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Aber (verhandlungs)sicher!

Amerikanische Flagge

Quelle: Freeimages.com, bmillerwpm

Du willst zu den Spitzenkräften von morgen gehören? Die Recruiter wollen dich flexibel, polyglott und verhandlungssicher in Englisch. Diesen Anforderungen kannst du gerecht werden, indem du Erfahrungen im englischsprachigen Ausland sammelst. Genau deshalb suchst du nach einem lockenden Job, Praktikum oder Studienangebot im englischen Sprachraum?

Help, I need somebody

Irgendwann ist es so weit: Du hast ein Angebot gefunden, es hört sich klasse an. Nichts wie ran an die Bewerbung, bevor dir jemand den Leckerbissen wegschnappt. Doch plötzlich der Schreck: "Wie verfasse ich überhaupt eine Bewerbung in Englisch?" Dein Zeitvorteil schwindet, die Bewerbungsfrist drängt - jetzt noch Bücher wälzen über angloamerikanische Bewerbungsstrategien? Keine Panik, e-fellows.net zeigt dir die wichtigsten Eckpfeiler einer Bewerbung in englischer Sprache. 

Slim fast

Du kannst deine deutschen Unterlagen nicht einfach ins Englische übersetzen. Denn englische Bewerbungen sind anders. In Form und in Inhalt musst du kulturelle Besonderheiten beachten. Das Wichtigste: Dicke Bewerbungsmappen mit sämtlichen Zeugnissen und Dokumenten sind im englischsprachigen Raum fehl am Platz. Dein "persönlicher Werbeprospekt" ist ein schlankes Duo. Es besteht allein aus Anschreiben (cover letter) und Lebenslauf (resume). Mit dieser Diätversion muss dir ein berufliches Profil gelingen, das Neugier weckt. 

Qualifikation vor Person

Bei deiner englischen Bewerbung stehst nicht du als Person im Vordergrund. Vielmehr interessieren deine jobrelevanten Kenntnisse und Erfahrungen. Wann du wo und wie lange als ABC-Schütze in die Schule marschiert bist, ist in deiner englischen Bewerbung irrelevant. Welche berufsbezogene Qualifikation sollte diese Angabe schon widerspiegeln? Schließlich kannst du ein Hochschulstudium vorweisen. Dass du zuvor eine Grundschule besucht hast, ist den Personalverantwortlichen im angloamerikanischen Raum klar. 

Ballast abwerfen

Als aufdringlich wird in englischsprachigen Ländern vieles empfunden, was in Deutschland selbstverständlich ist. Daher gilt, Angaben ohne Berufsbezug weglassen: Familienstand und Religion, Geburtsort, Kindheit und Grundschule, Datum, Unterschrift und Foto, für die USA sogar Geburtsdatum und Alter. Gib dein Alter nur an, wenn es dir gezielte Wettbewerbsvorteile verschafft. Hobbies sind allein dann relevant, wenn sie konkret berufsbezogen sind. Lege deiner englischen Bewerbung auf keinen Fall ein Foto bei. 

Vermarkte dich!

Beherrsche das Spiel des Selbstmarketing. Aber verabreiche die richtige Dosis. 'Extended truth' heißt die angloamerikanische Bewerbungsstrategie. Mit einer wohlkalkulierten Portion Übertreibung kannst du deine berufsbezogenen Fähigkeiten (job related skills) aufpeppen, mit schlichter Umformulierung auf die ersehnte Stelle maßschneidern. Amerikaner sind Meister der Selbstinszenierung. Der Eisverkäufer mit kleinem Straßenstand präsentiert sich prompt als Manager im Genussmittelsektor. Großbritannien, Irland und Australien gehen sparsamer damit um. Beherrschst du die angloamerikanische Strategie des Selbstmarketing nicht, schnappen dir andere die Traumjobs weg.

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