von Carolin Metz

Event "Talent Meets Bertelsmann"

Dinner-Party mit Job-Angebot zum Nachtisch

Mit dem Schiff über die Spree und abends zur Dinner-Party mit Konzert - das ist schon mal kein schlechter Einstieg in die Bertelsmann-Welt. Aber auch danach ist die Betreuung prima, berichten zwei ehemalige Teilnehmerinnen des Events.

Dorothea war bei Talent Meets Bertelsmann [Bildquelle: Bertelsmann]

e-fellows.net-Alumna Dorothea Haidu (23) studierte BWL an der WHU in Vallendar. Nach ihrem Bachelorabschluss stieg sie bei Bertelsmann als Assistentin der Geschäftsführung bei GGP Media ein, einem arvato-Tochterunternehmen.

Wieso haben Sie an "Talent Meets Bertelsmann" teilgenommen?
Ich wollte Bertelsmann kennenlernen und erfahren, was hinter dem großen Konzern steckt. Mir war gar nicht bewusst, was alles zu Bertelsmann gehört, zum Beispiel auch Gruner + Jahr. Außerdem wollte ich prüfen, welche Bertelsmann-Division für mich interessant sein könnte. Denn wie ich bei der Veranstaltung festgestellt habe, hat arvato eine ganz andere Firmenkultur als zum Beispiel die Direct Group. 

Wie lief die Veranstaltung ab?
Wir waren in der Berliner Repräsentanz "Unter den Linden 1". Tagsüber gab es eine Bootsfahrt, bei der wir mit dem Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ostrowski plaudern konnten - ich hätte nicht gedacht, dass das einfach so möglich ist. Und abends durften wir dann noch die Aufzeichnung einer Sendung besuchen. Es war spannend zu sehen, wie Medienkonzerne in der Praxis funktionieren. Bei den Fallstudien hatten wir Gelegenheit, das Wettbewerbsumfeld der einzelnen Divisionen kennenzulernen und konnten feststellen, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Divisionen liegen. 

Was hat Ihnen an der Veranstaltung besonders gefallen?
"Talent Meets Bertelsmann" war perfekt, um das Unternehmen kennenzulernen. Aus jeder Division waren mehrere Unternehmensvertreter und die Personalchefs vor Ort. Außerdem sollten wir uns im Workshop damit auseinandersetzen, wie Bertelsmann mit seinen Divisionen ein bereichsübergreifendes Projekt starten kann. So mussten wir uns mit allen Divisionen auseinandersetzen: Was ist das Produkt-Portfolio, welche Synergien gibt es? Und besonders gut war natürlich auch die Bootsfahrt auf der Spree. 

Gab es Überraschungen?
Ich hätte ja gedacht, dass ich als Bachelor-Absolventin von den Personalern bei Bertelsmann gar nicht in Erwägung gezogen werde. Bei "Talent Meets Bertelsmann" habe ich jedoch mit einem Vorstandsassistenten mit gleichem Abschluss gesprochen, der mich dazu ermuntert hat, mich dennoch zu bewerben. 

Mittlerweile sind Sie bei Bertelsmann eingestiegen - in welcher Position?
Ich bin Assistentin der Geschäftsführung bei GGP Media, einer der größten Schwarz-Weiß-Druckereien im Buchsegment in Europa. Wir gehören zur arvato-Division, genauer gesagt zu "Arvato Publisher Services". Ich unterstütze den Geschäftsführer operativ und strategisch. Dabei kümmere ich mich zum Beispiel darum, neue Geschäftsfelder zu entwickeln sowie die Vertriebssparte strategisch und operativ neu auszurichten. Momentan erarbeite ich gerade ein Konzept dafür, wie wir definierte Branchen künftig fokussierter angehen können. Aber ich mache auch klassische Marketingaufgaben, konzipiere zum Beispiel Werbe- und Präsentationsmaterialien. Alles in allem ein sehr vielfältiges Aufgabenspektrum, das für mich den Reiz des Jobs ausmacht. 

Wie hat "Talent Meets Bertelsmann" Ihnen beim Einstieg bei Bertelsmann geholfen?
Durch das Event habe ich Bertelsmann erst richtig kennengelernt. Außerdem kam ich dort in Kontakt mit Dr. Nanne von Hahn, die Director Corporate Management Development bei Bertelsmann ist und sich um die Förderung von Führungsnachwuchs kümmert. Sie hat uns während unserer Gruppenarbeit Feedback gegeben und mich nach der Veranstaltung gefragt, ob wir in Kontakt bleiben können. Das hat mich natürlich gefreut. Tatsächlich kontaktierte mich Frau von Hahn mehrmals im Verlauf meines Studiums, um sich über meine Studienvorhaben und Berufspläne zu informieren.
 
Gegen Ende meiner Studienzeit wurde ich von der Personalabteilung auf drei Stellenausschreibungen bei arvato aufmerksam gemacht. Man fragte mich, ob ich mich für eine der Stellen interessieren würde und ob ich mir eine Tätigkeit bei arvato vorstellen könnte. So nahmen die Dinge schließlich ihren Lauf. Im Nachhinein finde ich es bemerkenswert, wieviel Zeit Bertelsmann investiert hat, um mit mir in Kontakt zu bleiben und mich als potenziellen Mitarbeiter nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt einem ein gutes Gefühl, wenn sich das Unternehmen so um seine Mitarbeiter - und die künftigen - kümmert. 

