Allianz
Partner im Profil: Allianz Group Development
Hinter der Fassade des Versicherungsunternehmens erwartet man zu leicht eine verstaubte Büroatmo- sphäre. Mitnichten: Wer einmal hinter die Kulissen der Allianz geschaut hat, schwärmt von einer Vielzahl an Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Young Professionals sowie einer guten Arbeitsatmosphäre.
Die Allianz von innen ist jung und durchweg international geprägt. Viel Humor, kreative Ideen und junge Mitarbeiter machen die Arbeit im Bereich Allianz Group Development aus.
Eine starke Marktposition
Die verschiedenen Neuakquisitionen wie die Übernahme der Dresdner Bank haben die Geschäftsfelder der Allianz stark erweitert. Aber auch durch ausländische Versicherungen ist die Allianz gewachsen. Die Einbeziehung der Assurances Générales de France (AGF) und der Riunione Adriatica di Sicurità (RAS) stärkten die Marktposition der Allianz in Frankreich, Italien und der Schweiz. Im europäischen Markt nimmt die Allianz in den Bereichen Vorsorge und Versicherung Spitzenplätze ein.
Strategie - Zukunftsplanung eines Unternehmens
Durch Veränderungen im Unternehmensumfeld, künftige Erwartungen der Versicherungsnehmer und neue Wettbewerber müssen Unternehmen sich am Markt neu positionieren. Welche Wege die Allianz Gruppe in Zukunft einschlagen wird, entscheidet der Vorstand. Das Group Development unterstützt den Vorstand im strategischen Management und in der strukturellen Entwicklung der Allianz Gruppe. Alle Projekte der Abteilung sind international ausgelegt und betreffen Märkte in mindestens zwei bis drei Ländern. Das Group Development entstand im Januar 2002 im Zuge einer Restrukturierung der Holding.
Abwechslungsreiche Fragestellungen
Das Tätigkeitsspektrum der Abteilung beruht auf drei Säulen:
- Strategie und Portfolio-Management. Dazu gehört die Analyse demographischer Entwicklungen und Überprüfung der langfristigen Unternehmensziele sowie die Analyse von verschiedenen Märkten: Welche Märkte muss die Allianz in Zukunft bearbeiten? Aus welchen sollte die Allianz herausgehen?
- Innovation fördern. Das heißt, Impulse zur Weiterentwicklung des Unternehmens geben. Produktentwicklung, Produktkonzepte überprüfen, Produktinnovationen, strategische Konzepte entwerfen.
- Interne Struktur. Ist die Firma richtig aufgestellt, ist die Holding richtig aufgestellt, für das, was sie sich vorgenommen hat? Allianz Group Development analysiert dazu Märkte und Konkurrenten und schaut, ob die Struktur mit dem Handeln des Unternehmens übereinstimmt.
Inside Allianz
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Dr. Astrid Nies (Jahrgang 1974) ist seit vier Jahren bei der Allianz. Dort stieg sie erst als Personalreferentin ein, wechselte nach einem Jahr in die Personal- und Management-Entwicklung. Jetzt ist sie für die Betreuung von Stipendiatengruppen - darunter auch e-fellows.net - sowie für die Pressebetreuung in Kooperation mit der Unternehmenskommunikation der Allianz zuständig. Studiert hat sie Psychologie an der Uni Graz und ist damit eine von wenigen Geisteswissenschaftlern bei der Allianz. Gerade hat sie ihre Promotion an der LMU in München abgeschlossen.
e-fellows.net fragt, Astrid Nies antwortet:
An meinem Beruf mag ich besonders...
den Entwicklungsspielraum, den ich habe. Da mein Referat gerade neu entstanden war, als ich dort anfing, konnte und kann ich eigene Ideen und Projekte eigenständig konzipieren und umsetzen. Wir sind ein junges Team mit einem jungen Betriebsklima, die Arbeit macht Spaß und ich gehe gerne ins Büro. Durch die Stipendiatenbetreuung habe ich immer mit vielen jungen Leuten zu tun und bekomme so immer neue Denkanstöße.
Die Unternehmenskultur bei der Allianz macht aus...
dass wir ein sehr vielfältiges und internationales Unternehmen sind. Uns besuchende Studenten, mit denen wir zum Mittag in die Kantine gehen, wundern sich meistens über das Sprachenwirrwarr.
Was mir auch besonders gut gefällt, ist dass sich die Allianz der Gesellschaft verpflichtet fühlt. Das zeigt sich in den sozialen und kulturellen Projekten, die wir weltweit unterstützen. Darüber hinaus haben wir auch eine Umwelt- und Kulturstiftung. An der Allianz reizte mich in erster Linie das "öffentliche Unterstatement des Konzerns".
Zu unserem Unternehmen passen Menschen, die...
den Anspruch haben, sich durch ihre Arbeit selbst zu verwirklichen.
