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Glaskugel auf Tastatur

Quelle: freeimages.com, Greenbay

Wer Karriere machen will, kommt nur selten an ihnen vorbei. Für Assessment-Center (AC) bei der Personalauswahl entscheiden sich mehr als die Hälfte der umsatzstärksten deutschen Unternehmen. Ob es sich um Kandidaten für Ausbildungsplätze, Trainee-Programme oder die Neubesetzung von Führungspositionen handelt: das AC ist eine Hürde, die es zu überwinden gilt.

Die Idee, spezielle Auswahlverfahren für konkrete Anforderungsprofile zu entwickeln, ist nicht neu. Sie entstand zur Zeit der Weimarer Republik. Durch die ganzheitliche Beobachtung der Kandidaten sollten möglichst objektive Kriterien für die Auswahl von Offizieren aufgestellt werden. Die Methode gefiel den Wirtschaftsbossen: 1958 begann das amerikanische Unternehmen AT&T, 1969 IBM in Deutschland AC als Recruiting Instrument einzusetzen. Obwohl es einige typische Übungen und Kriterien (s.u.) gibt, sind die Verfahren von Fall zu Fall verschieden. Standard AC gibt es nicht.

Die wesentlichen Vorteile für Unternehmen 

  • Simulation der künftigen Arbeitsbereiche
  • höhere Objektivität
  • Erkennen von sozialen Fähigkeiten
  • höchstmögliche Validität der Aussagen

Während von Unternehmerseite die Vorteile von AC im Vordergrund stehen, sehen Bewerber häufig nur die negativen Aspekte: über Tage dauernde stressbetonte Prozeduren, unkollegiales Verhalten der Mitbewerber und Feedbacks, die alles andere als sachlich sind. Dabei spielt auch die Angst vor dem Unbekannten eine große Rolle. Dagegen drehen Bewerber, die bereits mehrere AC absolvierten, häufig den Spieß um: Sie sehen eine persönliche Herausforderung darin und betonen zuweilen gar den Spaß, den sie mit ihren "Konkurrenten" hatten. 

 Es gibt also auch für Bewerber Vorteile

  • Kennenlernen des Berufsfeldes und des Arbeitgebers
  • Einschätzen des eigenen Potenzials
  • Möglichkeit der Präsentation verschiedener Facetten
  • Persönlicher Nutzen durch individuelles Feedback

Dieser Artikel zeigt dir die wichtigsten Aspekte des Assessment-Centers. Bei uns kommen beide Seiten zu Wort: Prüfer und Geprüfte.

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