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Von Turnschuhen im Club und e-fellows, die baden gehen

Sprung, Wasser, Steg, See, Sommer [Quelle: freeimages.com, Autor: miare]

Quelle: freeimages.com, miare

Das Bundestreffen fiel diesen Mai buchstäblich ins Wasser - und dennoch wird es den e-fellows noch lang in Erinnerung bleiben. Dem strömenden Regen zum Trotz eroberten sie Aachen auf der Suche nach dem verschollenen Stadtführer und machten das Pontviertel unsicher. Beim Floßbau wurden einige nicht nur von oben, sondern auch von unten nass. Die Stimmung war aber genauso fröhlich wie feucht, und alle sind sich einig: gerne wieder!

Nachdem wir unser Gepäck abgeladen und die Betten in der Herberge für uns beansprucht haben, treten am Freitagnachmittag sowohl die ortsansässigen e-fellows als auch die aus ganz Deutschland angereisten zur Stadtrallye an. Viele kennen sich schon von früheren Treffen. Aber auch wer ganz neu dazu kommt, hat es bei insgesamt 60 e-fellows nicht schwer, Anschluss zu finden.

Auf den Spuren des Verbrechens

Zur Einstimmung gibt es gleich einen Schock: Außer einer blutverschmierten (?!) Tasche mit Kalender und einem Ausleih-Beleg der Unibibliothek ist vom Stadtführer nichts zu sehen. Also machen sich die e-fellows in drei Gruppen auf, um den Hinweisen nachzuspüren und nebenher einiges über die Domstadt Aachen zu erfahren.

Wir folgen den Spuren quer durch die Innenstadt, wo wir den weltberühmten Karlsdom bestaunen, Rathaus und Markt besuchen, und sogar am futuristisch angehauchten Uniklinikum außerhalb vorbeischauen. Allerdings kommen nicht alle so weit - die eine oder andere Gruppe unterhält sich so gut, dass man sich in das nächste Café verirrt, statt das mutmaßliche Verbrechen aufzuklären.

Happy End mit Vla

Zum Glück lüftet sich das Geheimnis um den verschwundenen Stadtführer, bevor die ersten e-fellows vor Hunger umkippen: Er wurde nicht gekidnappt, sondern hatte einen kleinen Unfall auf seinem Weg durch die Stadt. Daher der unerwartete Aufenthalt in der Uniklinik, der Riss im Bücherei-Beleg und das Blut auf der Tasche. Dieser glimpfliche Ausgang wird anschließend beim gemeinsamen Abendessen gefeiert.

Nicht alle Gruppen haben während der Stadtrallye den Stadtführer am Klinikum angetroffen, wo er ihnen als Entschädigung für die verpasste Führung Vla spendiert hätte. Die Aachener haben jedoch Mitleid mit den Verirrten und bringen eine Portion der süßen niederländischen Spezialität für jeden mit. So schleichen sich einige e-fellows noch vor dem Bezahlen nach draußen, denn der mitgebrachte Nachtisch kann natürlich nicht im Restaurant gegessen werden. Im Anschluss statten wir dem Pontviertel noch einen Besuch ab - einer wichtigen Adresse für Studenten, da sich dort das Aachener Nachtleben abspielt.

Abenteuer oder Kultur?

Am Samstag sind die Himmelsschleusen immer noch geöffnet, daher stellt sich den e-fellows beim Frühstück eine schwierige Frage: Sollen wir bei dem Wetter wirklich Floß bauen? Der Großteil beweist Abenteuerlust und bricht tatsächlich zum Rursee auf. Der Rest entscheidet sich für Kultur und Shopping im nahegelegenen Maastricht.

Bevor wir jedoch auf das Floßbaumaterial am See losgelassen werden, stellen die Betreuer den Teamgeist der e-fellows bei einem Spiel auf die Probe. Schließlich sollen die Floße so solide werden wie die Zusammenarbeit. Nach einer Aufwärmrunde gelingt es den e-fellows tatsächlich, den beiden Betreuern ein quietschendes Gummihuhn hinter dem Rücken wegzustehlen und es heimlich von Person zu Person weiterzugeben, bis es hinter der Startlinie in Sicherheit gebracht ist.

