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Auf den Spuren der friedlichen Revolution

Neues Rathaus Leipzig [Quelle: Wikimedia Commons, Autor: Manecke]

Quelle: Wikimedia Commons, Manecke

Spannung und Spaß in Leipzig: Beim diesjährigen Bundestreffen erwartete Lisa und die anderen e-fellows eine nächtliche Stadtführung entlang der Spuren der friedlichen Revolution von 1989. Vorbei ging es an Orten, an denen die Demonstrationen damals stattgefunden hatten, wie zum Beispiel der Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig. Die e-fellows lernten an diesem Abend einiges dazu: Woher der bekannte Satz 'Wir sind das Volk' stammt - und auch wo die besten Discosongs aufgelegt werden.

Auf Tuchfühlung mit der HHL

Nach einer interessanten Führung durch die Handelshochschule Leipzig (HHL) stärkten wir uns im Innenhof mit Wurst und Brot. Dabei hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Studenten der HHL auszutauschen und - von Student zu Student - über Studienmöglichkeiten in Leipzig zu sprechen. Anschließend machten wir einen kurzen Zwischenstopp im Hostel, da manche e-fellows erst gegen Abend angekommen waren. Somit konnten auch die letzten ihr Bett beziehen, bevor wir zu zwei unterschiedlichen Stadtführungen aufbrachen.

Nächtliche Stadtführung entlang der Spuren der friedlichen Revolution

Ich habe an der Führung "Auf den Spuren der friedlichen Revolution" teilgenommen. Los ging es vor der Nikolaikirche, wo ab 1989 regelmäßig Friedensgebete organisiert wurden. Außerdem bildeten sich über die Jahre hinweg im Anschluss an die Gebete immer öfter friedliche Demonstrationsgruppen. Auch der bekannte Satz "Wir sind das Volk" entstand zu dieser Zeit. Trotz der nächtlichen Kälte waren alle sehr gebannt und interessiert und wollten mehr über die Rolle der Kirchen und Messestadt Leipzig in der friedlichen Revolution erfahren. Es war beeindruckend "live" an den Plätzen zu sein, wo damals die Demonstrationen stattfanden: vor den Kirchen, der "Runden Ecke", also der Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig, und am Innenstadtring. Unsere Fremdenführerin zeigte uns auch einige Bilder auf denen die Entwicklung der Demonstrationen zu sehen war.

Vorfreude auf den nächsten Tag

Im Anschluss an die nächtliche Stadtführung trafen wir uns alle wieder in einer Bar, um bei einem Getränk und ein paar Snacks den ersten Abend des Bundestreffens ausklingen zu lassen. Es entstanden Diskussionen über die Stadtführung, über Politik und auch über Fußball. Dabei konnten wir uns gegenseitig näher kennenlernen. Beim Treffen waren e-fellows aus der Schweiz und ganz Deutschland vertreten: von Zürich bis nach Karlsruhe, von Berlin und Bielefeld bis nach Hamburg - und auch aus Leipzig selbst. Die Studiengänge waren dabei so unterschiedlich wie die Herkunft der Studenten. Schnell fanden sich Gesprächsthemen und der Austausch war rege und heiter. Allein über das Wetter und Rafting am folgenden Tag diskutierten wir viel, denn 16°C luden nicht gerade ein, ins kühle Nass zu springen. Eine Frage, die uns zum Beispiel sehr beschäftigte, war: Wie kalt ist das Wasser trotz Neoprenanzug? :-)

Mit DJ Hans durch die Nacht

Um eine unbekannte Stadt besser kennenzulernen, darf neben dem Kulturprogramm natürlich auch das Nachtleben nicht fehlen. Also beschlossen wir, die nächtliche Partyszene zu testen. Wir entschieden uns gegen eine Ü28-Party und für den "70er und 80er Club", wo DJ Hans noch bis in die frühen Morgenstunden die besten Discosongs auflegte. Gegen 3.30 Uhr ging es schließlich zurück ins Hostel. In Gedanken waren alle bereits beim Rafting, das schon in fünfeinhalb Stunden losgehen sollte.

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