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Ein "dinitiv" geniales Abitreffen 2012

Frankfurt, Skyline, Nacht [Quelle: freeimages.com, Autor: SvenPB]

Quelle: freeimages.com, SvenPB

Bevor der Stress des ersten Semesters einsetzt, verbringen die neuen Stipendiaten von e-fellows.net ein Kennenlern-Wochenende: Das hat schon Tradition. Diesmal trafen sich die Nachwuchs-fellows erneut in Frankfurt am Main. Vom berüchtigten Bahnhofsviertel über die Zeilgalerie bis zur Spitze des Main Towers eroberten sie das Zentrum des deutschen Finanzgeschehens - und brachten sich gegenseitig die Mundart-Blüten ihrer jeweiligen Heimatregionen näher.

Vom 21. bis zum 23. September trafen sich etwa 20 frisch gebackene e-fellows, um gemeinsam mit der wahrscheinlich nettesten e-fellows.net-Mitarbeiterin Eva ein schönes Wochenende zu verbringen. Wir waren aus allen Ecken des Landes angerückt: von Weil am Rhein im Südwesten bis Berlin im Nordosten. Selbst eine Handvoll Münchnerinnen hatten die strapaziöse "Zughölle" in den Regionalbahnen auf sich genommen. Da bot sich Frankfurt am Main ungefähr in der Mitte Deutschlands als Treffpunkt an.

Zwielichtige Gestalten und ein Hostel mit eigenem Stil

Schon vor der Anreise machten Gerüchte die Runde, dass das Frankfurter Bahnhofsviertel, in dem unser Hostel lag, nicht unbedingt zu den seriösesten Adressen in der Mainmetropole zählt. Doch Eva beruhigte uns: Auch beim Abitreffen 2009 hatten alle Teilnehmer überlebt.

Bei der Ankuft erwarteten wir dunkle Gestalten und Drogen-Deals an jeder Straßenecke. Davon war jedoch keine Spur - lediglich die eine oder andere von uns wurde Zeugin einer gepflegten Schlägerei. Unser Hostel konnte sich sehen lassen - mit seinem recht eigenwillig eingerichtete Eingangsbereich hätte es fast als Szenekneipe durchgehen können. Nur Waschbecken in den Waschräumen haben wir etwas vermisst.

Schwaben und Bayern verstehen sich - fast

Quelle: e-fellows.net

Nachdem alle eingetroffen waren, brachen wir zum gemeinsamen Abendessen beim Italiener auf. Der überzeugte nicht nur mit leckerem Essen, sondern auch mit seiner unkonventionellen Auffassung von Kundenservice. Wie konnte er auch von uns verlangen, dass wir uns selbst merken, was wir bestellt haben - und dass jeder Gast nur das trinkt, was er bestellt hat?

Beim Essen haben wir lokale Weisheiten ausgetauscht. So gab es unter anderem Schwäbischkurse für alle, die dieser charmanten Sprache nicht mächtig sind, Fortbildungen in zeitgenössischer bayerischer Musik, sowie andere bereichernde Gesprächsthemen. Das alles war natürlich mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, da die verbale Kommunikation zwischen Schwaben und Bayern bekannterweise nur eingeschränkt möglich ist. ;-)

Anstoßen auf Dr. Sommer

Stadtführung (Quelle: e-fellows.net)

Im Anschluss zog die gesamte Mannschaft weiter ins berühmt-berüchtigte Kneipenviertel Sachsenhausen, wo wir den Abend gemeinsam ausklingen ließen und ihn in vollen, teilweise auch sehr vollen Zügen genossen. Erheblich bereichert wurde unsere Unterhaltung durch so manche Fragen aus diversen Community-Gruppen, die wir nicht in einem Karriere-Netzwerk erwartet hätten. Deshalb einen herzlichen Dank an alle, die so fleißig posten!

Am zweiten Tag stand Kultur auf dem Programm. Während einer Stadtführung quer durch die Epochen und Stadtviertel, und bei arktischen Temperaturen, lernten wir die Geschichte Frankfurts kennen. Angefangen mit der Zeit der antiken Römer über die mittelalterliche Messestadt und der Wiege unserer Demokratie, bis hin zum Wiederaufbau (der Parkplätze) nach dem Zweiten Weltkrieg gab es wohl nichts, was unser Stadtführer nicht wusste.

Anschließend bewies uns Frankfurt, dass es den Namen "Mainhattan" zu Recht trägt: Ist die Skyline vom Boden aus schon imposant, so fasziniert der Blick vom Main Tower auf die anderen Wolkenkratzer und Monumente wie die Börse oder die Paulskirche erst recht. Lediglich dass wir den Ostbahnhof nicht sehen konnten, wurde moniert. Den Schock konnten wir aber bei Frozen Yogurt im Zeil problemlos verarbeiten.

Vom EZB-Keller ans Mainufer

Quelle: e-fellows.net

Für den Abend stand der Club Living XXL im Keller der EZB (!) auf dem Programm. Deshalb verabschiedeten sich einige am Nachmittag, um sich vorher eine Runde Schlaf zu gönnen. Am Abend waren alle wieder fit und ausgehfertig - obwohl einige schon befürchtet hatten, dass der Schlafanzug nicht mehr gegen ein Kleid ausgetauscht wird.

Manche warfen dann zwar schon vor dem Club-Eingang das Handtuch, amüsiert sich dann aber andernorts. Der Rest genoss eine geniale Party, die mit einem kleinen Ausflug ans Mainufer endete. Dieser war mangels warmer Jacken jedoch sehr schnell beendet. Bleibende "Schäden" hatte der schöne Abend zu diesem Zeitpunkt schon angerichtet: Manche Wörter bekommt man eben dinitiv nie wieder aus dem Kopf.

Lachs, Crêpes - und intensives Handkäse-Aroma

Der nächste Morgen, der eigentlich nur das Abitreffen abrunden sollte, rundete zusätzlich unsere Bäuche. Beim ausgiebigen Brunchen kam jeder auf seine Kosten. Von Crêpes über Pudding bis hin zu Wurst und Lachs war alles vorhanden, was das Herz begehrt. Selbst Handkäse stand auf der Speisekarte, was der Luft am Tisch ein besonders starkes "Gschmäckle" verlieh. Dessen Aroma war dinitiv zu viel für unsere zarten Nasen. Vermutlich lag es daran, dass sich die Gruppe nun nach und nach auflöste. An der Organisatorin kann es jedenfalls nicht gelegen haben: Danke, Eva, für dieses geile Wochenende! Und natürlich auch danke an alle Teilnehmer.

Was in Erinnerung an den letzten Abend noch gesagt werden muss: dinitiv unnerum! :-)

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Kommentare (2)

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  1. Eva Kaufmann

    Hallo Judith, klar gibt es mehr als neun Ersti-fellows. Es gibt ein paar Tausend. ;) So ein Treffen gibt es seit ein paar Jahren jeden Herbst, in den letzten Jahren waren sogar noch mehr Teilnehmer dabei. Für alle, die ihr Abitreffen verpasst haben, gibt es aber auch noch das jährliche Bundestreffen. Da sind noch mehr e-fellows dabei, und die Fahrt lohnt sich jedes Jahr wieder. ;) Viele Grüße Eva

  2. Judith

    Cooler Artikel, amüsant geschrieben & klingt nach Spaß! Warum hatten wir so ein Treffen nicht? Und es gibt doch bestimmt mehr als neun neue follower?

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