Reise-Stipendium für das LL.M.-Studium

Freshfields bringt dich zum LL.M.

Interessiert dich Wirtschaftsrecht, hast du überdurchschnittliche Ergebnisse in deinen juristischen Staatsexamina erreicht und planst du für 2010 ein LL.M.-Studium im englischsprachigen Ausland? Dann bewirb dich jetzt! Freshfields vergibt bis zu 20 Reisestipendien von je 5.000 Euro - inklusive Aufnahme in das kanzleieigene LL.M.-Netzwerk.

Mit einem LL.M. können Juristen ihr Wissen im Wirtschaftsrecht vertiefen. Er ist nicht die einzige Zusatzqualifikation für Jobs in einer großen Wirtschaftskanzlei, aber bestimmt ist er eine der renommiertesten. Denn im Gegensatz zu "legal certificates" oder "legal diplomas" ist der LL.M. ein Titel, der sich auch auf der Visitenkarte sehen lassen darf. Das kommt bei vielen Kanzleien gut an und wird zusätzlich vergütet.
 

Das Ausland lockt

 Wer seinen LL.M. im englischsprachigen Ausland absolviert und gleichzeitig an Wirtschaftsrecht interessiert ist, bekommt auch 2010 die Chance, sich hilfreiches Startkapital zu sichern. Insgesamt vergibt Freshfields bis zu 20 Reisestipendien von jeweils 5.000 Euro an die besten Bewerber. Die Stipendiaten werden außerdem in das Freshfields LL.M.-Netzwerk aufgenommen.

Bewerbung

Bewerben kannst du dich bis 15. April 2012 bei Hedi Ruth Osenberg (hedi.osenberg[at]freshfields.com). Auf Fragen antwortet sie auch gerne telefonisch (040 36906-376).

Deine Bewerbung sollte Folgendes enthalten:

  • ausführlicher tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie(n) Examenszeugnis(se)
  • Motivationsschreiben
  • Bestätigung der Universität über ein Studienplatzangebot für das LL-M.-Studium (kann gegebenenfalls nachgereicht werden)
Freshfields, Reise-Stipendium, Kanzlei, USA

e-fellow Anne (25) ist glücklich: Sie hat nicht nur ihren LL.M. in Miami gemacht, sondern dafür auch noch ein Reisestipendium über 5.000 Euro von Freshfields Bruckhaus Deringer bekommen. Im April, gegen Ende des LL.M.-Jahres, organisierte Freshfields eine Veranstaltung für alle Stipendiaten im New Yorker Büro der Kanzlei.

Warum hast du dich für ein LL.M-Studium in den USA entschieden?

Ich habe 2007 mein Jura-Studium an der Bucerius Law School abgeschlossen und danach meine Promotion angefangen. Ich wollte aber unbedingt noch mal für längere Zeit ins Ausland – den Wunsch habe ich mir mit dem LL.M.-Studium erfüllt. Ich habe mich an einigen Law Schools in den USA beworben, darunter auch Ivy-League-Unis, für die ich Zusagen erhalten habe. Allerdings war die Finanzierung nicht ganz einfach.

Da passte das Reisestipendium ja ganz gut, oder?

Stimmt. Ich habe davon aber erst später und durch Zufall erfahren. Zunächst hatte ich mich für verschiedene Stipendien beworben und die erste Zusage von der Fulbright-Kommission erhalten. Fulbright wählt in vielen Fällen aus, an welche Uni oder Law School man geht. Ich bin für die University of Miami ausgewählt worden. Die Uni hat ein internationales LL.M.-Programm mit sehr guter Betreuung, und ich war wirklich zufrieden dort. In einem Newsletter von e-fellows.net habe ich dann noch von dem Reisestipendium erfahren und mich direkt beworben.

Wie lief das ab?

Das war ganz unkompliziert. Ich habe mich mit meinen Unterlagen per E-Mail beworben und bekam dann eine Einladung zu einem Gespräch in Hamburg. Das Interview lief in angenehmer Atmosphäre ab, und ich habe mich sehr wohlgefühlt.

Das Stipendium war doch eine gute Finanzspritze für das Studium, oder?

Ich habe mein Studium über mehrere Stipendien finanziert. Da ist zunächst das von Fulbright, dann habe ich noch eins von der Uni selbst bekommen, ich habe am Lehrstuhl gearbeitet und bekam dann noch das Reisestipendium. Ich hätte das Studium zwar auch ohne gemacht, aber so war es natürlich das Tüpfelchen auf dem I. Bei dem Reisestipendium war ich nicht festgelegt, wofür ich das Geld ausgebe und war dadurch finanziell so unabhängig, dass ich auch mal eine Reise unternehmen konnte.

Welche Vorteile hat man als Mitglied im Freshfields-Netzwerk?

Es ist toll, über dieses Netzwerk andere Leute - Anwälte und andere Stipendiaten - kennenzulernen, mit denen ich meine LL.M.-Erfahrungen teilen kann. Schön war, dass die Kanzlei am Tag vor meiner Abreise eine Abschiedsparty in Frankfurt organisierte. Dort habe ich die anderen Stipendiaten und meinen Mentor getroffen, der für seinen LL.M. ebenfalls in Miami war und hat mir den ganzen Abend davon vorgeschwärmt hat. Das waren ein schöner Abschied aus Deutschland und eine klasse Einstimmung auf Miami.

In den USA stand ich in regem Kontakt mit anderen Stipendiaten und habe viele von ihnen besucht. Freshfields hat außerdem alle Stipendiaten im April ins New Yorker Büro der Kanzlei eingeladen, was ein tolles Wiedersehen war. Das Treffen hatte ein interessantes Programm: Wir haben Rechtsfragen der Bankenkrise erläutert und diskutiert, und es waren viele Anwälte aus Deutschland dabei, die sich für uns Zeit genommen haben - das war insgesamt eines der schönsten Wochenende im gesamten LL.M.-Jahr.

Was machst du jetzt nach deinem LL.M.?

Momentan schreibe ich meine Promotion in Deutschland zu Ende. Praktisch ist, dass ich in Miami viele dissertations- bezogene Kurse belegen und die Promotion damit vorantreiben konnte. Im nächsten Jahr werde ich ins Referendariat gehen, und ich freue mich darauf, weitere praktische Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in die wirtschaftsrechtliche Anwaltsarbeit zu gewinnen.

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