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Ein Gap Year, zwei Unternehmen und viele Erfahrungen

[Quelle: ©froxx - Fotolia.com]

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Nach dem Bachelor gleich mit dem Master weiter machen? Oder lieber erst einmal Erfahrungen sammeln? Maike hat sich für letzteres entschieden und sich beim e-fellows.net-Gap Year Programm geworben. Es hat sich jetzt schon in jeder Hinsicht für sie gelohnt.

Art der Beschäftigung

Praktikum im „Finance, Strategy, Customer & Demandmanagement“ - an der Schnittstelle zwischen Finanzen und IT

Zeitraum und Ort

Dezember 2014 bis Juni 2015 bei der Deutsche Telekom Accounting GmbH (eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG) mit Sitz in Bonn

Gehalt 

Seit Januar 2015 profitiert Maike von dem neu eingeführten Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde und erhält somit 1.410 Euro monatlich. 

Nach Abschluss meines Bachelor-Studiums und vor Beginn meines Master-Studiums (überwiegend Theorie) will ich über einen längeren Zeitraum noch mehr praktische Erfahrung sammeln. Zudem erhoffe ich mir nach dem Gap Year eine gute Entscheidung bezüglich meines Masters treffen zu können: Welcher zukünftige Master-Studiengang bzw. welche Spezialisierung passt zu meinen Interessen und Neigungen? Ich werde es sicher heraus finden.

Der Bewerbungsprozess

So bewarb ich mich im Dezember 2013 für das Gap Year-Programm von e-follows.net. Das tolle daran: Mit nur einer Bewerbung konnte ich unterschiedliche Unternehmen erreichen, was den Bewerbungsprozess um einiges erleichterte. Die Auswahlgespräche waren durch e-fellows.net organisiert: Im März 2014 wurde ich in die Universität Frankfurt eingeladen. Dort führte ich nacheinander Gespräche mit den Unternehmen, die mich zu einem Auswahlgespräch eingeladen hatten. Im April 2014 konnte ich mich bereits über eine Zusage zum Gap Year freuen. 

Meine Aufgaben

Um einen schnellen Einstieg in den großes Konzern zu schaffen, habe ich zu Beginn meines Praktikums den Budgetplanungs-Prozess von IT-Systemen (einen der Hauptprozesse in meiner Abteilung) unter Einbeziehung der wichtigsten Stakeholer eigenständig aufgenommen, dokumentiert und optimiert. In diesem Rahmen konnte ich meine bereits gewonnenen Kenntnisse zu Prozessaufnahme-Gesprächen und deren Dokumentierung direkt anwenden und vertiefen. Zum Glück habe ich darüber schon viel in meinem vorherigen Praktikum bei der Commerzbank gelernt – ich konnte also doppelt profitieren.

Ich hatte schnell einen sehr guten Überblick über die Beziehungen der einzelnen Abteilungen und der jeweiligen Aufgaben im Rahmen der Prozesse. So konnte ich mein Team gleich optimal unterstützen. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Planung des Budgets der IT-Systeme für 2016, sowie die Erstellung von Abweichungsanalysen zwischen Plan- und Ist-Kosten.

Darüber hinaus bin ich Teil des Gremiums „Kostensenkung IT“, welches Einsparpotenziale der IT-Systeme identifiziert, bewertet und darauf aufbauend Maßnahmen zur Kostensenkung entwickelt.

Mein Team und Praktikantenstammtische 

Ich habe mich über die gesamte Zeit im Gap Year sehr wohl gefühlt. Sowohl bei der Commerzbank, als auch bei der Telekom sprechen sich die Kollegen, mit denen man eng zusammen arbeitet, mit den Vornamen an und man kann neben der Arbeit auch über Privates sprechen.

Außerdem gibt es sowohl bei der CBC, als auch bei der Telekom Praktikantenstammtische, die sich monatlich treffen. Dort hat man die Möglichkeit, sich mit anderen Praktikanten aus den unterschiedlichsten Abteilungen auszutauschen und Kontakte knüpfen. Dies erleichtert den Start in eine neue Stadt um einiges. Ich habe auch außerhalb des Stammtisches viel mit den anderen unternommen.

Mein Highlight im Gap Year

Mein Highlight im Praktikum war als ich nach einem Zusammenhang gefragt wurde. Zum ersten Mal war nicht ich diejenige die Fragen gestellt bzw. Zusammenhänge nicht verstanden hat, sondern es war andersherum. Dies hat mir gezeigt, dass ich für die Kollegen nicht nur eine einfach eine Praktikantin bin, sondern sie sowohl meine Meinung als auch meine Fähigkeiten erkannt haben und mich als vollwertige Arbeitskollegin schätzen. 

Fazit

Bis jetzt hat sich die Teilnahme an dem Gap Year-Programm von e-fellows.net gänzlich gelohnt. Ich konnte durch meine zwei unterschiedlichen Praktika - das erste in der Unternehmensberatung, das zweite im Controlling - zwei Bereiche kennenlernen die nicht unterschiedlicher sein könnten und kann dementsprechend sehr viel für mich mitnehmen. Zum Beispiel, dass ich noch viel öfter Fragen stellen sollte. Es ist normal, dass man Zusammenhänge und die Vielzahl an Abkürzungen Anfangs nicht versteht. Aber man braucht keine Angst davor zu haben zu fragen.

Außerdem habe ich in zwei für mich neuen Städten gelebt und viele wertvollen Kontakte geknüpft. Ich freue ich noch auf die weiteren Monate im Gap Year und bin gespannt, welche Aufgaben noch auf mich zukommen werden.

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