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Wie komme ich klar?

Häufige Fragen (Quelle: fotolia, Autor: fotomek)

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Vier knifflige Situationen für Büroneulinge – und was zu tun ist

Ich kann mir die Namen der Kollegen nicht merken

Wer nach einer Vorstellungsrunde die Namen der anderen Mitarbeiter gleich wieder vergisst, darf ruhig später noch mal nachfragen. Übrigens: Komplizierte Namen kann man sich leichter merken, wenn man nach der richtigen Aussprache oder der Herkunft fragt. Oder man baut sich eine Eselsbrücke: einfach den Kollegen mit einem Freund in Verbindung bringen, der den gleichen Namen trägt. Auch ein Blick in die Imagebroschüre, die interne Firmenzeitschrift oder den Newsletter kann helfen. In großen Unternehmen kann man im Intranet recherchieren, oft sind dort Fotos der Mitarbeiter veröffentlicht. Das erleichtert das Auswendiglernen.

Ich weiß nicht, ob ich Du oder Sie sagen soll

In Unternehmen, in denen sich alle duzen oder siezen, ist es einfach, sich zu orientieren. Schwieriger wird es, wenn die Mitarbeiter die Anrede unterschiedlich handhaben. Im Zweifel sollte man immer vom Sie ausgehen – es sei denn, man arbeitet bei einem sehr jungen oder ausländischen Unternehmen. In skandinavischen Ländern ist das Duzen beispielsweise üblicher als bei uns. In der Regel geben aber die Kollegen das Tempo vor. Als Berufsanfänger wartet man also am besten einfach ab, bis einem das Du angeboten wird. Wird man von den meisten (noch) gesiezt, sollte man sich deshalb auch nicht ausgeschlossen fühlen.

Meine Aufgaben langweilen mich

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man in den ersten Wochen im neuen Job wenig zu tun hat. Oft dauert es, bis der Chef einem größere Projekte anvertraut. Wird die Langeweile zu groß, sollte man das offen ansprechen. Bestenfalls überlegt man gemeinsam, welche neuen Aufgaben man übernehmen kann oder ob es Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Oder man fragt die Kollegen, ob man bei ihren Projekten einsteigen kann. Manchmal lohnt sich dabei auch der Blick in andere Abteilungen. Das sollte man jedoch unbedingt vorher mit dem Chef abstimmen. In großen Unternehmen kann man sich eventuell auch Unterstützung bei seinem Mentor oder dem Betriebsrat holen.

Niemand geht mit mir in die Mittagspause

Wird man als Einsteiger in der Mittagspause von den Kollegen übersehen, hilft vor allem Eigeninitiative. Vielleicht bittet man die Schreibtischnachbarn, Bescheid zu geben, sobald sie essen gehen. Wer ein wenig Zeit investieren will, kann Restaurants in der Nähe recherchieren und seine Kollegen einladen, etwas Neues auszuprobieren. Gibt es in der Abteilung noch andere Berufsanfänger oder Praktikanten, bietet es sich an, mit ihnen essen zu gehen. Schließlich befinden sie sich in derselben Situation. Manchmal gibt es in großen Firmen sogar eine Art Essensvermittlung, bei der man ein Lunchdate zugeteilt bekommt.

© ZEIT Online (Zur Originalversion des Artikels)

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