master vorziehen.

Gute Chancen für BWLer und Informatiker

Trotz der Wirtschaftskrise bleiben die Personalchefs optimistisch, wenn es um die Jobaussichten der Absolventen geht: Zwei Drittel der Befragten sind davon überzeugt, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt erholen wird. Doch noch hat die Krise die Unternehmen fest im Griff: Die Mehrzahl der befragten Unternehmen plant, 2009 lediglich 50 Mitarbeiter oder weniger einzustellen. Gute Chancen haben nach wie vor Informatiker und Betriebswirte.

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