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Praktika nur im Studium

Praktikantin (Quelle: freeimages.com, Autor: tome 213)

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Fast acht von zehn Personalentscheidern halten ein Praktikum nach dem Studium für nicht sinnvoll. Während der Zeit an der Hochschule aber sollten Studenten in die Praxis gehen. Das sagen alle Personaler, die das Staufenbiel Institut befragt hat.

Jeder Dritte rät sogar, drei oder mehr Praktika zu machen. Drei oder sechs Monate am Stück sind in den Augen der Unternehmensvertreter am besten geeignet. 249 Firmen haben sich an der Umfrage beteiligt.

Recht einig sind sich die Personaler beim Gehalt, das Praktikanten erhalten sollten. Mehr als zwei Drittel finden, ein Salär zwischen 401 und 800 Euro sei angemessen. Fünf Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass 201 bis 400 Euro eine angemessene Vergütung sind. Auffällig ist jedoch, dass der Anteil der Unternehmen, die Gehälter zwischen 201 und 400 Euro zahlen, doppelt so hoch ist. Hinzu kommt: Zwei von 100 Arbeitgebern überweisen gar kein Gehalt.

Eine deutliche Lücke klafft bei der Akzeptanz der neuen Abschlüsse Bachelor und Master. 92 Prozent der Befragten präferieren den Master. Der Bachelor konnte im Vergleich zum Vorjahr zwar aufholen, etwas mehr als die Hälfte votieren nun für ihn. Wesentlich niedriger ist der Anteil aber, wenn es speziell um Ingenieure und Naturwissenschaftler geht. Mehr als die Hälfte der 249 Firmen zahlt Bachelor-Absolventen weniger als den Masterabsolventen, im Schnitt 14 Prozent.

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