von Curtis Klaus

Unternehmensberatung

Vom Käseregalzur internationalen Kundschaft

Mit guten beruflichen Vorerfahrungen in einem Fachgebiet kann man den Sprung zum Management- und Technologieberater bei Accenture schaffen. Die Vorteile des Unternehmens: Internationales Arbeiten und Vielseitigkeit beim Umgang mit Kunden.

Markus Kirchner

Markus Kirchner (34) arbeitet im Geschäftsfeld "Products" bei Accenture. "Mein Arbeitsalltag in meinem Job besteht darin, dass ich in verschiedenen Bereichen und Projekten arbeite. Die Problemstel- lungen unterscheiden sich von Kunde zu Kunde. Das macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich."

Markus Kirchner (34) wollte nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre zunächst etwas Industrieluft schnuppern. Er wurde Bereichsleiter bei einem Lebensmitteldiscounter. Dort konnte er zwar schnell selbstständig arbeiten und Personalverantwortung für über 60 Mitarbeiter übernehmen. Auch das Geld stimmte. Doch nach einiger Zeit stellte Kirchner fest, dass sich die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen nicht mit seinen Zukunftsvorstellungen deckten. "Mein Tätigkeitsfeld empfand ich bald als eingeschränkt. Die Arbeit wirkte standardisiert und mein Arbeitsalltag bestand hauptsächlich aus Routine."

Internationale Erfahrung ohne Alltagstrott
Über die Empfehlung eines Bekannten kam er auf den Management- und Technologieberater Accenture – und entschied sich für den Sprung in die Beratungsbranche. Er arbeitet im Münchner Büro von Accenture im Geschäftsfeld "Products". Zu diesem Bereich zählt unter anderem die Automobil-, Pharma-, Touristik-, Transport-, Investitions- und Konsumgüterindustrie sowie der Groß- und Einzelhandel. Kirchner motivierte vor allem die Tatsache, dass dieses global tätige Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet. "Ich kann hier viel internationale Erfahrung sammeln, sowohl auf Geschäftsreisen als auch im Austausch mit Kollegen aus den verschiedensten Ländern dieser Welt, sei es England, Spanien, Indonesien oder Südafrika."

Abwechslung im Job
Auch in fachlicher Hinsicht schätzt Kirchner, dass er bei Accenture immer wieder Neues dazu lernen kann. "Mein Job besteht darin, dass ich in verschiedenen Projekten für verschiedene Kunden arbeite. Die Problemstellungen unterscheiden sich von Kunde zu Kunde. Das macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Eine Alltagsroutine gibt es nicht. Beispielsweise habe ich in einem Projekt beim Zusammenschluss zweier großer Tankstellenketten mitgewirkt. In einem anderen Projekt war ich für einen globalen Getränkehersteller tätig, bei dem wir kurzfristige Optimierungspotenziale innerhalb der Supply-Chain identifizierten und mit Hilfe von Initiativen umgesetzt haben."

Ein klares Bild von sich selbst
Trotzdem bereut Kirchner seinen Einstiegsjob nicht, da er hier viele operative Erfahrungen sammeln konnte, die ihm auch in seinem jetzigen Beruf zugute kommen. Außerdem ließ er sich viel Zeit bei der Suche nach dem neuen Job. "Es ist wichtig, nichts zu überstürzen. Man sollte sich, auch mit Hilfe der Erfahrungen aus dem ersten Job, ein klares Bild von sich selbst und seinen beruflichen Wünschen machen." Vor allem rät Kirchner, sich nicht von "kurzfristigen Perspektiven", wie dem schnellen Geld verlocken zu lassen. Wichtiger seien die langfristigen Karrierechancen, die ein Unternehmen bietet.

Inhalt

Seite 1: Neues Kapitel im Lebenslauf. Alumni von e-fellows.net berichten von ihrem ersten Jobwechsel. Karriere-Coaches geben Tipps. >>

Seite 2: Hechtsprung statt Bauchplatscher. Wie finde ich den Job, der zu mir passt? Welche Kriterien sind bei der Wahl eines Jobs wichtig? Alumni berichten. >>

Seite 3: Sprung in die Beratung: Wie der Volkswirt Markus Kirchner zu Accenture kam. >>

Seite 4: Karriere-Coaching: Was man beachten sollte, noch bevor die erste Bewerbung abgeschickt wird. Ein kleiner Coaching-Kurs und Infos über professionelle Coaches. >>

 

 

 

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