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Kleines Land mit großen Möglichkeiten

Arbeiten in der Schweiz [Quelle: flickr.com, Transformer18; flamouroux]

Quellen: flickr.com, Transformer18; flamouroux

Die Schweiz lockt mit zartschmelzender Schokolade, hohen Bergen, Taschenmessern – und mit deinem Traumjob! Lies nach, welches Gehalt dich bei den Eidgenossen erwartet, wie der Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt gelingt und was das  Arbeiten in der Schweiz vom Arbeiten in Deutschland unterscheidet.

Im World Happiness Report 2016 belegt die Schweiz Rang 2 unter den glücklichsten Ländern der Erde – und das ist kein Wunder: Voraussetzungen zum Glücklichsein bietet die Schweiz reichlich. Neben Bergkulisse und malerischen Städten tragen eine stabile Währung, die brummende Wirtschaft und hohe Gehälter zur Zufriedenheit der Bevölkerung bei. Da sich insbesondere im Finanz- und Versicherungssektor zahlreiche internationale Unternehmen in der Alpenrepublik niedergelassen haben, winken zudem viele interessante Jobs. Einige der Partnerunternehmen von e-fellows.net gehören sogar zu den beliebtesten Arbeitgebern der Schweiz.

      Accenture     BMW Group     Bosch     Roche     KPMG     Deutsche Bank     McKinsey&Company     Siemens Management Consulting  

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Das Lohnniveau in der Schweiz

Einer der wichtigsten Beweggründe für einen beruflichen (Neu-)Start in der Schweiz ist das im Vergleich zu Deutschland deutlich attraktivere Lohnniveau. So verdienten Schweizer Arbeitnehmer in Vollzeit laut Schweizer Bundesamt für Statistik 2015 86.400 (Männer) beziehungsweise 72.700 Schweizer Franken brutto (Mittelwert). In Deutschland hingegen betrug der mittlere Bruttomonatslohn von Männern und Frauen zur selben Zeit nur 3.094 Euro monatlich im Westen und 2.317 Euro monatlich im Osten und lag somit aufs Jahr gerechnet bei nur rund der Hälfte dessen, was du in der Schweiz verdient hättest. Das Bruttoerwerbseinkommen von Schweizer Akademikern betrug 2015 im Mittelwert gar 110.000 (Männer) beziehungsweise 89.400 Schweizer Franken (Frauen).

Zu den bestbezahlten Berufen in der Schweiz gehört laut amtlichem Lohnbuch von 2016 der Job des CFOs, der je nach Berufserfahrung durchschnittlich 14.000 bis 20.000 Schweizer Franken Bruttomonatslohn einbringt. Auch als Chefarzt kannst du mit durchschnittlich 12.800 Franken brutto im Monat noch gut leben. Maschinenbauingenieure können je nach Alter mit 8.100 bis 8.700 Franken durchschnittlichem Monatsbruttolohn rechnen, Financial Analysts je nach Berufserfahrung mit 6.600 bis 8.300 Franken. Als Informatiker sind durchschnittlich 6.500 Franken durchschnittliches Monatseinkommen zu erwarten, als Chemiker zwischen 5.000 und 7.300 Franken. Besonders bezahlt macht sich in der Alpenrepublik im Gegensatz zu Deutschland auch der öffentliche Dienst: So freuen sich beispielsweise Primarschullehrer über ein durchschnittliches monatliches Bruttoeinkommen von rund 7.000 Schweizer Franken; Staatsanwälten stehen monatlich durchschnittlich 10.400 Franken brutto zu.

Einen Mindestlohn kennt die Schweiz im Gegensatz zur Bundesrepublik nicht. Erst 2014 sprachen sich bei einer Volksabstimmung circa 76 Prozent gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus.

Eine Arbeitsstelle in der Schweiz finden

Dich überzeugen die Zahlen zum Arbeiten in der Schweiz? Dann kannst du dich sofort auf die Suche nach einem passenden Arbeitgeber machen, denn durch das Personenfreizügigkeitsabkommen hast du als EU-Bürger prinzipiell freien Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Ob du deinen Beruf aber sofort ausüben darfst oder nicht, hängt davon ab, ob er in der Schweiz reglementiert ist. Zu den reglementierten Berufen gehören vor allem juristische und pädagogische Tätigkeiten und solche im Gesundheitswesen oder der Technik. Ärzte, Anwälte, Notare, Apotheker, Lehrer, Finanzberater und Bauingenieure beispielsweise müssen mit einem Diplom, Fähigkeitsausweis oder Zeugnis ihre Qualifikation nachweisen. Beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation kannst du die Lehrinhalte deines Ausbildungslandes mit denen der Schweiz vergleichen lassen. Stimmen die Kerninhalte überein, erhältst du eine Gleichwertigkeitsbescheinigung. Sollten wesentliche Unterschiede bestehen, musst du eventuell einen Anpassungslehrgang besuchen. Wenn ein Beruf nicht reglementiert ist, benötigst du keine bestimmte Ausbildung, um ihn auszuüben.

Jobsuche und Bewerbungsverfahren in der Schweiz unterscheiden sich im Wesentlichen nicht vom Prozedere in Deutschland. Bei der Stellensuche helfen dir Online-Jobvermittlungen, die Stellenangebote in Tageszeitungen oder die Regionale Arbeitsvermittlungszentrale. Achtung: Alle Bewerbungsunterlagen inklusive Lebenslauf müssen in einer der Landessprachen verfasst sein. Achte deshalb unbedingt auf die geforderte Sprache in der Stellenausschreibung.

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