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Der perfekte Arbeitsplatz

Eine Hand auf einer Tastatur [Quelle: freeimages.com, sqback]

Quelle: freeimages.com, sqback

Rückenverspannungen, Augenbrennen, Kopfschmerzen – wer viel am PC sitzt, kennt solche Beschwerden. Dabei lassen sie sich mit kleinen Tricks vermeiden.

Lichtquellen

Natürliches Licht ist gut für die Psyche und den Körper. Wenn es blendet, stört es aber am Arbeitsplatz. Die Arbeitsstättenrichtlinie der Berufsgenossenschaften zeigt, wie optimale Lichtverhältnisse aussehen. Am Besten ist es, wenn der Arbeitsplatz im rechten Winkel zum Fenster aufgebaut ist. Bei Sonneneinstrahlung ist es wichtig, dass Sonnenrollos vorhanden sind. An den Arbeitsplätzen sollte eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux vorhanden sein. Zum Vergleich: Bei Dämmerung herrschen etwa 750 Lux. Achten sie darauf, geschlossene Jalousien wieder zu öffnen, wenn es die Sonneneinstrahlung zulässt.

Empfehlung für natürliche Lichtquelle: Bei Bedarf können helle Wände die Lichtflutung eines Raumes unterstützen. Veränderungen durch farbige Fensterfolie sollten sie nicht vornehmen, da sonst die positive Wirkung des Sonnenlichts auf den menschlichen Körper gemindert wird.

Empfehlung für künstliche Lichtquelle: Der offizielle leitfaden der Berufsgenossenschaft empfiehlt Lichtquellen mit einer Farbtemperatur ab 4.000 Kelvin, also tageslichtweißer Farbe.

Sitzposition

Um Rückenprobleme zu vermeiden, sollten sie in einer aufrechten Position sitzen, den Rücken an der Stuhllehne; Knie, Hüfte und Arme im rechten Winkel – die Füße mit der kompletten Sohle auf dem Boden. Daraus ergibt sich automatisch die optimale Stuhl- und Tischhöhe.

Empfehlung: Beim Kauf eines Bürostuhls sollten sie darauf achten, dass dieser verstellbare Rücken- und Armlehnen hat. Einen solchen Stuhl bekommt man bereits ab rund 200 Euro.

Bildschirm und Tastatur

Nachdem sie die optimale Sitzposition gefunden haben, geht es nun mit dem Monitor weiter. Verstellen sie den Bildschirm so in der Höhe, dass die oberste Bildschirmzeile gerade vor Ihren Augen liegt. Dann neigen sie das Display, bis sie frontal auf das Gerät schauen. Dabei sollte der Bildschirm rund 50 bis 80 cm von Ihrem Auge entfernt sein. Die Tastatur stellen sie danach so auf, dass sie einen Abstand von 10 bis 15 cm zur Tischkante hat.

Bildschirm-Empfehlung: Bildschirme für den Arbeitsplatz sollten sich nicht nur in der Neigung sondern auch in der Höhe verstellen lassen. Für die Übersicht bei der Textarbeit kann das Drehen in den Hochkant-Betrieb sinnvoll sein. Gute verstellbare Monitore mit 24-Zoll-Diagonale gibt es bereits ab 200 Euro. stellen sie den Monitor mithilfe von Testbildern (z. B. von burosch.de) so ein, dass sie alle Graustufen erkennen und unterscheiden können.

Tastatur-Empfehlung: Wer häufig längere Texte schreibt, sollte zu  einer ergonomischen Tastatur greifen. Durch die Form wird der Nutzer dazu gezwungen, die Handgelenke gerade zu halten. Bei einer normalen Variante müssen sie darauf selbst achten.

Drucker

In welchem Maße Drucker-Feinstaub die Gesundheit gefährdet, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rät trotzdem, häufig benutzte Arbeitsplatzdrucker nur in „gut belüfteten“ Räumen aufzustellen. Weniger häufig genutzte Geräte können unter dem Tisch stehen.

Empfehlung: Beim Kauf eines Arbeitsplatzdruckers sollten sie auf die Plakette „Blauer engel“ achten. Geräte, die das Siegel tragen, haben eine streng kontrollierte, geringere Partikelemission.

Quelle: CHIP 6/15

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