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Mit den e-fellows Dresden erkunden

efn Bundestreffen 2014 Gruppenfoto e-fellows.net

Quelle: e-fellows.net

Unter dem Motto 'Dresden gestern, heute und morgen' hatte die örtliche City Group ein Programm zusammengestellt, das von barockem Schick bis hin zur Zukunftsmusik in Sachen Personenverkehr reichte: Beim Schweben mit dem SupraTrans, Blick über das barocke Dresden und gemeinsamen Abendprogramm, wurden Wiedersehen gefeiert und neue Freundschaften geknüpft. e-fellows.net-Stipendiatin Isabelle war zum ersten Mal dabei und erzählt euch, was sie erlebt hat.

Als ich das Gerät vor mir betrachte, fühle ich mich in einen Science-Fiction-Film versetzt. Zwar erinnern mich die beiden Sitze an das Innere eines Autos, doch die schützende Hülle fehlt. Und noch etwas ist anders: Das silberne Ding steht nicht auf dem Boden, sondern es schwebt darüber. Aber wir befinden wir uns nicht in Matrix oder Cloud Atlas, sondern in Dresden, wo dieses Jahr das Bundestreffen der e-fellows stattfindet.

Völlig losgelöst

Etwa 60 Leute sind es, die sich in einer unordentlichen Schlange aufgestellt haben und angeregt über das wissenschaftliche Projekt diskutieren. Bis auf ihre Stimmen ist alles still. Lautlosigkeit ist einer der größten Vorteile der Magnetschwebebahn "SupraTrans", hat uns der Leiter des Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW), Professor Ludwig Schulz, in seinem Vortrag vorher erklärt. Nun steht er am Rand und beantwortet geduldig die Fragen, die auf ihn einprasseln. Er lächelt stolz. Man spürt, dass er sehr viel Herzblut in das Projekt hineingesteckt hat.

"Wir müssen langsam mal weiter, ich habe einen Tisch reserviert", sagt ein Mädchen aus dem Orga-Team der City Group Dresden, der Gruppe, die unter der Leitung von Nadine Villwock das Treffen organisiert hat. Es wird kurz diskutiert und dann beschlossen, eine Vorhut loszuschicken, damit die Reservierung nicht verfällt.

Geflügelobstler und Knoblauchschnaps

Die City Group hat sich das "Stilbruch" ausgesucht, eine surrealistisch gestaltete Kneipe im hippen Stadtteil Neustadt. Tische hängen von

efn Bundestreffen 2014 Tischrunde (Quelle: e-fellows.net)

der Decke, schräge Figuren begegnen uns in Form von Bildern und Skulpturen und die Getränkeauswahl reicht von "Kumpeltod" bis "Krabbeldiwandnuff". Außerdem ist es die Kneipe mit den definitiv coolsten Toiletten Dresdens, erklärt mir eine Studentin. Wer mal muss, begibt sich in einen Kleiderschrank, der unauffällig in den Raum integriert ist. Nach und nach treffen die anderen e-fellows ein. Es wird viel gelacht. Am Tisch neben uns beginnen ein paar Leute Karten zu spielen. Irgendwann verabschieden sich einzelne Personen und Gruppen. Wir bleiben noch eine Weile, der Abend ist schließlich noch jung.

Das barocke Dresden in 360°

Überraschend wach sehen alle am nächsten Morgen aus, als wir uns im Asisi-Panometer Dresden treffen. Ausgestellt ist das weltgrößte 360°-Panorama von Yadegar Asisi, welches das barocke Dresdens zeigt.

Vom Turm der direkt an der Elbe liegenden Hofkirche überblickt man Neustadt und Altstadt, Frauen- und Kreuzkirche sowie Schloss und Zwinger. Völlig fasziniert starre ich auf die große Leinwand vor mir. "Eigentlich mag ich keine Kunst, aber das hier ist irgendwie ziemlich cool", meint ein Junge neben mir. Ich kann ihm nur recht geben.

efn Bundestreffen 2014 Bild e-fellows.net

Stadtrallye und Fährgarten

Nach dem Panometer-Besuch teilt Nadine uns Zettel für eine Stadtrallye aus und bittet uns, uns in Gruppen zusammen zu finden, in der je ein Dresdner ist. Schließlich zählt die Stadt mit circa einer halben Million Einwohnern zu den größten Deutschlands, da könnte man sich schnell verlaufen. Gerade noch im Panometer aus der Vogelperspektive betrachtet, ziehen wir nun mit Stadtplan und Kamera los, um all die Orte und Sehenswürdigkeiten aufzusuchen: Die Frauenkirche, der Zwinger und die Semper Oper dürfen hierbei natürlich nicht fehlen. Immer wieder treffen wir auf andere Gruppen, reden ein bisschen, ziehen weiter. An der guten Stimmung ändert auch das für Mai überraschend kalten Wetters nichts.

Gegen 18 Uhr steuern wir auf eine Fähre zu, die uns zum "Fährgarten" bringen soll. Wir treffen die anderen im Biergarten wieder, gut gelaunt und plaudernd verteilen wir uns auf die unterschiedlichen Bierbänke und reden über den Tag und die Abendplanung. Erst als es zu Donnern beginnt, brechen die ersten auf.

Schlemmen wie Gott in Mexiko

efn Bundestreffen 2014 Mexikaner (Quelle: e-fellows.net)

Als wir uns am Sonntag zum Brunchen in dem mexikanischen Restaurant "Espitas" treffen, sehen einige deutlich müder aus als am Vortag. Wer sich in der letzten Nacht zu sehr verausgabt hat, schöpft am Buffet neue Kraft: Das Angebot reicht von Pancakes und frisch zubereitetem Omelette bis hin zu Spareribs und Fajitas.

Irgendwann steht Nadine auf und verkündet das vorläufige Ergebnis der Stadtralley. Das beste Foto der Ralley wird nachträglich per Online-Abstimmung in der e-fellows.net community ermittelt. Langsam kommt Bewegung in die Gruppe, die ersten verlassen das "Espitas" - aber nicht, ohne dass vorher ein paar Nummern und Kontakte ausgetauscht werden. Ein Junge mit einem Smartphone in der Hand kommt zu uns an den Tisch: "Ich wollte euch nur kurz Bescheid sagen, dass wir jetzt eine Facebookgruppe haben", erklärt er fröhlich. "Wie heißt sie?", will jemand neben mir wissen. "e-fellows Mega-Bundestreffen 2014", erwidert er. Ich schmunzele in meine Tortillas. Besser hätte man dieses Wochenende nicht zusammenfassen können.

Vielen Dank an KPMG, Holtzbrinck und TNG fürs Sponsoring des Bundestreffen 2014!

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