Jobbörsen im Internet

Per Klick zum perfekten Job

Eine Auswahl zu treffen aus so vielen Jobbörsen ist nicht ganz einfach. Jeden Tag kommen neue ins Netz, andere verändern die Suchkriterien oder die Zielgruppe.

Je nachdem, ob du auf eine bestimmte Region festgelegt bist oder dein Suchkriterium eine spezielle Fachrichtung ist: Es gibt für jeden Fall die geeignete Jobbörse. Außerdem findest du im Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit aktuelle Angebote. Zu den vier größten Jobbörsen in Deutschland gehören jobpilot, StepStone, Monster und Jobscanner. Diese bieten ein umfassendes Angebot und sind nicht auf bestimmte Branchen spezialisiert. Andere, wie etwa MeineStadt.de, konzentrieren sich auf bestimmte Regionen. Unter www.crosswater-systems.com findest du eine ausführliche Liste mit über 800 Jobbörsen - für Deutschland und weltweit. Kleiner Tipp bevor du dich ins Bewerbungsschreiben stürzt: Prüfe, ob die annoncierte Stelle noch frei ist. Ein Anruf genügt.

Profile bei Jobbörsen

Auch bei Jobbörsen kannst du persönliche Daten eingeben: Lebenslauf, EDV-Kenntnisse oder Zusatzqualifikationen. Bei manchen kann der Bewerber auch einen persönlichen Text einfügen. Das Profil wird in einer Datenbank gespeichert, die die Unternehmen durchforsten können. Seriöse Anbieter halten sich an den Datenschutz. Trotzdem solltest du die Anmeldebedingungen lesen, bevor du dein Profil einträgst. Halte dein Profil zunächst anonym und nutze ein Pseudonym. Es könnte sonst passieren, dass dein bisheriger Chef dein Profil als Stellensuchender vom Online-Dienst geschickt bekommt. Wenn du einen Hinweis auf einen interessierten Arbeitgeber bekommst, lass dir den Namen geben, anstatt dich einfach blind zu bewerben.

e-fellow Thomas

e-fellow Thomas (25) studiert Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg. Er berichtet über seine Erfahrungen mit Online-Jobbörsen:

"Ich nutze Xing, Monster und Stepstone und darüber haben schon mehrere Unternehmen bei mir angefragt. Dabei handelt es sich meiner Erfahrung nach aber fast ausschließlich um kleinere oder eher unbekannte Unternehmen, die sich aktiv auf die Suche nach Bewerbern machen müssen, im Gegensatz zu bekannten Unternehmen, die mit Bewerbungen überschüttet werden. Oder es sind Personal-Recruiting-Firmen, die für andere Unternehmen Bewerber suchen. Viele Unternehmen schreiben zwar ihre offenen Stellen auf den Plattformen aus, aber aktiv suchen sie nicht alle in den Bewerber- Datenbanken nach Kandidaten. Man muss also selbst aktiv werden und sollte sich nicht allein auf die Jobbörsen verlassen. Denn die Websites der Unternehmen sind, eine sehr gute oder sogar die beste Adresse für aktuelle Job-Informationen.

Wenn man einen Lebenslauf bei Monster oder StepStone einstellt, dann sollte man meiner Erfahrung nach zwei Aspekte berücksichtigen:

  • Ein aussagekräftiger Name/Titel des Lebenslaufs ist Pflicht. Also nicht "CV" oder "Lebenslauf", sondern eine konkrete Beschreibung, zum Beispiel "Diplom-Betriebswirt, Kostenrechung/Controlling".
  • Außerdem muss man den Lebenslauf regelmäßig aktualisieren. Denn bei der Suche in der Lebenslaufdatenbank kann man das Datum der letzten Änderung als Suchkriterium angeben, um Karteileichen auszuschließen. Und darunter soll ja der eigene Lebenslauf nicht fallen.

Wenn man diese beiden Tipps beherzigt, wird der Lebenslauf leichter gefunden und eine erfolgreiche Jobsuche ist wahrscheinlicher."

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