Ein Berufsanfänger sollte bei uns anfangen, weil...
durch die Heterogenität der Produkte und Geschäftsfelder sowie die Globalität Einstiegsmöglichkeiten und Weiterentwicklung weit gefasst sind. Die Allianz wird durch die Vielfalt der Tätigkeitsbereiche gerne auch als Unternehmen der 100 Berufe bezeichnet. Dem kann ich persönlich nur zustimmen.
Wir suchen vor allem Absolventen, die...
sich durch außergewöhnliches Engagement und Persönlichkeit auszeichnen. Für uns ist das Gesamtbild der Bewerber wichtig. Neben den gängigen Anforderungen wie überdurchschnittlicher Abschluss, Fremdsprachenkenntnisse, relevante Praktika und internationale Erfahrung sollten die Absolventen auch ausgeprägte soziale Kompetenzen mitbringen.
Dr. Susanne Mautner (39) studierte Medizin in Deutschland und den USA. An wissenschaftlichen Instituten in Washington, D.C. und in Japan forschte sie einige Jahre über Herz und Gefäße. Im Anschluss legte sie ihren Master in Public Health an der Harvard University ab, wo sie sich auf innovative Healthcare Systeme spezialisierte. Nach sieben Jahren im Ausland kehrte sie nach Deutschland zurück und arbeitete zunächst in der Pharmaindustrie, später bei Versicherungen. Nebenher absolvierte sie das Executive MBA-Programm von WHU und Kellogg. Anfang 2002 stieg sie dann im Group Development der Allianz ein. Zunächst verantwortlich für die weltweite strategische Ausrichtung im Kranken- versicherungsgeschäft, ist sie inzwischen für eine Vielzahl von Projekten mit globaler strategischer Relevanz zuständig. Neben der Projektarbeit kümmert sich auch um die Praktikantenauswahl.
Wie kamen Sie auf die Allianz als Arbeitgeber?
Die Internationalität der Allianz war ebenso entscheidend wie ihr vertrauenswürdiges Image, das Zukunftspotenzial und die Innovationsfähigkeit des Konzerns. Auch die Möglichkeit verschiedene Kenntnisse aus Wirtschaft und Healthcare - insbesondere Versorgungs- und Finanzierungssysteme - anwenden zu können, sprach für die Allianz.
Das Besondere an dieser Abteilung sind...
interessante Projekte, die enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand und die persönliche Atmosphäre. Wir freuen uns immer, Praktikanten bei uns zu haben und sind bemüht, ihnen eine schöne und erfahrungsreiche Zeit zu bereiten.
Die Unternehmenskultur im Group Development macht aus...
dass wir eine sehr junge Gruppe sind und viel Wert auf Teamgeist, Zusammenarbeit und offene Kommunikation legen. Wir versuchen, jeden Tag Spaß an der Arbeit zu haben, auch in stressigen Phasen. Es gibt wenig Protokollarisches, wenig Formelles, an das man sich halten muss. Da wir aber mit sehr vertraulichen Daten arbeiten, legen wir Wert auf Integrität und Sensibilität in der Kommunikation.
Was erwartet Praktikanten, die im Group Development anfangen?
Ein vielfältiges Spektrum an Projekten mit unterschiedlicher Projektdauer. Die Praktikanten bekommen daher meist nur einen Ausschnitt an Projekten zu sehen. Dennoch können die Studenten Präferenzen für die eine oder andere Strategie- fragestellung äußern. Praktikanten sollen einen Überblick bekommen und nicht nur "schuften". Wir betrachten unsere Praktikanten als Mitarbeiter. Das heißt, sie müssen ihre Projekte weitestgehend selbstständig bearbeiten und werden schon etwas "ins kalte Wasser geschmissen". Eigeninitiative ist gefordert. Praktikanten sind bei den Besprechungen beteiligt. Sie haben somit alle Rechte und Pflichten - wie wir eben auch. Das kann auch mal längere Arbeitszeiten bedeuten, insbesondere kurz vor Präsentationsterminen.
Welche Anforderungen stellen Sie an ihre Bewerber?
- Vordiplom.
- Begabung, übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen und bewerten zu können.
- Praktikumserfahrungen - gerne auch im Ausland - sollten vorhanden sein.
- Wir wünschen uns, dass die Bewerber schon wissen, worum es in einem Praktikum geht und was sie mit dem Praktikum erreichen wollen.
- Englischkenntnisse sind ganz wichtig, da Präsentationen und interne Dokumente in englischer Sprache verfasst werden.
- Soziale Kompetenz, das heißt, die Bewerber sollten Teamplayer sein und Humor haben, denn das Praktikum soll ja auch Spaß machen.
- Ausdrucksfähigkeit, das heißt die Fähigkeit Gedanken sowohl schriftlich wie auch mündlich klar formulieren zu können, ist ebenso relevant wie Motivation und Enthusiasmus, ein Projekt eigenständig voranzutreiben.
