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Schaffe, schaffe, Häusle zahle

Eine Immobilie zur Geldanlage (Quelle: freeimages.com, Autor: Atlanta123)

Quelle: freeimages.com, Atlanta123

Ein Häuschen am Meer, ein Bauernhof oder ein City-Loft - mit Träumen allein ist noch niemand zum Eigenheim-Besitzer geworden. Eine Immobilie ist teuer, darum ist eine gründliche Planung Pflicht.

Klar, eine Villa wäre eine feine Sache. Bevor du große Pläne spinnst, solltest du jedoch genau deinen finanziellen Spielraum prüfen. Mit einem Immobilienrechner findest du heraus, wie viel dein Traumhaus maximal kosten darf, damit du die Finanzierung auch stemmen kannst. Darüber hinaus kannst du die monatliche Belastung und Darlehenslaufzeit berechnen. Vorher solltest du eine Aufstellung über dein vorhandenes Eigenkapital sowie deine monatlichen Ausgaben und Einnahmen machen.

Die Finanzierung berechnen und optimieren

Du hast eine Immobilie gefunden und möchtest deinen Tilgungsspielraum berechnen? Für diesen Zweck gibt es Tilgungsrechner. Damit kannst du berechnen, wie hoch die Raten sind, die du monatlich oder jährlich abstottern musst. Dazu bekommst du deinen persönlichen Tilgungsplan mit Restschulden, Tilgungsleistungen und Zinszahlungen im Laufe der Rückzahlungsjahre. Um deine Finanzierung zu optimieren, solltest du unterschiedliche Tilgungsszenarien durchrechnen, zum Beispiel unter Berücksichtigung von jährlichen Sondertilgungen.

Flexibilität einräumen und vertraglich festhalten

Unverhofft kommt bekanntlich oft. Deshalb ist ausreichende Flexibilität bei einem langfristigen Projekt wie der Baufinanzierung oberstes Gebot. Die monatlichen Rückzahlungsraten sind im Darlehensvertrag der Bank festgeschrieben - daran gibt es nichts zu rütteln. Doch mit folgende Möglichkeiten bekommst du ein bisschen mehr Flexibilität:

  • Im Vertrag wird eine monatliche Mindestrate festgelegt, die du aber überschreiten kannst, indem du mehr bezahlst. Diese Form bietet im Rückzahlungszeitraum die größte Flexibilität. So kannst du mit einer geringeren Tilgung anfangen und später - zum Beispiel nach einer Gehaltssteigerungen - mehr bezahlen, damit du das Darlehen schneller abbezahlen kannst. Allerdings bieten nur wenige deutsche Banken ihren Kunden diese Möglichkeit an.
  • Wenn das nicht möglich ist, dann solltest du dir unbedingt vertraglich einräumen lassen, dass du jährliche Sondertilgungen leisten kannst. Zum Beispiel kannst du monatlich eine relativ kleine Ratenzahlung vereinbaren, um dann bei Bedarf einmal pro Jahr eine zusätzliche Sonderzahlung zu leisten. In der Regel sind das fünf Prozent der Darlehenssumme.

Eine der beiden Möglichkeiten sollte dein Darlehensvertrag beinhalten. In der Regel wird der angebotene Zinssatz dadurch teurer. Doch diese Regelungen geben dir die Sicherheit, dass du deinen Pflichten auch nachkommen kannst, wenn es im Job mal nicht mehr so rund läuft. Dass man nicht immer mit einem Gehalt in gewohnter Höhe rechnen kann, haben die Krisenjahre 2008 und 2009 deutlich gezeigt.

Förderungsmöglichkeiten sinnvoll nutzen

Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern oder der KfW-Bank schonen den Geldbeutel. Für den Bau eines neuen Hauses oder die Energie-Sanierung von Altbauten bietet die KfW-Bank zum Beispiel Förderkredite zu reduzierten Zinssätzen. Die Förderung ist einkommensunabhängig. Gefördert werden kannst du, wenn du zum Beispiel ein Niedrigenergiehaus planst.

Kaum Vorteile, wenn die Hypothekenzinsen niedrig sind

Jeder Bauherr sollte jedoch vorab prüfen, ob sich eine Förderung über eine KfW-Finanzierung lohnt. Vor allem in Zeiten von Niedrig-Hypothekenzinsen, wie wir sie aktuell (2010) haben, bietet die KfW-Bank Finanzierung kaum Vergünstigungen. Zudem musst du als Bauherr bestimmte Standards erfüllen, die in der Regel mit höheren Investitionen einhergehen.

Finanzspritze von Papi Staat

Neben dieser Art Förderung gibt es auch Finanzspritzen von Bund und Ländern. Die Förderungshöhe ist dabei abhängig vom jeweiligen Bundesland, vom Einkommen und der Anzahl der Familienmitglieder. Individuell berechnen lassen sich diese Förderungen zum Beispiel bei www.baufoerderer.de. Geschickt ist es, den Förderantrag zu Jahresbeginn zu stellen, denn die Förderungen werden jährlich nur an eine bestimmte Zahl von Antragstellern vergeben - nach dem Prinzip "First come, first serve".

Wohnriester-Förderung

Eine neue Art staatlicher Förderung ist die Wohnriester-Förderung. Dabei bekommst du einerseits eine jährliche Prämie und andererseits Steuervergünstigungen. Die Förderungshöhe ist dabei abhängig von deinem Einkommen und der Anzahl an Familienangehörigen. Mit dem Wohnriester-Rechner kannst du die maximal mögliche Riesterförderung berechnen und in etwa herausfinden, wie viel Steuern du sparen kannst.

Weitere Informationsquellen zum Thema

Riester-Rente beim Rechercheportal finanzcheck.de

Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen und Einschätzungen zu Anlageformen stellen keine Empfehlung dar. e-fellows.net übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Die in dem Artikel enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen.

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