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Erstmals 100 Milliarden für die Bildung

Geld Scheine Expertenforum Gehalt [Quelle: sxc.hu, Autor: therysma]

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Bund, Länder und Gemeinden lassen mehr Geld für die Bildung springen. Am Ende dieses Jahres werden die öffentlichen Bildungsausgaben um 4,5 Prozent höher sein als im Vorjahr. Während im Bundesbildungs-ministerium schon gefeiert wird, sorgt der Vergleich mit anderen OECD-Ländern aber noch für Stirnrunzeln.

Ein "hervorragendes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", freute sich Bildungsminiserin Anette Schaven über den Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamts. Danach sprengen die öffentlichen Bildungsausgaben für 2010 mit insgesamt 103 Milliarden Euro erstmals die 100-Milliarden-Euro-Grenze und betragen damit 4,5 Prozent mehr als 2009.

Trend nach oben
Nicht nur die öffentlichen Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden werden im Finanzbericht berücksichtigt. Auch Ausgaben von Unternehmen, privaten Haushalten und der Bundesagentur für Arbeit zählen. Die letzten endgültigen Zahlen stammen dabei aus dem Jahr 2007 und betragen 204 Milliarden Euro. Und auch hier geht der Trend nach oben: Für 2008 wurden vorläufig 215 Milliarden Euro berechnet.

Trotzdem noch unterdurchschnittlich
Leider ist das noch kein Grund, sich auf diesen erfreulichen Zahlen auszuruhen. Denn im internationalen Vergleich hat Deutschland noch aufzuholen: Für Schulen, Hochschulen, Berufsbildung und Kindergärten wurden 2007 beispielsweise 114 Milliarden Euro ausgegeben. Das klingt viel, liegt aber unter dem OECD-Durchschnitt. Umgerechnet sind das "nur" 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - im Vergleich zu den durchschnittlichen 5,7 Prozent.

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