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Mit Anwälten über Bundesliga quatschen

Allianz-Partner im Karriere-Netzwerk [Quelle: freeimages, Autor: SEPpics]

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Bei 'Perspektive Wirtschaftskanzlei' trafen die Teilnehmer gleich neun renommierte Sozietäten. Dabei knüpften sie wertvolle Kontakte, und der ein oder andere ging sogar mit einem Job-Angebot nach Hause. Von angespannter Großkanzlei-Luft war dabei keine Spur - im Gegenteil. e-fellow Markus quatschte mit den Anwälten über die Bundesliga und schlug beim Gesprächs-Marathon gleich neun Fliegen mit einem Event.

Titel der Veranstaltung

Perspektive Wirtschaftskanzlei

Datum und Ort

9. und 10. September auf Schloss Montabaur nahe Frankfurt am Main

Teilnehmer

96 Nachwuchsjuristen sowie circa 130 Partner und Associates von neun Wirtschaftskanzleien (Cleary Gottlieb, Clifford Chance, CMS Hasche Sigle, Freshfields Bruckhaus Deringer, Gleiss Lutz, Hengeler Mueller, Hogan Lovells, Linklaters, Shearman & Sterling)

Erfolgreiche Kanzleien suchen talentierten Nachwuchs - bei "Perspektive Wirtschaftskanzlei" hatte ich die Gelegenheit, gleich neun der größten und renommiertesten Wirtschaftskanzleien kennenzulernen. Los ging es am ersten Tag mit einem Vortrag von Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender der Heidelberg Cement AG. Der Inhalt - Karrierewege für Juristen - war für die meisten zwar nicht neu; Bernd Scheifele als Person war jedoch durch seine Stellung in der deutschen Wirtschaft und seinen lebhaften Vortragstil umso interessanter.

Ludi incipiant - Lasset die Spiele beginnen

Im Anschluss ging es gleich in "medias res": der Arbeitsalltag in einer Großkanzlei. Dabei ging es über reine Theorie hinaus. In einem Workshop konnten wir selbst typische Aufgaben in einer Kanzlei übernehmen. Ich beschäftigte mich zum Beispiel mit der Neuausrichtung eines Unternehmens aus arbeitsrechtlicher Sicht: In der Rolle eines Rechtsberaters überlegten wir, wie wir einen Stellenabbau bei der deutschen Tochter eines US-amerikanischen Unternehmens arbeitsrechtlich strukturieren würden. Dabei zählte nicht nur das wirtschaftliche Verständnis, sondern auch die Sensibilität im Umgang mit dem Arbeitsrecht. Fazit: Interessant, lehrreich und spannend. Ja, Workshops können Spaß machen!

Mit Anwälten über die Bundesliga quatschen

Anschließend fand ein gemeinsames Abendessen mit Vertretern aller Kanzleien statt. Das Schönste daran: Entgegen meiner anfänglichen Skepsis waren die Gespräche mit den Anwälten – Partner wie Associates – nicht verkrampft, sondern ungezwungen. Es ging um den Arbeitsalltag  in der Kanzlei, aber auch um die aktuelle Bundesligatabelle. Für mich war diese lockere Atmosphäre die größte Überraschung. Dementsprechend war der Abend für einige von uns nach dem Essen noch lange nicht beendet.

Der Marathon der Einzelgespräche

Die "angenehme Überraschung" setzte sich in den Gesprächen mit Kanzleivertretern am nächsten Tag fort. Insgesamt führten Teilnehmer und Anwälte über 600 Interviews. Die Atmosphäre war dabei ausgesprochen locker und hatte mehr den Charakter eines informativen Austauschs mit Smalltalk-Elementen. So ist für beide Seiten der – wenn auch kurze – Eindruck weit authentischer als er es in einem klassischen Bewerbungsgespräch je wäre. Und wir schlugen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Bis zu neunmal konnten wir sowohl einen guten Eindruck erlangen, als auch hinterlassen. Erschöpft, aber zufrieden traten wir anschließend die Heimreise an.

Mit einem Job-Angebot nach Hause gehen

"Perspektive Wirtschaftskanzlei" ist ideal, um einen ersten Eindruck von Großkanzleien und den Menschen dahinter zu bekommen. Wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen und einige der Teilnehmer bekamen sogar konkrete Angebote für Referendarstationen oder einen Einstieg als Anwalt. Auch die Organisation von e-fellows.net war - sowohl vor Ort als auch im Vorfeld - super: Alles verlief reibungslos und neben einem finanziellen Zuschuss zur Anreise half e-fellows.net zum Beispiel auch dabei, Fahrgemeinschaften zu suchen und zu finden.

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