Arbeiten international

Hier kommst du gut ins Ausland

Im Ausland arbeiten - das ist der Wunsch vieler Studenten und Absolventen. Mitarbeiter von Bertelsmann, McKinsey und Telekom berichten, wie sie ihre Auslandseinsätze organisiert haben.

Bertelsmann, Internationalität, Ausland

Manuela Buslay (26) arbeit als Consultant bei der DirectGroup Bertelsmann - in Spanien. Nach ihrem Medienökonomie-Studium an der BiTS in Iserlohn war sie dort im marketing@media-Programm eingestiegen.

Wie lange dauert es, bis man bei Bertelsmann im Ausland arbeiten kann?
Bei Bertelsmann gibt es keine standardisierten Karrierewege. Ein Einstiegsprogramm, das internationale Stationen garantiert, ist "marketing@media" in der Direct Group. In diesem Programm ist ein Auslandseinsatz prinzipiell sofort möglich und auch gewollt. Das Programm ist darauf ausgerichtet, drei Projekte à sechs Monate in unterschiedlichen Direct-Group-Ländern zu absolvieren. Vor Ort arbeitet man dann an Projekten mit und lernt Sprache, Land und Kultur kennen.

Wie kommt man dabei an ausländische Standorte?

Die DirectGroup ist in 16 Ländern aktiv und mach außerhalb Deutschlands auch den größten Umsatzanteil. Da liegt es nahe, im Ausland zu schauen. Ich persönlich habe immer Kontakt zu unserem Personalchef gehalten. Wir haben gemeinsam überlegt, welcher Standort als nächstes sinnvoll wäre. Ich war erst in Deutschland, dann in England und zum Schluss in Spanien. Dort habe ich dann auch ein super Jobangebot bekommen. Das Programm war in meinem Fall also genau das Richtige.

McKinsey, Ausland, Internationalität

Nicola Wagener (32) hat BWL an der Uni Passau studiert und ist danach als Fellow bei McKinsey eingestiegen. Die Wege ins Ausland dort können kurz sein: Nur drei Tage, nachdem sie gefragt worden war, war sie startklar für ein Projekt in Santiago de Chile.

Wie lange dauert es, bis man bei McKinsey (auf einem Projekt) im Ausland arbeiten kann?
An sich könnte man direkt beim ersten Projekt ins Ausland gehen, da es dafür keine bestimmte Mindest-Firmenzugehörigkeit gibt. Aber es ist grundsätzlich sinnvoll, zunächst etwas Beratungserfahrung in seinem Heimatland zu sammeln, bevor man sich zusätzlichen Herausforderungen stellt - eine andere Sprache und andere Kultur sind nicht zu unterschätzen.

Wie kommt man ins Ausland?
In meinem Fall wurde eines Morgens eine E-Mail an alle McKinsey-Kollegen weltweit verschickt. Ein Partner suchte einen spanischsprachigen Projektleiter mit Vertriebs- und Organisationserfahrung im Mobilfunk. Ich schickte ihm meinen Lebenslauf, telefonierte noch kurz mit ihm und saß drei Tage später im Flugzeug nach Santiago de Chile.

Telekom, international, Ausland, arbeiten

e-fellows.net-Alumnus Kawe Kukreja (23) hat bei der Deutschen Telekom ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik mit der Frankfurt School of Finance and Management absolviert. Seit Februar 2009 arbeitet er im Bereich IT-Strategie und Governance bei der T-Systems International.

Wie lange dauert es, bis man bei der Telekom im Ausland arbeiten kann?
Die Telekom ist international ausgerichtet. Da dauert es nicht lange, bis man mit Kollegen im Ausland Kontakt hat oder sogar selbst im Ausland arbeitet. Ein guter Weg für Berufseinsteiger - und auch alle anderen Mitarbeiter - ist das "Telekom X-change Programm". Nach sechs oder zwölf Monaten im Unternehmen kann man sich für das Programm über den Vorgesetzten bewerben.

Wie kommt man ins Ausland?
Berufseinsteigern steht der Weg ins Ausland ja schon nach sechs Monaten offen. Im Rahmen von Jump in!, dem Direkteinstieg bei der Telekom, nutze ich momentan den Telekom X-change für meinen Auslandsaufenthalt. Mein Vorgesetzter hat mich nominiert und dann wurde geschaut, zu welchem Einsatzangebot mein Profil passt. Ein interkulturelles Vorbereitungstraining später startete mein dreimonatiger Einsatz bei der T-Systems USA.

 

 

 

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