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In einer Woche ist dein Bewerbungsgespräch, du unterschreibst bald deinen ersten Arbeitsvertrag oder bist schon länger im Job? Egal, wo deine Karriere gerade steht: Wichtig ist, dass du gut gekleidet bist.

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Dresscode-Tipps für Praktikum und Beruf

Die richtige Kleidung ist nicht nur auf Partys wichtig. Auch im Beruf muss man den Dresscode beachten. Das Business-Outfit sollte sorgfältig gewählt sein, denn die Wahl der Kleidung im Vorstellungsgespräch und die Kleidervorschrift im Büro sind wichtige Karriere-Faktoren.  

Doch wie unterscheiden sich die Business-Kleidungsstile? Auf einer Skala von leger bis formell sind die gepflegte Freizeitkleidung und Smart Casual am unteren Ende anzusiedeln, während Semi-formal und Business sind oberen anzusiedeln sind. Die goldene Mitte bildet Business Casual.

Business Casual

Business Casual ist wohl der Dresscode, der die größte Unsicherheit auslöst. Kein Wunder: Der Grat zwischen zu formell und zu leger ist schmal.
Als Faustregel gilt, dass bei dieser Kleiderordnung Business gegenüber Casual überwiegt. Auf die Krawatte dürfen Männer zwar verzichten, Hemd und Sakko sind aber Pflicht. Dabei muss das Hemd aber keinen Haifischkragen haben, sondern kann auch ein Polohemd oder Button-Down-Hemd sein. Als Hose empfiehlt sich eine Flanell- oder Leinenhose  – Jeans sind tabu.

Beim Business Casual für Damen sind ein Kostüm oder ein Hosenanzug die richtige Wahl - kombiniert mit einem Poloshirt, einer Bluse, oder einem Pullover – gerne auch in kräftigen Farben. Im Gegensatz zu den Männern können zum Casual-Business-Outfit von Frauen auch offene Schuhe gehören, zum Beispiel elegante Peptoes oder Sandaletten.

Gepflegte Freizeitkleidung und Smart Casual

Auch gepflegte Freizeitkleidung und Smart Casual sind bei Fragen erlaubt, da der Übergang zwischen diesen beiden Dresscodes fließend ist. Bei Männern gilt als "gehobene Freizeitkleidung" beziehungsweise "casual" Stoffhose plus Hemd, während Frauen zu Rock und Bluse greifen sollten.  In manchen Unternehmen ist auch eine edle Jeans kein Problem.

Lautet der Dresscode "Smart Casual" können Frauen getrost dasselbe Outfit wie bei der gepflegten Freizeitbekleidung tragen. Bei Männern wird erst durch ein Sakko aus casual Kleidung "Smart Casual".

Dresscode "Business formal"

Unter "Business" oder "Business formal" versteht man den Standard-Business-Look: Männer ziehen einen dunklen Anzug mit Hemd und Krawatte an. Dieser kann bei offiziellen Anlässen auch dreiteilig sein. Frauen tragen bei Business formal Hosenanzug oder Kostüm.

Kleidung im Vorstellungsgespräch

Der Dresscode für das Bewerbungsgespräch hängt von Branche und Position ab, für die man sich bewirbt. Die Kleiderordung in Führungspositionen, in der Finanz- und Versicherungsbranche, in  Unternnehmensberatungen  und  in  traditionsreichen Unternehmen erfordern für Männer  Lederschuhe, Anzug, Hemd und Krawatte.

Damen sollten sich für ein edles Kostüm oder einen Hosenanzug, kombiniert mit einer edlen Bluse, entscheiden. In einem Vorstellungsgespräch müssen Frauen bei ihrer Kleidung besonders darauf achten, dass Länge und Weite angemessen sind.

Bewirbt man sich bei einem Start-up oder in einer kreativen Branche, ist der Dresscode weniger streng. Hier hilft es, auf der Unternehmenswebsite oder Firmenbroschüren zu recherchieren, welchen Business-Dresscode  Mann und Frau auf den Bildern befolgen, und sich daran zu orientieren.

Dresscode für Frauen: Die Bluse

Bei der Business-Kleidung für Frauen kommt der richtigen Bluse eine ähnlich große Bedeutung zu, wie dem Hemd beim Mann. Wichtig ist vor allem, dass sie keine Applikationen oder sonstige Schnörkel hat, sondern schlicht ist. Eine zu offene Bluse, die tief blicken lässt, ist genauso tabu, wie eine zu enge. Ob der Blusenkragen über dem Blazer zu sehen ist, oder darunter verschwindet, ist Geschmackssache. Bei den Farben einer Business-Bluse sind gedeckte Töne und Pastellfarben angesagt.

