Roche Diagnostics
Forscher und Entwickler
Roche Diabetes Care in Mannheim. Physiker, Chemiker, Biologen, Mediziner, Ingenieure, ITler und Mathematiker arbeiten auf ein Ziel hin: neue und noch bessere Blutzuckermessgeräte, Teststreifen und Reagenzien und andere Produkte für Diabetiker. Das geht nur gemeinsam. Die Forscher und Entwickler arbeiten interdisziplinär und stehen in ständigem Austausch.
Seite 1: Forschung und Entwicklung bei Roche
Seite 2: Von der Spielwiese zur Marktreife
Seite 3: Ein Paradies für Ingenieure
Diagnostika-Produkte wie Messgeräte, Teststreifen oder Reagenzien fallen nicht einfach vom Himmel. Sie müssen erforscht, entwickelt und ständig weiter verbessert werden - die Aufgabe der Forscher und Testentwickler in den Abteilungen "Research and Technology" (Forschung und Technologie) und "Development" (Entwicklung) bei Roche Diabetes Care.
Research and Technology
"Ich habe eine Idee, wie wir die Teststreifen ersetzen könnten!" So klingt es, wenn ein Mitarbeiter von Dr. Voelkel eine neue Forschungsidee aufgreifen möchte. Und das ist auch sein Job, schließlich ist die Abteilung "Research and Technology" so etwas wie eine Spielwiese für die Forscher - vom Chemiker bis zum Ingenieur. Hier können sie neue Ideen für Produkte, Verbesserungen bis hin zu ganz neuen Therapieansätzen ausprobieren. Und wenn belegt wurde, dass eine Idee prinzipiell umsetzbar ist, geben sie das Produktkonzept weiter an die Kollegen in der Entwicklung. Deren Aufgabe ist es dann, das Produkt marktfähig zu machen.
Der Bereich Research and Technology ist in verschiedene Fachabteilungen aufgeteilt:
- Mediziner, Ingenieure und Biomediziner arbeiten zum Beispiel an physiologischen Fragestellungen und führen klinische Studien durch.
- analytische Chemiker und Chemie-Ingenieure kümmern sich um ganz neue analytische Ansätze und neue Materialien.
- Chemiker, Chemielaboranten und –techniker erforschen ganz neue Enzymsysteme und die Anwendung dieser in innovativen Testsystemen.
- Ingenieure verschiedener Fachrichtung kümmern sich um Geräteaspekte von günstigen Meßgeräten.
- Physiker und Chemiker hinterfragen, ob nicht ganz neue Ansätze verfolgt werden können, um die Blutzuckermessung genauer oder weniger invasiv zu machen.
Development
Bis zur Marktreife ist es allerdings ein weiter Weg. Weitere Tests, Versuche und Entwicklungen sind nötig - an Hard- und Software. Die Chemiker zum Beispiel werfen ein Auge auf das Messfeld auf dem Teststreifen. Es ist sehr klein, muss aber eine Menge können: Der Streifen ist mit bestimmten chemischen Substanzen beschichtet, die den Blutzucker messen. Früher wurde viel Blut gebraucht, und die Messung dauerte lange. Dank der Entwickler reicht mittlerweile ein winziger Tropfen, und das Ergebnis wird innerhalb von wenigen Sekunden angezeigt. Biologen und Chemiker arbeiten ständig daran, die Substanzen auf dem Messfeld zu verbessern, ITler und Ingenieure kümmern sich um eine einfach Bedienbarkeit des Geräts.
Neben der Chemieentwicklung gibt es noch weitere Abteilungen, die sich um folgende Themen kümmern:
- Messgeräte
- Teststreifen
- Software
- Optik
- Elektronik, Mechanik
- Analytik
Seite 2: Ein Biologe und ein Physiker erzählen von ihren Aufgaben in Forschung und Entwicklung.
