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Den Büroalltag bestehen

Selbstmarketing im Büroalltag (Quelle: fotolia, Autor: alphaspirit)

© alphaspirit - Fotolia.com

Das Selbstmarketing ist keineswegs mit der erfolgreichen Bewerbung beendet. Auch später im Arbeitsalltag kannst du an deiner Wirkung auf andere feilen - schließlich ist nichts für die Ewigkeit.

Aber Vorsicht: Die Leute, mit denen du jeden Tag zusammen bist, lernen dich sehr gut kennen. Versuche also nicht, dich als jemand zu verkaufen, der du nicht bist. Sie werden es durchschauen.

Zurückhaltung ist Trumpf

Dränge dich gerade am Anfang nicht in den Vordergrund. Deine Kollegen müssen sich erst an dich gewöhnen, und da zeigst du dich anfangs besser etwas bescheidener. Sei höflich und frage nach, wenn du etwas nicht weißt. So arbeitest du dich nicht nur schnell ein, sondern du baust auch schnell Kontakte auf.

Positiv denken

Versuche, immer freundlich zu sein. Private Probleme haben - zumindest in der ersten Zeit - nichts am Arbeitsplatz verloren. Betrachte Schwierigkeiten als Herausforderungen. Motivation und Zufriedenheit hinterlassen immer einen positiven Eindruck.

Kontakte knüpfen

Nutze jede Gelegenheit, um dich mit Kollegen zu unterhalten, Pausen zum Beispiel. So kannst du schnell eine persönliche Beziehung aufbauen. Zeige dich interessiert und gib dir Mühe, ein guter Zuhörer zu sein. Lass dich aber nie zu abwertenden Bemerkungen über andere hinreißen - weder über frühere Arbeitgeber noch über Kollegen. Zeige Integrität und Charakterstärke, alles andere fällt irgendwann auf dich zurück.

Anziehend anziehen

Das Äußere spielt eine viel größere Rolle als wir denken. Nicht umsonst wird bei Produkten so viel in die Verpackung investiert. Bei Menschen gilt dasselbe. Die Art, wie du dich anziehst, beeinflusst deine Wirkung auf andere maßgeblich. Den richtigen Kleidungsstil zu finden, ist aber nicht immer einfach. Grundsätzlich gilt: Orientiere dich an deinen Kollegen, aber verkleide dich nicht. Du solltest dich immer in deiner Haut wohlfühlen.

Kompetenz zeigen

Wenn du bemerkst, dass deine Mitarbeiter oder deine Kollegen irgendwo Defizite haben, dann versuche, dich in genau diese Fragen einzuarbeiten. Je mehr du helfen kannst, desto besser, egal ob es um fachliche Probleme oder die Bedienung des Kopierers geht. Sei grundsätzlich immer hilfsbereit, aber lasse dich nicht zu Handlangerdiensten degradieren. Versuche außerdem, in Meetings eigene Ideen einzubringen. Natürlich solltest du nicht über Dinge reden, von denen du keine Ahnung hast. Aber auch als Neuling kannst du Ideen anbringen, weil du weniger "betriebsblind" bist als deine Kollegen. Sei dabei stets sachlich und freundlich.

Selbstmarketing im Alltag:

  • Du hast etwas zu bieten
    Im Vorfeld kannst du mithilfe eines Freundes oder eines Coachings klären, worin deine Stärken bestehen. Am Ende dieses Prozesses steht eine konzentrierte Sammlung: Sie enthält alle beruflich relevanten Stärken. Verlasse dich nicht darauf, dass dir diese Stärken im richtigen Moment schon einfallen. Das funktioniert nicht.
  • Umgang mit Schwächen
    Der Umgang mit Schwächen gehört auch zum Selbstmarketing. Auf Fragen nach deinen Schwachpunkten musst du vorbereitet sein. Mit möglichst charmanten und diplomatischen Antworten kannst du darauf richtig reagieren. Vermeide dabei Formulierungen wie "eigentlich", "im Grunde genommen". Das zeigt, dass du dir deiner Sache nicht sicher bist - und das merkt ein geschulter Zuhörer sofort. Schildere deinen Lebenslauf immer durch eine "positive Brille". Werte Schwachstellen dabei zu Lernsituationen auf.
  • Selbstmarketing und Ehrlichkeit
    Die Bewerbung und auch die Probezeit ist eine Marktplatzsituation. Alles dreht sich um die Frage: Was hat der Bewerber anzubieten? Experten sagen, dass das der Ehrlichkeit gewisse Grenzen setzt. Bei strategischen Fragen des Arbeitgebers sind strategische Antworten des Bewerbers durchaus erlaubt. Eine feste Grenze zwischen "gerade noch ehrlich" und "bereits gelogen" gibt es nicht. Anhand der Beispielfragen in Ratgebern kannst du dir überlegen, worauf du überhaupt nicht antworten willst und auf welche Fragen du strategisch antwortest.
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