Harte Fakten und Hula-Hoop

Teil 1: Nach einer Schulung in den USA kehrt Anna nach Hamburg zurück - aber nur, um gleich nach München weiterzufliegen. Berateralltag, den viele als puren Stress bezeichnen würden - Anna aber ist begeistert. Kein Wunder, bei den Kollegen.

Accenture Tagebuch

Alumna Anna (25) ist seit 1. Oktober 2007 bei Accenture in Hamburg als Analyst im Bereich Management Consulting und Human Performance tätig. Davor studierte sie an der Leuphana Universität Lüneburg Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Personal und Organisation - mit einem kleinen Abstecher in den Norden: nach Finnland.

Montag, 5. November
Die erste "echte" Arbeitswoche bei Accenture liegt vor mir. In den vergangenen fünf Wochen habe ich zunächst mit fast 160 anderen neuen Accenture-Mitarbeitern am zweitägigen "Orientation"-Seminar und später mit gut 20 neuen Beratern an der zweiwöchigen Schulung für Management Consultants in Kronberg bei Frankfurt teilgenommen. Im direkten Anschluss ging es dann für zwei Wochen in die USA. Während dieser so genannten Core Analyst School in St. Charles bei Chicago wurde ich inhaltlich auf meine Arbeit als Analyst vorbereitet, habe Accenture als Arbeitgeber und vor allem viele neue Kollegen aus aller Welt kennen gelernt. Auch wenn die letzten Wochen manchmal anstrengend waren – ich bin doch sehr froh über die tolle Chance, über einen längeren Zeitraum in internationalen Teams zu arbeiten und so intensiv auf meine Arbeit vorbereitet zu werden.

Nun bin ich seit Samstag wieder in Hamburg und werde die erste Woche im Büro – in meinem Falle zuhause an meinem Schreibtisch - verbringen. Es liegen noch einige Trainings zur Nachbereitung der Schulung in den USA vor mir und ich hoffe auf einen baldigen Anruf mit einer ersten Projektanfrage.

Dienstag und Mittwoch, 6. und 7. November
Auch gestern und heute standen in erster Linie verschiedene Online-Trainings an. Deshalb zunächst ein kleiner Rückblick auf meine Zeit in den USA:

  • Das Training: Es bestand aus sehr intensiver Arbeit in internationalen Teams mit Fallstudien, Recherchen und Präsentationen. Trotzdem kam auch der Spaß nicht zu kurz: Es gab jede Menge Teamaktivitäten, vom Turmbau über die Lego-Challenge bis hin zum Hula-Hoop-Contest.
  • Die Kollegen: Sowohl die anderen Analysts als auch die Kursleiter waren wirklich toll und mit einigen werde ich sicher noch lange Kontakt halten. Ich bin beeindruckt, wie Accenture es schafft, so viele interessante und sympathische Mitarbeiter zu rekrutieren.
  • Die Freizeit: Das Trainingszentrum bietet gute Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und abends mit den Kollegen den Feierabend zu genießen. Auch für gute Einkaufsgelegenheiten ist gesorgt – der Dollarkurs war auf unserer Seite. Ein Wochenendausflug nach Chicago ist ein Muss und die Reise wirklich wert. Wir wurden von strahlendem Herbstwetter begleitet und haben die freie Zeit sehr genossen. Meine persönlichen Highlights waren die Hin- und Rückfahrt mit einer Stretch-Limousine, der tolle Blick vom John Hancock Center auf den Sonnenuntergang über der Stadt, eine Architektur-Bootsfahrt und die Halloween-Partys im Studentenviertel.

    Donnerstag, 8. November
    Ich sitze in der S-Bahn vom Münchner Flughafen in die Innenstadt. Heute und morgen findet dort ein Community-Meeting statt. Es treffen sich alle deutschsprachigen Mitarbeiter der "Human Performance", der auch ich angehöre. Neben Vorträgen zu laufenden Projekten und der strategischen Ausrichtung des Bereichs gibt es auch Gelegenheit zum Netzwerken. Letzteres wird bei Accenture besonders groß geschrieben. Ich freue mich schon, meine Kollegen von den Schulungen wiederzusehen und hoffe, viele neue kennen zu lernen.

    Freitag, 9. November
    Nach einem ausgesprochen netten, langen Abend mit meinen neuen Kollegen in einem Münchner Lokal sind wir nun alle in der Innenstadt im Hard Rock Café angekommen. Durch die Vorträge am Vormittag haben wir Einblick in die strategische Ausrichtung unseres Geschäftsbereichs und dessen Ziele erhalten. In den Vorstellungsrunden haben wir die Senior Executives kennen gelernt und konnten auch uns vorstellen. Nach dem Mittagessen hatten wir während einer Stadtralley die Chance, München und die Kollegen näher kennen zu lernen. Auch wenn wir uns durch Wind und Schneeregen kämpfen mussten, hatten wir doch viel Spaß.

    Nun gibt es noch ein paar Vorträge, bevor ich wieder in den Flieger nach Hamburg steige. Ich schließe diese Woche mit einem guten Gefühl ab: Da der Bereich "Human Performance" stark wächst, bin ich mir sicher, dass sich mir hier viele spannende Möglichkeiten bieten werden. Jetzt freue ich mich umso mehr auf mein erstes Projekt. Gestern Abend wurde mir schon angedeutet, dass es eine Anfrage gäbe – es bleibt also spannend...

 

 

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