Dresscode für Männer: Anzug, Hemd und Krawatte kombinieren

Jede Kleiderordnung für Männer hält dieselbe Tücke bereit: Anzug, Hemd und Krawatte richtig zu kombinieren.
Bei einer Anzug-Hemd-Kombination mit unterschiedlichen Farben sollte man  für die Krawatte die Farbe des Anzugs oder die Kontrastfarbe zum Hemd wählen. So bietet sich bei einem schwarzen Anzug und blauem Hemd eine gelbe Krawatte an.  Bei einem grauen Anzug und einem roten Hemd ist man mit grau auf der sicheren Seite.

Haben Anzug und Hemd die gleiche Farbe, sollte zu einer dezenten Krawatte gegriffen werden. Ein schwarzer Anzug und ein schwarzes Hemd sind als Business-Outfit allerdings ein No-Go. Allgemein wäre aber zum schwarzen Hemd eine weiße Krawatte die richtige Wahl. Die Wahl der Krawatte zum weißen Hemd ist leicht: Solange sie zum Anzug passt, kann man hier nichts falsch machen.

Bei gestreiften Krawatten gilt es, mittlere bis breite Streifen zu wählen, die die Farbe des Hemdes aufnehmen. Aber Achtung: Eine gestreifte Krawatte zu einem karierten Hemd sollte man unter keinen Umständen tragen.

Krawattenknoten

Krawatten binden kann man Mathematikern zufolge auf 85 verschiedene Arten. Im Alltag braucht man glücklicherweise nur vier Krawattenknoten: Den doppelten Windsor, den halben Windsor, den Pratt-Knoten und den Four-in-Hand. Schmale Krawatten bindet man am besten mit dem doppelten  Winsor. Sein kleiner Bruder, der halbe Windsor, macht bei breiten Krawatten eine gute Figur und ist der richtige Krawattenknoten für den Haifischkragen .  Prattknoten und Four-in-Hand eignen sich für eigentlich alle Schlipse und Kragen.

Frisur und Bart

Frisur und Bart unterliegen ebenfalls einem Dresscode. Frauen wird geraten, zumindest im Vorstellungsgespräch ihre Haare zusammenzubinden: Eine Hochsteckfrisur, ein Pferdeschwanz oder ein Dutt wirken männlicher und selbstbewusster. Im Business-Alltag werden jedoch auch offene Haare akzeptiert.

Männer sollten darauf achten, im Büro nicht zu viel Gel  in den Haaren zu tragen.  Ein Bart im Büro sollte vor allem gut gepflegt sein. Allerdings wirkt ein bartloses Gesicht offener und gerade in Berufen mit viel Kundenkontakt ist die Rasur deshalb dem Bart vorzuziehen.

Büro-Dresscode: Schuhe

Frauen stellen sich in puncto Schuh-Dresscode vor allem eine Frage: Wie hoch dürfen die Absätze im Büro sein? Hier hat sich als Absatzhöhe die Faustregel "zwei Finger breit" eingebürgert. Ansonsten sollten Damenschuhe edel, schlichten und rundherum geschlossenen sein.

Zum Anzug sind bei Herrenschuhen Ledersohlen der Gummisohle vorzuziehen und bei formellen Anlässen sollten sie unbedingt schwarz sein. Als Schuhform sind Budapester fürs Büro durchaus angemessen, genauso wie Halfbrogues. Fullbrogues hingegen sind zu sportlich.

Der passende Schmuck fürs Büro

Zu einem edlen Business-Outfit gehören auch die richtigen Assessoirs. Hier gilt jedoch: Weniger ist mehr. Gerade Frauen, die viel Schmuck tragen, wirken unseriös. Bei Männern gelten auch Armbanduhr, Gürtelschnalle und Manschettenknöpfe als Schmuck und sollten zusammenpassen. Wer im Sommer sein Business-Outfit mit einer Sonnenbrille ergänzt sollte darauf achten, sie in Gesprächen abzusetzen.

Ohne Stil zum Erfolg? Davon kann auch heute keine Rede sein. Im Gegenteil, Etikette und Benimmregeln gewinnen wieder an Bedeutung.

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