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Diese Branchen zahlen die besten Gehälter

Gelscheine, Wäscheleine [Quelle: pixabay.com, Autor: Alexas_Fotos]

Quelle: pixabay.com, Alexas_Fotos.

Wo genau jemand arbeitet, kann beim Gehalt einen gewaltigen Unterschied machen. Diese Auswertung zeigt, wo sich ein Branchenwechsel so richtig lohnt.

So manche berufliche Position gibt es in fast jeder Branche. Beinahe alle Unternehmen brauchen etwa Buchhalter, Personaler oder Sekretärinnen. Beim Gehalt kann es aber einen gewaltigen Unterschied machen, wo genau jemand arbeitet. Klar verdient der Personalreferent einer Bank etwas anderes als derjenige in einem Einzelhandelsunternehmen. Wie groß genau die Unterschiede sind und in welcher Branche es sich gehaltstechnisch am meisten lohnt, zu arbeiten: Das haben nun die Fachleute des Beratungsunternehmens "Compensation Partner" ermittelt.

Die Auswertung, die faz.net vorab vorliegt, zeigt: Am besten verdienen lässt es sich im Maschinenbau, der Investitionsgüterbranche und in der Medizintechnik. Callcenter, Zeitarbeitsunternehmen und Krankenhäuser zahlen am schlechtesten. Beschäftigte in der Maschinenbauindustrie bekommen 25 Prozent mehr Lohn im Vergleich zum Durchschnitt aller Branchen. Beschäftigte in Callcentern erhalten fast 36 Prozent weniger Gehalt als im Branchenschnitt üblich.

Grafik Positiver Brancheneinfluss [© COP CompensationPartner GmbH]

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen haben die Berater insgesamt 148.000 Vergütungsdatensätze aus 17 branchenübergreifenden Berufen ausgewertet. Die Angaben stammen aus den vergangenen 12 Monaten. Weil auch Unternehmensgrößen, Regionen oder die Berufserfahrung der Beschäftigten eine Rolle spielen könnten, haben sie all diese Faktoren aus den Daten herausgerechnet.

Gehalt, Negativer Brancheneinfluss [© COP CompensationPartner GmbH]

Übrig geblieben sind spannende Einblicke. Zum Beispiel kann ein Buchhalter im Callcenter mit einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro für die gleiche Arbeit in einem gleichgroßen Maschinenbauunternehmen 56.000 Euro im Jahr bekommen. "Die lukrativsten Branchen wie der Maschinenbau oder die Softwareindustrie verfügen zum Teil über extrem hohe Budgets für ihr Personal", sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner. "Unabhängig von Alter, Region und Erfahrung kann ein Wechsel der Branche ein deutliches Gehaltsplus bedeuten – auch wenn es sich um die gleiche Position und Arbeit handelt", erklärt Böger.

Aber aufgepasst: Nicht immer lohnt sich ein Wechsel. Es gibt auch Branchen, die kaum oder gar keinen Einfluss auf das Gehalt haben. Dazu zählen etwa die Lebensmittelindustrie, Werbung und PR oder der Bereich Immobilien. Ein Wechsel in diese Branchen sei nur dann lohnenswert, "wenn er mit einem Karrieresprung einhergeht", sagt Böger.

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