Der erste Jobwechsel
Mit Coaching zur Selbsterkenntnis
Du kannst eine ausgefeilte Bewerbung schreiben und den perfekten Auftritt im Assessment-Center hinlegen. Trotzdem wirst du deinen Traumjob nicht finden. Denn erst wer eine klare Vision hat von dem, was ihm wichtig ist, findet auch den Job, der zu ihm passt.
Wie sieht mein Traumjob aus? Ein Schnellkurs in Karriere-Coaching.
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Mach dir frühzeitig klar, und zwar noch während deines Studiums, was dein Bild von einem idealen Leben ist. Wie viel Verantwortung, wie viel Freizeit, wie viele Kinder willst du einmal haben? Wo möchtest du leben? Wie sieht dein ideales Umfeld aus? Entwickle so ein Bild in deinem Kopf, das du immer mit dir herumträgst. Richte dich dabei alleine nach dir und renne nicht Trends, Kommilitonen und TV-Spots von Banken à la "Mein Haus! Mein Swimming-Pool! Mein Pferd!" hinterher.
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Auf der Basis dieses Bildes suchst du dir deinen Job aus. Doch halte dich nicht krampfhaft an diesem einen Job fest. Wähle noch zwei Alternativen, mit denen du dich identifizieren kannst. Das Glück findet man oft nicht auf dem direkten Weg, sondern auf Umwegen.
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Befreie dich von selbst gebauten Hindernissen. Hinterfrage dich kritisch, ob es für Dinge, die dir wichtig sind (Wohnort, Branche und anderes) nicht auch Alternativen gibt. Wenn ja, dann nutze sie auch. Das macht dich freier und offener.
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Information ist alles: Sprich mit Freunden über den Beruf, der dich reizt und erkundige dich bei Leuten, die deinen Traumberuf ausüben nach Hintergründen. Wichtige Fragen dabei sind: Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen? Was sind die Vor-, was die Nachteile? Wie haben Sie den Einstieg geschafft? Wer kann mir darüber noch mehr erzählen?
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Alles steht und fällt mit deiner persönlichen Einstellung. Sie kann dir helfen, beim künftigen Arbeitgeber einen guten Eindruck zu machen, wenn du Offenheit und Interesse ausstrahlst. Oder sie kann ein Hinderniss sein, wenn du Unlust und Selbstzweifel zeigst.
- Erst wenn du diese Punkte geklärt hast, solltest du mit deiner systematischen Jobsuche beginnen. Dazu gibt es reichlich Literatur. Von der mündlichen Bewerbung bis zum Assessment Center. Nutze diese Informationsmöglichkeiten, aber vergiss nicht, dass sie nur Mittel zum Zweck sind. Wesentlich für deinen Erfolg sind die oben genannten Punkte.
Brauche ich einen Coach?
Wer Karriereberatung bei professionellen Coaches sucht, steht einer Fülle von Angeboten gegenüber: Noch ist die Berufsbezeichnung nicht rechtlich geschützt. Um unseriösen Scharlatanen zu entgehen, sollte man sich vorher über die Ausbildung und Qualität eines Coachs informieren. Die Preise sind sehr unterschiedlich und liegen zwischen 80 und 250 Euro für eine Beratungsstunde.
Die Interessengemeinschaft Coaching ist ein Zusammenschluss von Coaches und will qualitative Standards für ihr Metier schaffen. Mit Informationen über die Mitglieder.
www.ig-coaching.de
In der Coach-Datenbank befinden sich geprüfte Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit genauen Angaben zu jeder Person.
Literaturtipps zum Thema Jobwechsel und Selbstcoaching bei e-fellows.net
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Richard N. Bolles: Durchstarten zum Traumjob. Das Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger.
Campus Verlag Frankfurt am Main/New York 2004, 438 Seiten. 24,90 Euro. >>
- Talane Miedaner: Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner! 101 Tipps zur Verwirklichung Ihrer beruflichen und privaten Ziele. MVG-Verlag, 2. Auflage 2002, Hardcover, 272 Seiten, 19,90 €. >>
Inhalt
Seite 1: Neues Kapitel im Lebenslauf. Alumni von e-fellows.net berichten von ihrem ersten Jobwechsel. Karriere-Coaches geben Tipps. >>
Seite 2: Hechtsprung statt Bauchplatscher. Wie finde ich den Job, der zu mir passt? Welche Kriterien sind bei der Wahl eines Jobs wichtig? Alumni berichten. >>
Seite 3: Sprung in die Beratung: Wie der Volkswirt Markus Kirchner zu Accenture kam. >>
Seite 4: Karriere-Coaching: Was man beachten sollte, noch bevor die erste Bewerbung abgeschickt wird. Ein kleiner Coaching-Kurs und Infos über professionelle Coaches. >>
