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In diesen Branchen macht sich die erste Beförderung bezahlt

Geld, Gehaltsentwicklung, Gehalt, Gehaltserhöhung [Quelle: tempus corporate, Getty Images]

Quelle: tempus corporate, Getty Images

Beschäftigte in Top-Branchen freuen sich mit ihrer ersten Projektverantwortung über Gehaltssteigerungen von mehr als 25 Prozent – während am anderen Ende der Skala der Lohnzuwachs nur im einstelligen Bereich liegt. Wohin solltest du dich also orientieren, damit sich die erste Beförderung maximal bezahlt macht? Und welche Wirtschaftszweige bilden bei der Gehaltsentwicklung das Schlusslicht? Top- und Flop-Branchen im Überblick.

Paula und Petra arbeiten als Projektleiterinnen im Marketing. Sie haben gemeinsam studiert, dieselben Kurse belegt und sind zur selben Zeit in den Beruf eingestiegen. Trotzdem verdient Paula in der IT-Branche inzwischen jährlich 76.000 Euro, Petra im öffentlichen Sektor hingegen nur 62.000 Euro. Hat sich Paula also in ihren ersten Berufsjahren besser geschlagen als Petra? Nicht zwangsläufig. Denn neben der fachlichen Expertise beeinflusst auch die Branche maßgeblich, wie sehr sich die erste Projektverantwortung auszahlt. e-fellows.net hat in Zusammenarbeit mit experteer die Gehaltsentwicklung in zentralen Wirtschaftszweigen für dich verglichen.

Beste Gehaltsentwicklung in Life Science und Rohstoffgewinnung

Laut Gehaltsrechner von experteer verdienen Fachkräfte in den naturwissenschaftlich orientierten Branchen Life Sciences und Informationstechnologie mit ihrer Beförderung zum Projektmanager über 26 Prozent mehr als zuvor. Auch im Finanzbereich (ebenfalls plus 26 Prozent) ist die erste Projektverantwortung mit einer saftigen Gehaltserhöhung verbunden, in der Telekommunikation steigen die Löhne um rund 24,8 Prozent.

Wem das noch nicht reicht, der sollte die Branche Rohstoffgewinnung und -verarbeitung für einen Wechsel ins Auge fassen. Beim Spitzenreiter der Gehaltsentwicklung in Deutschland ist eine Finanzspritze von durchschnittlich 28,4 Prozent drin. Das Schöne an diesem Berufsfeld neben den attraktiven Löhnen: Es ist extrem vielseitig. In dieser Branche dreht sich alles um die Herstellung von Industrieerzeugnissen – ob Textilien, Kunststoffe oder Lebensmittel – und zwar von der Forschung und Produktentwicklung über die digitalisierte Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle. Auch Elektrizitätswirtschaft, Wasserversorgung und erneuerbare Energien wie Wind- oder Solarenergie spielen hier eine wichtige Rolle. Ein Sektor mit Zukunft also.

Die goldene Mitte: Consulting und Engineering

Überraschenderweise nicht unter den Top-Branchen vertreten ist der Absolventenmagnet Consulting. Arbeitnehmer erhalten hier beim ersten Karriereschritt ein Gehaltsplus von lediglich 19,9 Prozent. Elektrotechnik und Mechanik (mehr MINT geht fast nicht!) reihen sich mit gut 20 Prozent und durchschnittlichen Gehältern von fast 80.000 Euro pro Jahr zwar im oberen Mittelfeld ein, müssen sich aber dennoch hinter Sektoren wie dem Gesundheitswesen (plus 21,1 Prozent), dem Maschinen- und Anlagenbau (plus 22,9 Prozent) sowie dem Automobil- und Fahrzeugbau (plus 23,7 Prozent) einreihen.

Gemäßigte Gehaltssprünge in Tourismus, Medien & Co.

Noch langsamer ist die Gehaltsentwicklung in der Logistik, wo für für Arbeitnehmer mit der ersten Projektverantwortung ein Gehaltsplus von lediglich 9,9 Prozent ansteht. Im öffentlichen Dienst steigen die Gehälter gar nur um 8,2 und im Tourismus um 6,9 Prozent. Die Schlusslichter der Gehaltsentwicklung in Deutschland bilden die wissenschaftliche Forschung (5,9 Prozent mehr Gehalt) und die Medienbranche. Hier hast du nach der Beförderung gerade einmal 4,7 Prozent mehr im Geldbeutel.

Wenngleich der Gehaltssprung in der Medienbranche geringer ausfällt, liegen die Einkommen von Arbeitnehmern in der Medienbranche im Durchschnitt dennoch über denen ihrer forschenden Kollegen. Das Jahresdurchschnittsgehalt für Projektmanager beziehungsweise Senior Specialists liegt im Medienbereich bei knapp 70.382 Euro – in der wissenschaftlichen Forschung werden laut experteer Gehaltsrechner auf demselben Hierarchie-Level lediglich 67.788 Euro gezahlt. Doch: "Die Branche ist nicht alles", weiß der Gründer von Jobcerch, Al Polland, zu berichten. Passt nämlich das Unternehmen nicht zum Arbeitnehmer – Stichwort "Cultural Fit" – lässt die Zufriedenheit trotz verlockender Gehaltsaussichten meist lange auf sich warten.

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Wer weiß, wie viel seine Qualifikation und Berufserfahrung am Markt wert ist, hat beim Gehaltspoker bessere Karten. In der Gehaltsdatenbank kannst du nachsehen, was andere in deiner Position verdienen.

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