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Selbst der schönste Tag geht einmal zu Ende

Kaffeebohnen Kaffee [Quelle: freeimages.com, nkzs]

Quelle: freeimages.com, nkzs

Im April war es wieder soweit: Tamina und 17 weitere e-fellows aus dem Abi-Jahrgang 2009 trafen sich zum alljährlichen gemeinsamen Essen, Trinken und Spaßhaben. Diesmal war das Reiseziel Stuttgart. Das Programm: Den Ausblick vom Fernsehturm genießen, die Stadt erkunden und viel essen. Unterwegs lernte Tamina nicht nur die anderen e-fellows besser kennen, sondern auch gleich drei Restaurants und eine gereizte Kellnerin.

Freudiges Wiedersehen

Als Treffpunkt war der Pavillon vor dem Stuttgarter Schloss vereinbart, zu dem nach einigen Umwegen auch alle fanden. Freudig wurden vom letzten Treffen bekannte Leute begrüßt: "Hi, wer bist du? Warte mal, dich kenn ich doch..." und neue Gesichter begutachtet.

Gigantischer Ausblick mit wilden Frisuren

Das Programm war diesmal nicht so straff durchgeplant wie beim letzten Mal. Vor Ort mussten wir deshalb entscheiden, welches Stuttgarter Fleckchen wir besichtigen wollten. Mit unserem ausgeklügelten basisdemokratischen System (sich melden) entschieden wir uns gegen geistigen Input und für den großen Ausblick: den Fernsehturm. Ganz schön windig da oben. Wir waren alle begeistert: von dem gigantischen Ausblick, aber auch vom Kreis, der anzeigt, in welcher Himmelsrichtung große und auch kleine Städte liegen, wie zum Beispiel Straßbourg und Affalterbach. Und von unseren Frisuren nach dem Fernsehturmbesuch.
Zurück in der Innenstadt mussten wir noch zwei Stunden überbrücken, bis wir uns im "Café Félix" zum Essen niederlassen konnten. Also beschlossen wir, in einem Biergarten noch etwas trinken zu gehen - zum Leidwesen der eher klein ausfallenden weiblichen Fraktion (vier von 18).

Knurrende Mägen und eine gereizte Kellnerin

Eine knappe Stunde und sämtliche erfrorene Körperteile später knurrten unsere Mägen so heftig, dass wir in einem Edelfastfood-Restaurant einkehrten. Dort angekommen, wurden wir in das komplexe "Karten-Anstell-Vibrier"-System des Restaurants eingeweiht. Angesichts unserer knurrenden Mägen waren wir über die doch nicht so schnellen Köche ein wenig verärgert.

Schließlich kamen wir gut gesättigt im "Félix" an und ließen uns lediglich mit Getränken und einem Kaiserschmarrn zur Tarnung versorgen. Das führte zu einer gereizten Kellnerin: "Wo ist denn die Person, die reserviert hat? Ich müsste mal mit ihr reden!" Glücklicherweise wurden wir aber nicht zu Gunsten speisender Gäste umgesetzt. So konnten wir unser Rotationsprinzip umsetzen: ständiger Wechsel von Gesprächspartnern, gemeinhin als "Speeddating" bekannt. Im Gegensatz zum letzten Treffen im Herbst 2009 kamen wir also in den Genuss, alle Anwesenden kennenzulernen.

Anschließend zogen wir weiter in die "Hacienda" - ironischerweise, um dort wieder etwas zu essen: die mit Abstand größten Burger, die wir (oder zumindest meine Wenigkeit) in unserem ganzen Leben gesehen hatten. Mit den klackernden Schuhen der beiden Flamencotänzer als Hintergrundmusik verbrachten wir dort den mittleren Teil des Abends und tauschten nun schon mehr als nur Grundinformationen aus.

Selbst der schönste Abend geht einmal zu Ende

Gut gesättigt gingen ein paar Leute nach Hause, beziehungsweise in die Jugendherberge. Wir Übriggebliebenen versuchten eine Stuttgarter Disko zu finden, in die man uns mit Jeans, Plastikjacke, Müllertüte und Rucksack hineinlassen würde. Das gelang uns, aber die Musik ließ leider zu Wünschen übrig - ganz im Gegensatz zu unseren Dance-Moves natürlich. :-) Also zogen wir weiter. Nach langem Suchen und dem Verlust vieler müden e-fellows fanden wir zu viert eine Disko. Hier wurde uns trotz nicht-Stuttgart-üblichem Outfit Zutritt gewehrt. Gegen halb fünf sahen wir dann ein, dass selbst der schönste Abend einmal zu Ende geht und dass unser nächstes Treffen bestimmt bald im Forum in Bearbeitung gehen würde.

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