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Arbeiten in der Hauptstadt lohnt sich

München, Frauenkirche, Bayern [Quelle: pixabay.com]

Quelle: pixabay.com

Lieber München als Rosenheim, lieber Düsseldorf als Dormagen: In der Landeshauptstadt eines Bundeslands zu arbeiten lohnt sich in Sachen Gehalt – jedenfalls fast immer.

Lieber in die Landeshauptstadt! Das ist das Fazit dieser spannenden Studie: Die Gehälter von Fachkräften in München sind nämlich um sieben Prozent höher als die in Gesamt-Bayern. So ähnlich, allerdings in kleinerer Dimension, sieht es für Fachkräfte fast überall in Deutschland aus: In der Landeshauptstadt gibt's – mit Ausnahme von Wiesbaden – mehr Geld als im Rest des Bundeslandes. Sie können deutlich mehr verdienen, wenn sie in München statt in Rosenheim, in Dresden statt in Görlitz oder in Hannover statt in Celle arbeiten. Aber aufgepasst: In Hessen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland gilt diese Regel für Führungskräfte nicht.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Untersuchung der Vergütungsberatung Gehalt.de. Mehr als 880.000 Gehaltsdatensätze aus 13 Bundesländern untersuchten die Berater (wegen der Stadtstaaten wurden nicht alle 16 Bundesländer erfasst). Die Methodik: Sie bildeten die Differenz zwischen den Durchschnittsgehältern mit und ohne Landeshauptstadt – und konnten so den Einfluss der Landeshauptstadt auf die Gehälter feststellen.

Die Rechnung funktioniert etwa für Bayern so: Eine Fachkraft verdient in diesem Bundesland durchschnittlich 44.605 Euro im Jahr. Ohne die Landeshauptstadt liegt der Verdienst bei 41.403 Euro im Schnitt. Das ist ein Unterschied von rund 3.200 Euro (sieben Prozent). Bei den Führungskräften läuft die Rechnung analog – hier ergibt sich immerhin noch ein Unterschied von fünf Prozent. "Obwohl es in Bayern sehr starke Industrien gibt, ist es vor allem der kapitalstarke Arbeitsmarkt in der Landeshauptstadt München, der für deutlich höhere Gehälter in diesem Bundesland sorgt", sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Durchschnittsgehalt von Fachkräften

Für Fachkräfte ergibt sich auch anderswo in Deutschland ein ähnliches Bild: Rechnet man die Landeshauptstadt heraus, kommt man auf ein geringeres Durchschnittsgehalt. Allein Wiesbaden hat kaum Einfluss auf das Durchschnittsgehalt in Hessen. Ob mit oder ohne Hauptstadt beträgt das Durchschnittsgehalt für Fachkräfte in Hessen rund 47.600 Euro im Jahr. "In Hessen ist nicht die Landeshauptstadt Wiesbaden, sondern die gesamte Rhein-Main-Region und insbesondere die Stadt Frankfurt für das sehr hohe Gehaltsniveau verantwortlich", sagt Bierbach.

Durchschnittsgehalt von Fachkräften [Quelle: faz.net]

Durchschnittsgehalt von Führungskräften

Bei den Führungskräften gibt es allerdings mehrere Ausnahmen von der Regel, dass sich das Arbeiten in der Landeshauptstadt gehaltsmäßig auszahlt: Führungskräfte im Saarland, in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg und in Hessen verdienen im Durchschnitt außerhalb der Hauptstädte mehr.

Durchschnittsgehalt von Führungskräften [Quelle: faz.net]

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Kommentare (3)

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  1. Anonym

    Lieber Jakob, der Artikel ist im Rahmen einer Content-Kooperation von der FAZ übernommen, deswegen findest du auch am Ende den Copyright-Hinweis.

  2. Anonym

    Wo liegt denn dieses Thyringen?

  3. Anonym

    Worin liegen die Unterschiede zum Original-Artikel? Es wirkt etwas einfach geklaut. Das könnt ihr besser! http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/gehaelter-von-fachkraeften-arbeiten-in-der-hauptstadt-lohnt-sich-14676958.html

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