Wer knoten kann, ist klar im Vorteil

Nachdem wir unser Geschick und unseren Kooperationswillen unter Beweis gestellt haben, dürfen wir uns, jetzt in kleinere Gruppen aufgeteilt, auch endlich an die Floße machen. Jede Gruppe bekommt ein paar Fässer, Seile und Baumstämme zur Verfügung gestellt - aber keinen Bauplan. Davon lassen sich die e-fellows jedoch nicht einschüchtern, schließlich können nicht nur die Ingenieure unter uns ihren Kopf gebrauchen, und manch einer hat vielleicht sogar schon im Voraus Seemannsknoten gegoogelt.

Die Flöße spiegeln dann auch den Charakter der unterschiedlichen Gruppen wider: Manche zeichnen sich durch solide Konstruktion, andere eher durch innovatives Design aus. Den Härtetest im Wasser bestehen sie alle - wenn auch nicht alle Passagiere die Jungfernfahrt trockenen Fußes überstehen. Baden gehen nur wenige, ertrinken tut niemand, und da das Erfolg genug für einen Tag ist, entscheiden sich die e-fellows einvernehmlich dagegen, die Flöße noch zu einem großen Titanic-Floß zu vereinen. Der eine oder andere hat inzwischen sowieso Angst, dass ihm noch Schwimmhäute wachsen. Ein abschließendes Teamspiel - bei dem passenderweise Regenrinnen eine große Rolle spielen - gibt es zum Abschluss aber noch.

Flashmobs und Kaufhaus-Kekse

Wieder vereint mit der Maastricht-Truppe geht es zum Abendessen, denn trocken sind inzwischen wirklich nur noch die Kehlen. Jetzt erfahren wir, dass es auch in Maastricht hoch her ging: Unvermutet sind die wasserscheueren e-fellows in einen Flashmob geraten und wurden von einer Kirche hinters Licht geführt, die gar keine war. Von der sprichwörtlichen Graskultur der Holländer haben die Maastricht-Fahrer aber enttäuschend wenig zu berichten: Coffeeshops gab es praktisch keine, dafür konnte man in den Kaufhäusern neben Klamotten auch Kekse kaufen.

Da der zweite Abend des Bundestreffens leider auch der letzte sein muss, testen die e-fellows im Anschluss die umliegenden Lokale noch einmal gründlich auf ihre Studententauglichkeit. Bei einem Bundestreffen so vieler Studenten aus allen Fachrichtungen und Teilen Deutschlands bleiben die guten alten Studienfach-Klischees natürlich nicht unerwähnt. Über Cocktails, Bier und Wein werden die Vorzüge von Karohemden gegenüber Polohemden mit hochgeklapptem Kragen diskutiert und Juristen-Witze ausgetauscht.

Für eine gemeinschaftliche Kneipentour ist die versammelte Truppe leider zu groß. Dass die e-fellows sich verstreuen, liegt aber auch daran, dass Lukas es mit seinen Turnschuhen nicht an den Türstehern des "Café Madrid" vorbeischafft. Selbst nach erfolgreichem Ablenkungsmanöver, für das er sich die Schuhe eines anderen e-fellows leiht, fällt er wieder auf und wird nach draußen begleitet.

Im Club Apollo nebenan ist die Musik aber sowieso besser, und der Abend findet im Bus zurück zur Herberge noch einen krönenden Abschluss: Die Community-Koriphäe Ivo bekommt von allen Juristen, BWLern, Maschinenbauern, Informatikern und dem Rest ein Geburtstagsständchen.

Fragen für die Daheimgebliebenen

Wer es dieses Jahr nicht zum Bundestreffen geschafft hat, geht auch nicht ganz leer aus. Dank Smartphones und des großen Mitteilungsbedürfnisses der e-fellows konnten die Daheimgebliebenen über die Community (fast) live am Geschehen teilnehmen. - Auch wenn Fragen nach Lukas' Turnschuhen und einem Rüschenforum für die nicht Eingeweihten etwas kryptisch erschienen sein dürften.

"In alter Tradition lassen wir das Bundestreffen 2012 am nächsten Morgen bei einem ausgedehnten Brunch ausklingen. Es liegt sicher nicht nur am reichhaltigen Buffet mit Gulasch, Rührei und Lachs, dass die meisten noch lange sitzen bleiben und sich gleich fürs nächste Jahr verabreden. Trotz Dauerregen, unfreiwilliger Taufen im Rursee und Grasmangel bei den Holländern war's einfach dauminös. Mehr Bilder gibt's übrigens in der Bundestreffen-Gruppe.

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