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Mit voller Zuversicht ins neue Jahr

Quelle: sxc.hu, Autor: ljleavell, 174x100

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McKinsey plant im neuen Jahr 220 Neueinstellungen - und blickt auf die Highlights in 2010 zurück.

Was waren dieses Jahr die Highlights für McKinsey?
Das war sicher die Resonanz auf unsere Studie "Willkommen in der volatilen Welt". Ein zentrales Ergebnis daraus war, dass in Zukunft Unsicherheit in der Wirtschaft eher die Regel als die Ausnahme sein wird. Unser McKinsey Women's Day war ein weiterer Erfolg. Dabei treffen sich alle fast 200 Beraterinnen. Das Besondere in diesem Jahr: Diesmal konnten auch 35 Studentinnen, die zeitgleich an einem unserer Recruiting-Events für Frauen teilnahmen, dabei sein, Vorträge anhören und sich mit den Beraterinnen in Workshops austauschen. Innerhalb der e-fellows.net community war ein Highlight für mich das Case-Lösen und das anschließende Expertenforum. Ich fand es außerdem klasse, dass wir dieses Jahr mehr Kontakt zu den Alumni von e-fellows.net hatten, zum Beispiel bei
 "e-fellows.net working". Es ist immer spannend zu sehen, welche Karrieren die Alumni eingeschlagen haben und welche Perspektiven sich daraus ergeben.

Ist die Wirtschaftskrise endgültig vorbei?
Im Moment gibt es auf jeden Fall Grund zur Zuversicht. Aus Recruiting-Sicht war es so, dass sich letztes Jahr viele nicht getraut haben, sich zu bewerben. Gerade Ingenieure und Naturwissenschaftler waren besonders zurückhaltend. Diesen Zielgruppen möchten wir unbedingt die Unsicherheit nehmen und sie besonders begeistern - zum Beispiel mit Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit. Aber auch Kandidaten mit erster Berufserfahrung können sich bei uns bewerben. Die sind oft überrascht, weil sie denken, dass in der Beratung vor allem Absolventen gesucht werden. Wir stellen sicher viele Hochschulabgänger ein, aber suchen auch Leute mit Berufserfahrung.

Müssen die Young Professionals Erfahrung in Großkonzernen haben?
Uns geht es darum, dass sie schon erste operative Erfahrung gesammelt haben. Ein Großkonzern ist dafür natürlich gut geeignet, aber wir freuen uns auch über Bewerber, die verantwortungsvolle Positionen in kleinen Unternehmen hatten. Bei Veranstaltungen wie "e-fellows.net working" können die Alumni herausfinden, ob die Unternehmensberatung etwas für sie ist.

Mit welchen Erwartungen geht McKinsey in das neue Jahr?
Wir möchten nächstes Jahr 220 neue Mitarbeiter in Deutschland einstellen - also noch mal 50 mehr als in 2010. Außerdem möchten wir noch mehr Frauen für die Beratung begeistern - unser Ziel ist ein Frauenanteil von 30 Prozent. Das haben wir 2008 auch schon einmal erreicht.

Welche Themen werden für Unternehmen nächstes Jahr besonders wichtig?
Das ist je nach Sektor und Unternehmen natürlich sehr unterschiedlich. Im Industriesektor werden Wachstum in neuen Märkten und Nachhaltigkeit wichtige Felder sein, in der Automobilindustrie vor allem alternative Antriebe und bei Banken das Risikomanagement. In unseren Workshops greifen wir diese Themen auf, wie zum Beispiel mit unserer aktuellen Veranstaltung "Balance schaffen", eine Art "Rundumschlag" zur Nachhaltigkeit, wo es um Microfinance, Green IT, Klimawandel und Wasserversorgung geht. Im März wollen wir außerdem ein neues Veranstaltungsformat ausprobieren, eine Art Mini-MBA für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler. Dabei können Bewerber an unseren internen Mini-MBA-Kursen teilnehmen und von Professoren renommierter Business Schools lernen.

Was geben Sie den e-fellows fürs neue Jahr mit?
Mein Tipp ist, Aufgeschlossenheit zu zeigen und den Mut zu haben, Dinge auszuprobieren. Ich finde es toll, wenn Menschen außerhalb der offensichtlichen Pfade gehen und sich mit ihrer Neugier selbst Möglichkeiten eröffnen. Nicht das machen, was andere von ihnen erwarten, sondern Neues wagen.

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