Und wie ging es dann weiter?
Schon während "Talent Meets Bertelsmann" hatte mich die Unternehmenskultur von arvato spontan angesprochen. Dort wird vor allem unternehmerisch und unkonventionell gedacht. Es herrscht ein dynamisches Umfeld, dass andere mitreißt und dazu motiviert, Neues zu wagen. Der Konzern selbst steht im Hintergrund und bietet so die nötige Sicherheit und Stabilität - eine gute Kombination. Also nahm ich erst an einem kurzen Telefoninterview und danach an einem Assessment Center teil. Anschließend führte ich ein Bewerbungsgespräch mit meinem jetzigen Chef – mit Erfolg.

Konstanze Wittmann ist Consultant für Business Intelligence bei DeutschlandCard (Bertelsmann-Division arvato) [Bildquelle: Bertelsmann]

e-fellows.net-Alumna Konstanze Wittmann (29) studierte Kulturwirtschaft und BWL in Passau und in Aix-en-Provence, Frankreich. Sie war 2008 bei "Talent Meets Bertelsmann" und ist im Oktober 2009 als Assistentin der Geschäftführung bei DeutschlandCard eingestiegen, einem Unternehmen, das zur Bertelsmann-Division arvato gehört. Mittlerweile ist sie dort Consultant für Business Intelligence.

Warum waren Sie bei "Talent Meets Bertelsmann"?
Ich hatte mich 2008 für "Talent Meets Bertelsmann" beworben, weil ich zwar den großen Namen Bertelsmann kannte, aber doch nicht genau wusste, was dahinter steckt. Und ich wollte überprüfen, welche Chancen mir Bertelsmann fürs Berufsleben bietet. Dazu bot "Talent Meets Bertelsmann" wirklich eine gute Gelegenheit, denn es waren Vertreter von sämtlichen Divisionen anwesend und auch das Top-Management. Alle nahmen sich die Zeit, sich ausführlich mit den Teilnehmern zu unterhalten. 

Was war das Besondere am Event?
Es war toll, dass Vertreter aus allen Divisionen dabei waren, die aus dem Top-Management kamen und sich ausreichend Zeit für Einzelgespräche nahmen. Außerdem war es aufregend, vor 250 Menschen, darunter Vorstände und Top-Management, die Ergebnisse unseres Workshops zu präsentieren. 

Wieso sind Sie bei Bertelsmann eingestiegen?
Erst bei "Talent Meets Bertelsmann" habe ich die Division kennengelernt, bei der ich heute arbeite: arvato. Ich wurde zufällig dem arvato-Workshop zugelost und dachte mir: "Was bitte ist arvato? - Na, schaust du es dir halt mal an!" Während des Workshops habe ich gemerkt, dass die analytischen Fähigkeiten, welche bei arvato gefordert werden, sich am besten mit meinen Interessen decken. 

Wie sind Sie in Kontakt geblieben?
Einige Monate nach der Veranstaltung wurde unsere Workshop-Gruppe nach Gütersloh eingeladen, sodass wir auch die Konzernzentrale kennenlernen durften. Außerdem hatte ich noch Kontakt zum Assistenten von Herrn Dr. Marius Lissautzki, der damals der Gruppenleiter unseres Workshops gewesen war. Als mein Berufseinstieg dann anstand, habe ich mich bei Marius Lissautzki gemeldet, der in der Zwischenzeit Geschäftsführer bei der DeutschlandCard geworden war. Ich führte ein Gespräch mit ihm und fing Ende 2009 bei ihm als Assistentin der Geschäftsführung an. 

Welche Position haben Sie heute bei Bertelsmann?
Da die Assistenzzeit bei arvato auf ungefähr ein Jahr angelegt ist, stand bei mir zum Jahresende der Wechsel in eine der Abteilungen der DeutschlandCard an. Daher bin ich seit Anfang des Jahres Consultant für Business Intelligence. Mein neuer Job ist genau mein Ding: Ich kann in die Datenwelt abtauchen und analytisch arbeiten - und da vieles noch neu ist für mich, ist meine Lernkurve gerade sehr steil. Mein Team setzt sämtliche datenbasierte Geschäftsmodelle auf und unterstützt damit die anderen Geschäftsbereiche. 

Haben Sie noch Kontakt zu anderen Teilnehmern von "Talent Meets Bertelsmann"?
Ja, ich habe noch Kontakt zu einigen, die mittlerweile auch Assistenten bei Bertelsmann sind. Die Nachtreffen von "Talent Meets Bertelsmann" sind ziemlich spannend, da man dort die Gelegenheit bekommt, mit Leuten aus anderen Divisionen zu sprechen. Sie finden jährlich statt und jeder kann kommen, der irgendwann einmal bei "Talent Meets Bertelsmann" war. Die Teilnahme an dem Event hat sich folglich für mich sehr gelohnt.

 

Mehr zu Bertelsmann


Kommentar schreiben

Sicherheitstext eingeben:*

* Pflichtfelder