Partner von:

Law Schools und Kanzleien treffen statt büffeln in der Bib

LL.M. Day, München, Stand, Forum [Quelle: e-fellows.net]

Quelle: e-fellows.net

Es geht das Gerücht um, angehende Juristen seien auch am Wochenende in großer Zahl in Bibliotheken anzutreffen – bereits von weitem gut erkennbar an den schweren Gesetzbüchern. Am 15. März gab es jedoch eine Ausnahme: Beim e-fellows.net LL.M. Day trafen über 80 (angehende) Juristen auf 15 internationale Law Schools und sechs Großkanzleien. e-fellows.net-Stipendiatin Sema war dabei und berichtet, wie sie den richtigen LL.M gefunden hat.

Titel und Thema der Veranstaltung

e-fellows.net LL.M. Day

Zeit und Ort

15.03.2014, Konferenzzentrum München.

Teilnehmerzahl und Hochschul – und Kanzleivertreter

Mehr als 80 Teilnehmer trafen auf 15 internationale Law Schools: Bond University (Australien), Georgetown University Law Center (USA), Golden Gate University School of Law (USA), IE Law School (Spanien), Notre Dame Law School (USA, LL.M.-Programm in UK), Queen Mary, University of London (UK), Suffolk University Law School (USA), UEA Law School, University of East Anglia (UK), Universität Liechtenstein (Liechtenstein), University of Buckingham (UK), University of Kent (UK), University of Miami School of Law (USA), University of Southern California - USC Gould School of Law (USA), University of Virginia School of Law (USA), Vanderbilt Law School (USA). Außerdem waren sechs Großkanzleien vertreten: Allen & Overy, Freshfields Bruckhaus Deringer, GSK Stockmann + Kollegen, Hengeler Mueller, Kirkland & Ellis.

Zum ersten Mal gehört habe ich vom Master of Laws vor einigen Jahren. Seitdem hat sich mein Wunsch, einen LL.M. zu machen, gefestigt. Dennoch schwirrt mir manchmal der Kopf vor lauter Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Wie kann ich am besten aus dem riesen Angebot an LL.M.-Programmen wählen? Welche Konzepte zur Finanzierung gibt es und wie hat die Bewerbung auszusehen? Langsam neigt sich mein Studium dem Ende zu und ich muss mich entscheiden. Aus diesem Grund kam der e-fellows.net LL.M. Day wie gerufen.

Programmtypen und Finanzierungsmöglichkeiten

Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung durch e-fellows.net und einer kurzen Vorstellungsrunde, in der wir Teilnehmer einen Überblick über die 15 anwesenden Law Schools bekommen konnten. Dann ging es weiter mit den LL.M. Group Sessions. In kleinen Gruppen hatten wir die Möglichkeit, mit Vertretern von Law Schools zu reden und allgemeine Fragen zum LL.M. zu stellen. Dabei stand immer ein Vertreter von einer Law School der Gruppe Rede und Antwort. Es wurden Fragen nach dem Sinn eines LL.M., dem passenden Zeitpunkt, zu Programmtypen, Finanzierungsmöglichkeiten und vielen weiteren Themen beantwortet. Nach einiger Zeit wechselte dann eine andere Law School an den Gruppentisch. Neben der Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, profitierte ich dabei auch sehr von den Fragen der anderen Teilnehmer.

Kontakte knüpfen zu Kanzleien und Law Schools

Als nächstes konnten wir uns beim LL.M. Forum an den Ständen der Law Schools und Kanzleien individuell beraten lassen und Kontakte knüpfen. Die Ehrlichkeit, mit der die Law Schools und Kanzleien während der gesamten Veranstaltung ihre Einschätzungen abgegeben haben, fand ich bemerkenswert. Alle gaben sich große Mühe, auf jede Frage intensiv einzugehen. Außerdem ergab sich auch immer wieder die Gelegenheit zu Gesprächen mit den anderen Teilnehmern, sodass man auch Informationen und Wissen untereinander austauschen konnte.

Anwälte geben Tipps zum LL.M.

Zum Abschluss gab es das LL.M. Info Panel mit anschließender Fragerunde mit den Kanzleien. Die Anwälte brachten auf den Punkt, was es rund um den LL.M. zu beachten gilt. Besonders toll war die große Anzahl an deutschen LL.M.-Absolventen, die anwesend waren: auf der einen Seite Vertreter von Kanzleien, auf der anderen Seite einige Vertreter der Law Schools, die selbst aus Deutschland stammen und die ihren LL.M. an einer der internationalen Law Schools absolviert haben. Die Gespräche mit diesen Personen waren extrem hilfreich, da sie sich schließlich bestens mit dem Jurastudium in Deutschland auskennen und uns wertvolle Tipps geben konnten.

Leitlinien statt Patentrezepte

Natürlich ging es während der Veranstaltung nicht darum, ein Patentrezept für die Planung eines LL.M. zu vermitteln. Vielmehr sollte jedem Teilnehmer das richtige Werkzeug an die Hand gegeben werden, um den für ihn passenden LL.M. zu finden.

Fazit

Bei der Veranstaltung konnte ich viele neue Eindrücken und Informationen sammeln. Die Euphorie der Law Schools und Kanzleivertreter war ansteckend. Zu Hause angekommen habe ich gleich eine Liste mit meinen Wunschuniversitäten gemacht und auch meine Favoriten bei den LL.M.-Programmen festgelegt. Sogar einen konkreten Zeitpunkt für einen LL.M. habe ich jetzt vor Augen.

Selbst wenn das Gerücht über angehende Juristen stimmt und sie Bibliotheken überdurchschnittlich oft aufsuchen (oder eben vielleicht auch nicht), festhalten lässt sich: Dieser Samstag verlief bei weitem produktiver als so mancher Lerntag.

nach oben

Um Eindrücke vom LL.M. Day zu bekommen, kannst du dir unsere Fotostrecke von der letzten Veranstaltung auf Flickr anschauen.

Mehr Erfahrungsberichte

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren