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Der Ball ist rund, und der Case dauert 150 Minuten

Logo McKinsey [Bildquelle: McKinsey]

Quelle: McKinsey

Wie viele Schals in den Vereinsfarben braucht ein Fußballfan? Wo kauft er das Trikot? Beim Bummel durch die Innenstadt, vor dem Spiel am Stadion oder lieber vom heimischen PC aus? Beim zweiten Live-Case in der e-fellows.net community mit McKinseys Recruiting-Chef Dr. Thomas Fritz mussten die e-fellows tief in die Psyche des Fußballfans einsteigen.

Dass Bundesligavereine auch veritable Wirtschaftsunternehmen sind, ist bekannt. Dabei geht es aber nicht nur um Sponsorengelder oder Ticket-Verkauf. Auch die Fans sollen mit dem Kauf von Fan-Artikeln das Geschäft am Laufen halten.

Thomas Fritz stellte den e-fellows den fiktiven Bundesliga-Verein FC Beuel 75 vor, der in der letzten Saison mit einem Gewinneinbruch beim Merchandising zu kämpfen hatte. Im Live-Case sollten die e-fellows zuerst die Gründe für den monetären Abstieg analysieren und in einem zweiten Schritt Vorschläge machen, wie der Club finanziell wieder in der ersten Liga spielen könnte.

"Wo liegt das Stadion"?

Im Minutentakt wurde McKinseys Recruiting Director zunächst mit Fragen gelöchert: Sind die Produktionskosten gestiegen? Wo werden die Fan-Artikel verkauft? Gibt es einen Online-Shop?

Doch nicht nur betriebswirtschaftliche Fragen interessierten die Case-Teilnehmer, auch die Gesamtsituation des Vereins sollte in den Blick rücken: Konnte der FC Beuel in letzter Zeit sportliche Erfolge verbuchen? Hat er eine lange Fußballtradition? Haben wichtige Spieler zu anderen Clubs gewechselt? Wie weit liegen Stadion und Trainingsgelände voneinander entfernt?

Trikot vs. Flaschenöffner

Allmählich gelang es den e-fellows, den Kern des Problems herauszuschälen und daraufhin Lösungsstrategien zu entwickeln. Offenbar haben die Fans eher Produkte mit niedriger Marge gekauft und die Artikel mit hoher Gewinnspanne links liegen lassen.

Eine Strategie wäre also, künftig mehr auf T-Shirts und Flaschenöffner statt auf Trikots zu setzen. Auch Paket-Angebote wurden vorgeschlagen: Man könnte Trikot-Käufern Rabatt auf Artikel mit höherer Marge gewähren. Schließlich brachte die Idee ins Gespräch, einen Fan-Shop in der Beueler Innenstadt zu eröffnen. Dieser würde sich bei einer Kannibalisierung von 25% tatsächlich lohnen, stellten die Case-Löser schließlich fest.

Nach dem Case ist vor dem Case

Thomas Fritz war jedenfalls beeindruckt, wie schnell die e-fellows auf die richtigen Lösungswege kamen und resümierte: "Crowd-case-solving ist offensichtlich möglich!" Darüber hinaus war das Forum ein gutes Trainingslager für alle, die sich auf Case-Interviews vorbereiten wollen. Denn nach dem Case ist vor dem Case.

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