Studieren in Schweden

Elche, Seen, Wälder - und was noch?
Bei Schweden denkt jeder sofort an Elche, Ikea und rote Holzhäuser. Auch werden Figuren aus Kindertagen wieder lebendig: Michel aus Lönneberga, der auf Schwedisch eigentlich Emil heißt, Pippi Langstrumpf oder die Kinder aus Bullerbü. Im Sommer geht die Sonne nicht unter und der Schnee liegt von November bis Mai. Schweden ist das Land von Volvo und H&M und hat die größte Handy- und Computerdichte der Welt.

Warum im hohen Norden studieren?
Schwedens Unis haben zwar nicht den Ruf von Harvard oder Cambridge. Trotzdem lohnt sich ein Studienaufenthalt. Weil Schweden ein sehr reformfreudiges Land ist, hat sich auch das Hochschulsystem ständig gewandelt. Es gehört heute zu den modernsten Europas, denn im Sozialstaat Schweden hat die Bildung einen hohen Stellenwert: Die Unis sind gerade im technischen Bereich weit besser ausgestattet als deutsche Hochschulen. Das macht sich vor allem in den Naturwissenschaften bemerkbar, wo Computeranimationen oft Versuche ersetzen. Auch Studiengebühren gibt es in Schweden nicht.

Studium einmal anders
Die Lehre ist in Schweden äußerst praxisorientiert, schwedische Unis fördern das selbstständige Arbeiten stark. Eine gute Betreuung ist wichtig und wird sehr ernst genommen. Das Verhältnis zwischen Studierenden und Professoren ist informell. Wen die strengen Hierarchien an deutschen Unis stören, der ist in Schweden also gut aufgehoben. Schweden lieben außerdem die Gruppenarbeit. Mit dieser Unterrichtsform trainieren die Hochschulen die Teamfähigkeit ihrer Studierenden.

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