Medizinische Versorgung
In Amerika gibt es keine Versicherungspflicht. Selbst kleine Wehwehchen reißen große Löcher in die private Kasse. Lässt du dich einen Tag im Krankenhaus behandeln, kann dich das zwischen 200 und 1000 Dollar kosten. Die Ärzte in den USA stellen im Vergleich zu Deutschland horrende Summen in Rechnung.
Du hast zwei unterschiedliche Möglichkeiten:
- Versicherung in Deutschland: Mit Betreten der USA erlischt der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung! Du müsstest dich also privat versichern. Die Pakete von Allianz, DEVK, Continentale oder der Versicherungskammer Bayern stellen dir Tagessätze in Rechnung. Zwischen rund 480 und 1023 Euro müsstest du pro Jahr einkalkulieren.
- Versicherung in den USA: Viele Universitäten bieten Basispakete für ihre Studenten an. In manchen Fällen bist du verpflichtet, die Versicherung der Gastschule abzuschließen (Ob oder ob nicht, geht aus den Zulassungsunterlagen hervor). Du kannst dich auch in Amerika privat versichern.
Bevor du irgendwelche Policen unterschreibst, erkundige dich nach:
- der Art der Versicherung. Gilt der Schutz bis zu einem bestimmten Betrag oder erst ab einer bestimmten Summe? Wo liegen diese Grenzen?
- der Zahlung von Arzthonoraren. Müssen Kosten von dir vorgestreckt werden?
- zahnärztlicher Behandlung. Sind Wurzelbehandlung oder Füllungen in der Versicherung inbegriffen?
- den Leistungen. Welche Leistungen übernimmt deine Versicherung und welche nicht? Gerade die Policen der Hochschulen haben manchmal Lücken in ihrem Leistungskatalog. Hier lohnt es sich, eine Zusatzversicherung abzuschließen.
