Schnelles Spiel, schneller Erfolg
Viele e-fellows studieren nicht nur, sondern machen auch für ihr Leben gerne Sport. In unserer neuen Serie stellen wir jede Woche einen besonders sportlichen Stipendiaten und seinen persönlichen Lieblingssport im Interview vor.
Unihockey - das klingt zunächst nach reinem Studentensport. Doch das "Uni" steht nicht für "universitär", sondern für "universell". Denn die schnelle Hockey-Variante ist laut e-fellow Tobias (25) für jedermann geeignet. Doch noch etwas begeistert den BWL-Studenten der FH Konstanz fürs Unihockey: Der Erfolg stellt sich schnell ein.
Wird Unihockey nur von Studenten gespielt oder spielen es auch Schüler oder Berufstätige?
Unihockey ist ein Sport für jedermann. Es gibt in den Vereinen verschiedene Spielbetriebe, die sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Damen und Herren geeignet sind.
Was ist der Unterschied zwischen Unihockey und normalem Hockey?
Unihockey ist eine sehr schnelle und zugleich ungefährliche Hallenhockey-Variante, die vom Spielablauf eher dem Eishockey ähnelt als dem traditionellen Hallenhockey. Der leichte Ball, eine Bande und dass man auch hinter dem Tor weiterspielt, sorgen für ein sehr schnelles Spiel. Im Gegensatz zum Eishockey sind beim Unihockey jegliche Bodychecks verboten, so dass in erster Linie Technik, Spielwitz und Teamgeist gefragt sind.
Was macht dir daran am meisten Spaß?
Zum einen, dass es ein Mannschaftssport ist, und man immer gemeinsam als Team gewinnt oder verliert. Zum anderen ist es ein sehr schneller und faszinierender Sport, für den man neben einer sehr guten Kondition auch ein Auge für das Spiel braucht, um ab und an auch mit dem Ball zu zaubern. Aufgrund der konditionellen Herausforderung ist Unihockey auch ein idealer Ausgleich zum Arbeitsalltag. Außerdem ist es klasse, dass man recht schnell in überregionalen Ligen spielen kann und sich neben dem Ligabetrieb bei verschiedenen Turnieren schnell ein Netzwerk an Unihockey-Freunden bildet. Aufgrund der jungen Sportart stehen einem überall sehr die Türen offen. So konnte ich mit großer Begeisterung schon für verschiedene Vereine in Konstanz, Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt und im britischen Milton Keynes spielen.
Gibt es einen Erfolg, auf den du besonders stolz bist?
Sportlich gesehen, war das Jahr 2000 sicherlich mein bestes Jahr. Neben der Auszeichnung als Top-Scorer in der Regionalliga Süd gehörte ich zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft. Allerdings zwang mich ein Schlüsselbein- bruch bei einem Meisterschaftsspiel dann zu einer längeren Pause. Seitdem ist jeder Erfolg mit der Jugend- und späteren Uni-Mannschaft ein tolles Gefühl - gerade wenn sich die ausgedachte Taktik in einem Spiel bewährt oder man kontinuierliche Fortschritte und das Zusammenwachsen eines Teams mitgestalten und erleben kann.
Wenn ich auch Unihockey spielen möchte - wie fange ich am besten damit an?
Am besten geht man kurz ins Internet und schaut sich unter www.unihockey.de die Links der einzelnen Vereine in Deutschland an. Mittlerweile ist das Netz der spielenden Städte doch recht groß, so dass es sehr viele Möglichkeiten gibt. Weitere gute Seiten mit weiterführenden Links bieten der Baden-Württembergische Unihockey-Verband sowie der Unihockey Club Heidelberg.
Interessiert dich eigentlich auch normales Hockey?
Auf jeden Fall. Ich interessiere mich eigentlich für alle Hockey-Varianten und fiebere gerade bei internationalen Ereignissen mit den deutschen Teams mit. Der Erfolg der Hockey-Damen letztes Jahr bei Olympia war wirklich sensationell und glücklicherweise konnte man bei den Erfolgen live dabei sein. Allerdings finde ich Hockey nach wie vor etwas zu gefährlich und behäbig - zumindest im Vergleich zum Unihockey.
Die Fragen stellte Sebastian Mahner.
