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Spaß schlägt Gehalt

Lächeln, Frau (Quelle: freeimages.com, Autor: godoflite)

Quelle: freeimages.com, godoflite

Was ist jungen High Potentials bei einem Arbeitgeber am wichtigsten? Welche Branchen sind am attraktivsten? Und was erwarten sich hochqualifizierte Studenten von Recruiting-Events? Die aktuelle Arbeitgeberstudie 'Most Wanted' von e-fellows.net gibt Aufschluss über die Vorlieben des Top-Personals von morgen.

Zum neunten Mal in Folge führte e-fellows.net die Arbeitgeberstudie "Most Wanted" unter seinen Stipendiaten durch. So viele High Potentials wie nie machten bei der Umfrage mit: 5.347 Bachelor-, Master- und Promotions-Studenten aller Fachrichtungen.

Spaß muss sein

Um herauszufinden, nach welchen Gesichtspunkten hochqualifizierte Studenten einen Arbeitgeber auswählen, sollten die Teilnehmer 25 Kriterien wie "Work-Life-Balance", "Einstiegsgehalt" und "Spaß an der Arbeit" auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 6 (sehr wichtig) bewerten. Spaß an der Arbeit führt das Ranking an, gefolgt von kollegialer Zusammenarbeit, herausfordernden Aufgaben und Weiterbildungsmöglichkeiten. Arbeitsplatzsicherheit rangiert dagegen nur im Mittelfeld, Einstiegsgehalt und Gehaltssteigerungen gar nur im unteren Viertel.

Unterschiede nach Geschlecht und Studienfach

Bei den Top-Kriterien sind sich Frauen und Männer noch einig. Jedoch legen männliche Studenten mehr Wert auf Einstiegsgehalt und Aufstiegsmöglichkeiten, während Frauen Internationalität und Wachstumsaussichten mehr Gewicht geben.

Unterschiede zeigen sich auch bei den einzelnen Studienfächern. Spaß an der Arbeit ist vor allem den Ingenieuren wichtig, während sie Weiterbildungsmöglichkeiten und Internationalität relativ wenig Bedeutung beimessen. Mathematiker, Physiker und Informatiker legen großen Wert auf Arbeitsmarktchancen, der Ruf der Mitarbeiter und die Kenntnis ihres künftigen Arbeitsumfeldes ist ihnen relativ unwichtig. Für die Wirtschaftswissenschaftler ist die Begeisterung für die Produkte des Unternehmens am wichtigsten - noch vor dem Spaß an der Arbeit. Als eher unbedeutend bewerten sie dagegen die Wachstumsaussichten.

Wiwis in die Beratung, Mathematiker in die Wissenschaft

Auf die Frage "In welcher Branche möchten Sie am liebsten tätig sein?" nannten die meisten High Potentials die Unternehmensberatung. Im Vergleich zur Vorjahresstudie hat diese Branche allerdings einiges an Attraktivität eingebüßt. Auf Platz zwei und drei stehen der akademisch-wissenschaftliche Bereich und das Gesundheitswesen. Die Automobilindustrie (Platz vier) hat im Vergleich zu 2012 enorm an Beliebtheit zugenommen.

Vor allem die Wirtschaftswissenschaftler sehen sich am liebsten im Consulting: Von ihnen gaben über 24 Prozent die Beratung als ihre Wunsch-Branche an. Bei den Mathematikern, Physikern und Informatikern ist der akademisch-wissenschaftliche Bereich am beliebtesten, die Automobilindustrie ist bei den Ingenieuren die Top-Branche.

Netzwerken am Samstag

Auch zu Recruiting-Veranstaltungen wurden die e-fellows.net-Stipendiaten befragt. Am wichtigsten auf solchen Events sind den Studenten Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten, Arbeitsinhalten, zu den Anforderungen an die Bewerber sowie zum Unternehmen und seinen Mitarbeitern. Inhaltlich sind die Bewerber eher an Vorträgen und Trainings interessiert als beispielsweise an einem Wettbewerb oder der Bearbeitung einer Fallstudie. Außerdem kommt ein Event mit Networking-Charakter wesentlich besser an als eine Veranstaltung, bei der der Spaß im Vordergrund steht. Unternehmen tun also gut daran, sich bei einem Abendessen oder einem Get-together ihren potenziellen Angestellten vorzustellen anstatt bei Fun-Events mit Segeln, Skifahren oder Ähnlichem. Der beste Wochentag für eine Recruiting-Veranstaltung ist laut den Befragten übrigens der Samstag, gefolgt vom Freitag.

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Anja Kneißl

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Tel. 089 23232-318