Die Persönlichkeit der e-fellows

Feldmarschälle und Masterminds

Nicht nur bei McKinsey ist er fester Teil der Einführungswoche für frischgebackene Berater: Der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI), eine Art "Persönlichkeitsdetektor". Er hilft Projektteams, sich aufeinander einzustellen. Welche Typen bei den e-fellows am häufigsten sind? "Feldmarschälle" und "Masterminds".

 

Welche Persönlichkeitstypen sind unter den e-fellows besonders stark verbreitet? Diese Frage in der e-fellows.net community sorgte in der letzten Woche für große Aufmerksamkeit. Die e-fellows konnten dazu den MBTI (Myers-Briggs-Typenindikator) machen, ein Verfahren, mit dem man über einen Fragebogen seinen Persönlichkeitstyp anhand von vier Dimensionen bestimmen kann. Heraus kommen vier Buchstaben in 16 möglichen Kombinationen, zum Beispiel "ESFP". Jede der 16 Kombinationen steht für einen Persönlichkeitstyp.

Der MBTI: besonders beliebt in der Beratung

Der MBTI ist besonders verbreitet bei Beratungen, so zum Beispiel bei McKinsey: Am Anfang vieler Projekte tauschen sich die Berater dort über ihre MBTI-Typen aus. Das hilft, sich auf die anderen Team-Mitglieder einzustellen, weil man so besser weiß, welche Dinge dem anderen aufgrund seiner Persönlichkeit wichtig sein könnten. Beispiel: Ein "J"-Typ wird im Gegensatz zum spontanen "P"-Typ eine möglichst genauen Plan bevorzugen. Der "P"-Typ könnte sich dadurch allerdings eingeschränkt fühlen. Und bei einem introvertierten "I" sollte der Projektleiter darauf achten, dass er ihm Regenerationsphasen abseits des Teams einräumt.

Vierzig zu vier Prozent

Bei den e-fellows.net-Stipendiaten war schon nach wenigen Antworten auf die Umfrage ein eindeutiger Trend auszumachen: "ENTJ" und "INTJ" heißen die mit Abstand häufigsten Typen. Ganz im Gegensatz zur Gesamtgesellschaft: Laut Wikipedia stellen in den USA beide Typen zusammen nur vier bis neun Prozent der Bevölkerung. Bei den e-fellows sind es ganze 40 Prozent! Einige der Typen, die in der Gesellschaft am häufigsten vorkommen, sind bei den e-fellows hingegen nur selten bis gar nicht vertreten: ESFJ (2% statt 9-13%) oder
ISFJ (0% statt 9-14%).

Was verbirgt sich hinter dem Buchstabensalat?

ENTJ und INTJ stehen grob gesagt für extro- (E) beziehungsweise introvertierte (I) Menschen, die bevorzugt abstrakt und in großen Zusammenhängen denken (N), logische und rationale Argumente gegenüber emotionalen bevorzugen (T) und gerne möglichst genau vorausplanen (J). INTJ und ENTJ seien auch besonders häufig in der Beratung anzutreffen. Kein Wunder also, dass die beliebteste Branche der e-fellows das Consulting ist - sie scheint ja auch sehr gut zu ihnen zu passen.

Feldmarschälle und Superbrains

Nach dem "Keirsey Temperament Sorter" korreliert ENTJ mit dem sogenannten "Feldmarschall"-Typ, INTJ hingegen mit dem "Mastermind". Auch das passt zu begabten Menschen, die später verantwortungsvolle und hochspezialisierte Jobs annehmen werden oder bereits ausüben. Doch sie haben auch Schwächen: Der Feldmarschall erscheint in persönlichen Beziehungen manchmal gefühlskalt, während der Mastermind mitunter daran verzweifelt, dass sich das Verhalten von Menschen eben nicht immer logisch-rational verstehen lässt.

Nicht zu ernst nehmen

Man sollte den schon etwas älteren und auch oft kritisierten MBTI dennoch nicht zu ernst nehmen - und schon gar nicht seine Freunde danach aussuchen. Es gibt beim MBTI auch keine "guten" und "schlechten" Persönlichkeitstypen.

Und der Rest der Ergebnisse?

Für alle Ergebnisse und die komplette Diskussion benötigst du einen Zugang zur e-fellows.net community (nur für Stipendiaten und Alumni von e-fellows.net).

 

 

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