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So kann es losgehen

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Quelle: pexels.com

Ein Trainee durchläuft im Betrieb mehrere Stationen, bevor er seinen ersten festen Job antritt. Ist das besser, als direkt einzusteigen? Argumente dafür und dagegen.

Das spricht für ein Traineeship ...

1. Du kannst dich ausprobieren: Bei vielen Programmen kannst du entscheiden, in welchem Bereich du nach dem Traineeship arbeiten möchtest. Weil du mehrere Abteilungen kennenlernst, weißt du auch, in welche du am besten passt. Wo sonst kannst du unter realistischen Bedingungen testen, welche Arbeit dir liegt, und schon mal künftige Kollegen kennenlernen?

2. Du bist nicht allein: Neben deinem Chef in der jeweiligen Abteilung sind weitere Mitarbeiter für dich zuständig. Zum Beispiel dein Mentor, die Mitarbeiter in der Personalabteilung, die das Traineeprogramm betreuen, oder auch die Dozenten in den Fortbildungen, auf die du als Trainee geschickt wirst.

3. Du baust dir ein Netzwerk auf: Weil du regelmäßig die Abteilung wechselst, sammelst du schnell viele Kontakte. In den Fortbildungen und bei Traineestammtischen lernst du außerdem noch andere Trainees kennen. Das nutzt später deiner Arbeit und deiner Karriere.

4. Man traut dir etwas zu: Viele Unternehmen sehen in ihren Trainees den potenziellen Führungsnachwuchs. Du hast also gute Chancen, dass du in entsprechende Nachwuchsprogramme aufgenommen wirst und dich beweisen kannst.

5. Das Unternehmen investiert in dich: Trainees verdienen nicht grundsätzlich weniger als Direkteinsteiger. Und selbst wenn, profitierst du auf andere Weise. Zum Beispiel durch die Fortbildungen und persönlichen Coachings, die das Unternehmen dir bietet.

... und das für den Direkteinstieg.

1. Du machst endlich ernst: Während des Studiums konntest du höchstens durch Praktika oder Nebenjobs Berufserfahrung sammeln. Als Direkteinsteiger musst du in die Arbeitswelt nicht mehr nur hineinschnuppern, sondern kannst dich gleich tief in ein Thema einarbeiten und schnell Verantwortung übernehmen.

2. Du bist ein Kollege: Anders als die Trainees auf der Durchreise wirst du in deiner Abteilung als vollwertiger Kollege wahrgenommen. Für deinen Chef lohnt es sich, dir Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, schließlich profitiert davon die ganze Abteilung.

3. Du wirst Experte: Du kannst bereits jetzt damit beginnen, dich in einem Themengebiet zu profilieren. Trainees müssen damit warten, bis sie eine dauerhafte Position bekommen. Also in der Regel ein bis zwei Jahre, denn so lange dauern viele Traineeprogramme.

4. Du bekommst Unterstützung: Mentoren gibt es oft auch für Direkteinsteiger, und manche Unternehmen haben sogar eigene Einsteigerprogramme, die den Neuen beim Start helfen.

5. Der Chef kennt dich: Oft ist für die Karriere entscheidend, dass dich dein Chef den richtigen Leuten empfiehlt. Als Direkteinsteiger hast du mehr Zeit, deine Vorgesetzten und die Kollegen von dir zu überzeugen.

6. Du bekommst Gehalt: Direkteinsteiger verdienen teils etwas mehr als Trainees. Schätzungen liegen bei fünf bis fünfzehn Prozent.

© ZEIT ONLINE (Zur Original-Version des Artikels)

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