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Studiengebühren im Visier

Studiengebühren im Visier

Die Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen sind abgeschafft. Nach Hessen und dem Saarland hat sich damit ein drittes Bundesland vom kostenpflichtigen Studium wieder losgesagt – die Regelung gilt ab dem kommenden Wintersemester. Die rot-grüne Minderheitsregierung hat damit eines ihrer Wahlversprechen eingelöst.

Bisher hatten die Studenten bis zu 500 Euro pro Semester zahlen müssen - die meisten Hochschulen hatten den Höchstsatz verlangt. Die fehlenden Mittel will die Landesregierung den Hochschulen nun ersetzen. Sie sollen mindestens 249 Millionen Euro jährlich zusätzlich erhalten und dem Parlament über die Verwendung der Mittel Bericht erstatten. Der Landtag soll künftig über die genaue Höhe des Betrags entscheiden.

Studiengebühren nur noch in vier Bundesländern

Während Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) behauptet, dass nun allen Kindern der Weg zum Hochschulstudium ermöglicht werde, erklärten CDU und FDP, die Abschaffung der Gebühren sei ein falsches Signal und die Kompensation unzureichend. Inzwischen gibt es für Erststudenten nur noch in vier Bundesländern Studiengebühren: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Niedersachsen.

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