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Absolventen verdienen wieder mehr

Geld (Quelle: freeimages.com, Autor: dioptria)

Quelle: freeimages.com, dioptria

Der Wirtschaft geht's besser und der Bedarf an Fachkräften ist gestiegen - das spiegelt sich auch in den Einstiegsgehältern für Akademiker wider: Das durchschnittliche Jahresgehalt von Absolventen liegt aktuell bei 40.097 Euro brutto und ist damit wieder auf dem Niveau von vor der Wirtschaftskrise. Gleichzeitig verdienen die Uni-Absolventen in manchen Unternehmen immer noch besser als die FHler.

Von Dezember 2010 bis März 2011 führte die Personalvermittlung "alma mater" zum siebten Mal die Online-Umfrage "Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen" durch. Insgesamt 902 Unternehmen machten mit und gaben Auskunft über die Verdienstmöglichkeiten von Absolventen in ihren Unternehmen.

Große Unternehmen zahlen besser

Mit der Größe des Unternehmens steigt auch die Bezahlung der Berufseinsteiger. In mittelständischen Unternehmen (100-999 Mitarbeiter) verdienen die Absolventen im Schnitt 39.439 Euro brutto pro Jahr - das sind immerhin 1,64 Prozent weniger als der Durchschnitt. Für den Einstieg in einem großen Unternehmen (mehr als 5.000 Mitarbeiter) gibt es dagegen 43.438 Euro im Jahr - damit liegen sie gut 8,33 Prozent über dem Durchschnitt.
 

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Welche Branche zahlt am besten?

Das höchste Gehalt beziehen Absolventen, die in die Fahrzeugbranche einsteigen: nämlich durchschnittlich 48.000 Euro brutto/Jahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Einsteiger im Maschinenbau und in der Elektrotechnik mit durchschnittlich 43.000 Euro.

Schlusslicht: Medien und Tourismus

Ab in den Urlaub - der lohnt sich vielleicht mehr, als es der Job im Tourismus tut. Wie bereits im Vorjahr verdienen Absolventen, die in die Medien- und Tourismusbranche streben, am wenigsten. Dort müssen sich die Einsteiger mit 33.000 beziehungsweise 27.000 Euro brutto/Jahr zufrieden geben. Ebenfalls zu den schlechtbezahlteren Branchen zählen Zeitarbeit, Einzelhandel und öffentlicher Dienst.

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Der Master zahlt sich aus

Zum dritten Mal in Folge zeigt sich, dass Absolventen mit Master-Abschluss bei der Gehaltsverhandlung nicht schlechter wegkommen als Bewerber mit Diplom. Ganz im Gegegenteil: Bei mittelständischen Unternehmen können Master-Absolventen zum Beispiel mit bis zu 40.281 Euro rechnen, die Diplomer bekommen dagegen nur 40.062 Euro.

Reicht der Bachelor für das große Geld?

Ganz anders sieht es für die vieldiskutierten Bachelor aus. Sie haben bei mittelständischen Unternehmen nur 38.170 Euro brutto in ihrer Lohntüte. Auch bei anderen Unternehmensgrößen sind die Einkommenschancen ähnlich verteilt. Nur bei Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern bewegen sich die Gehälter fast auf gleichem Niveau.

Uni oder FH: Wer liegt vorn?

Laut Umfrage macht nur ein kleiner Teil der Unternehmen einen Unterschied zwischen Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten. Aber: Immerhin 35 Prozent geben an, Absolventen von Universitäten besser zu entlohnen. Der Unterschied zu den Einsteigern mit FH-Abschluss liegt dann bei etwa 17 Prozent. Die Arbeitslosigkeit muss aber niemand fürchten: 90 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, noch in diesem Jahr Absolventen einstellen zu wollen.

Und was verdient der Praktikant?

Die Unternehmen wurden außerdem gefragt, wie sie Praktika und Abschlussarbeiten entlohnen. Das Ergebnis: Als Praktikant gibt's im Schnitt 619 Euro brutto/Monat. Für Abschlussarbeiten bekommen die Studenten durchschnittlich 687 Euro.

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Wir verraten dir, wie du am besten an Gehaltsverhandlungen herangehst und wie du dich vorbereitest.

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