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Die wichtigsten Fragen für Nicht-ITler

Zahnräder, Ingenieur, Informatik, IT (© Maksim Kabakou - Fotolia.com)

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Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz werden die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts vollständig verändern. Wenn du kein IT-nahes Fach studiert hast, machst du dir jetzt vielleicht Gedanken darüber, ob du auf den Arbeitsmarkt der Zukunft ausreichend vorbereitet bist. Welche Fragen du dir als Nicht-ITler stellen solltest – und die Antworten dazu.

Macht die Digitalisierung mich als Nicht-ITler bald arbeitslos?

Sicher nicht. Zwar wird sich der Anteil an Arbeitnehmern, die Programmierkenntnisse besitzen, generell erhöhen – aber auch in Zukunft wird es genug Menschen (auch in Führungspositionen) geben, die selbst keinen Code schreiben.

Gerade Geistes- und Sozialwissenschaftler bringen Fähigkeit mit, die sich auf absehbare Zeit nicht durch digitale Helferlein ersetzen lassen: Einfühlungsvermögen, gelungene Kommunikation und vor allem gute Ideen werden auch zukünftig gefragt bleiben.

Welche Jobs kommen für mich als Nicht-ITler infrage, wenn ich mich für den technischen Bereich interessiere?

Nicht-ITler bringen vor allem ein Plus mit: die Fähigkeit zum Querdenken. Damit qualifizieren sie sich optimal für Schnittstellenpositionen, an denen es darum geht, die Anforderungen (und die Sprache) der realen Welt in die Arbeitsweise der IT zu übersetzen.

Im Berufsalltag wird die Kommunikation zwischen ITlern und Nicht-ITlern immer wichtiger werden. Im Zug von Automatisierung und Digitalisierung ist es für jeden Nicht-ITler wichtig, zu wissen, wie IT-Abteilungen arbeiten und wie die Rhythmen und Prozesse aussehen, in denen technische Entwicklung vor sich geht.

Ein Berufsfeld, das auch für Nicht-ITler interessant wird, ist deshalb zum Beispiel der Scrum Master: Als Projektmanager vermittelt er zwischen den verschiedenen Rollen des Entwicklungsprozesses, ohne die einzelnen Vorgänge im Detail verstehen zu müssen. Das ist beispielsweise für Psychologen interessant: Sie bringen nicht nur die Fähigkeit mit, Projekte zu steuern, sondern können auch ein gutes Arbeitsklima herstellen. Technisches Know-how spielt dabei gar nicht die entscheidende Rolle.

Welche Programmiersprache(n) sollte ich lernen?

Programmiersprachen wechseln wie Moden. Jede Programmiersprache zeichnet sich durch eine eigene Syntax (also Regeln, wie eine Anweisung korrekt zu schreiben ist) und eigene Wörter oder Wortbausteine (wie "if", "else", "while" oder "boolean") aus. Die meisten davon stammen aus dem Englischen.

Für einen Nicht-ITler sollte es zu Beginn vor allem darum gehen, sein technisches Grundverständnis zu verbessern: Wie sind Programmiersprachen aufgebaut? Wie denkt ein Informatiker, wenn er programmiert?

Für welche Programmiersprache man sich am Ende entscheidet, hängt davon ab, welche Projekte man damit umsetzen will. Im Unternehmensumfeld sind gerade Java und .NET (C#) sehr vertreten. Javascript spielt in der Webentwicklung eine große Rolle, mit Python kann man ins Maschinenlernen einsteigen und mit SQL werden Datenbanken verwaltet.

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