Suedkurier.de
Herausforderung Traditionsunternehmen
Wenn der Online-Auftritt einer Zeitung bloß der Abklatsch der Printausgabe ist, geht das meistens schief. Besser ist es, wenn beide ihr eigenes Konzept verfolgen. So wie beim SÜDKURIER. Mit seinem Online-Auftritt erreicht der Nachrichtenservice eine breite Zielgruppe - und bringt badisch-württembergische Tradition ins Netz. Im letzten Jahr stieg seine Reichweite um 80 Prozent.
Bis zu 20 Millionen Zugriffe kann suedkurier.de jeden Monat für sich verbuchen. Damit erreicht das Informationsportal rund 180.000 Menschen und ist das meist frequentierte Anzeigen- und Nachrichtenportal für regionale und überregionale Infos in Baden-Württemberg. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, dass das Verbreitungsgebiet überwiegend ländlich strukturiert ist. Konstanz und Villingen-Schwenningen sind mit jeweils 80.000 Einwohnern die größten Städte der Region.
Kundenwünsche: Einzelhändler oder Großunternehmen?
"Die ländliche Gegend mit vielen kleinen Einzelhändlern und wenigen großen Unternehmen macht die Vermarktung des Portals manchmal zu einer großen Herausforderung", sagt Tobias Gräser, der Teamleiter des Online-Vertriebs von suedkurier.de. "Wir müssen hier sehr unterschiedliche Kundenwünsche erfüllen. Die traditionell kleineren Familienunternehmen haben ganz andere Ansprüche als unsere überregionalen Kunden." Doch das Konzept von suedkurier.de passt auf beide: Für den "kleinen" Einzelhändler aus Radolfzell gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ganz gezielt eine Anzeige oder einen Werbebanner in der gewünschten lokalen Rubrik zu schalten. Dieses zielgerichtete Targeting von Online-Werbung ist einer der großen Vorteile einer Werbekampagne auf suedkurier.de.
Cross Media: Print und Online kombiniert
Viele Unternehmer schalten ihre Anzeigen gerne "cross-medial" - also sowohl in der Online-, als auch in der Printausgabe. Eine clevere Idee: "Mit unserem Internetportal erreichen wir die 20- bis 49-Jährigen besonders gut", erklärt Gräser. "In Kombination mit der Tageszeitung sprechen wir nahezu alle Menschen in unserer Region an." Immer beliebter werden auch Multimedia-Angebote mit Bewegtbild. Damit können die Firmen ihr Unternehmen online präsentieren und möglichen Kunden beispielsweise einen direkten Einblick in ihre Firmenräume gewähren.
Vom Familienverlag zur Holtzbrinck-Gruppe
Früher war der SÜDKURIER selbst ein Familienunternehmen. Seit 15 Jahren gehört das Medienhaus allerdings zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Im Online-Geschäft haben sich dadurch viele Kooperationsmöglichkeiten ergeben. "Wir arbeiten mit unterschiedlichen Internetplattformen wie immowelt.de, stellenanzeigen.de oder parship.de zusammen. Den Nutzern unserer Website können wir so ein sehr vielfältiges Angebot bieten", erklärt Tobias Gräser. (Infos zu den Einstiegsmöglichkeiten beim Südkurier auf Seite 2.)
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Online wächst
Besonders relevant im Online-Bereich sind die Wachstumsraten, mit denen sich ein Internetportal entwickelt. Die Reichweite von suedkurier.de ist im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 80 Prozent gewachsen. "Die Leser wandern aber nicht einfach von der Tageszeitung auf den immer stärker werdenden Online-Auftritt", sagt Tobias Gräser. "Wir erreichen mit unserem Internetportal eine primär jüngere Zielgruppe und damit ergänzen sich sämtliche Medien des SÜDKURIER Medienhauses optimal.
Verkaufsschlager Qualität
Sein Angebot will suedkurier.de noch stärker ausbauen, um für die Zukunft fit zu sein. Welche Rolle spielt das viel beschworene Web 2.0 für das süddeutsche Online-Portal? "Natürlich gibt es auf suedkurier.de auch Blogs und Foren oder Kommentarfunktionen, in denen unsere Leser selbst aktiv werden können", erzählt Tobias Gräser. "Sie ersetzen die Leserbriefe der klassischen Tageszeitung aber nicht." Der User hat nur mehr Interaktionsmöglichkeiten. Trotzdem wird suedkurier.de nicht jeden Trend mitmachen müssen. "Für uns steht immer die Qualität an erster Stelle. Denn wir wollen unseren Kunden eine attraktive Werbeplattform bieten. Und Qualität überzeugt dabei am besten."
