e-fellows.net community

Viren, Würmer und Englisch als Rettungsanker

"Wissen ist Macht. Nichts wissen macht auch nichts." Wer diesen schlauen Satz gesagt hat, weiß leider niemand so genau. In der e-fellows.net community gilt diese Einstellung allerdings nicht - und mit Unwissenheit gibt man sich hier nie zufrieden. In der Rubrik "Fragen und Antworten" tummeln sich Experten aus den verschiedensten Fachgebieten. Die e-fellows diskutieren wirtschaftliche und politische, lustige und ernste Fragen - zu Studium, Freizeit, Urlaub oder Karriere. Die besten, exotischsten und interessantesten unter ihnen werden von nun an hier vorgestellt.


Turbo-Abi nach zwölf Jahren, Bachelor in sechs Semestern, noch schnell einen Master obendrauf, und zack - fertig ist der superschlaue Absolvent in Rekordzeit! Geht Bildung vielleicht auch mal ein bisschen entspannter? Die e-fellows diskutierten viel zum Thema "Verbessern wir unsere Allgemeinbildung durch die Fragen und Antworten hier in der Community?"


"Ich nehme sehr viel mit aus diesem Tool. Einerseits sehr viel Faktenwissen (von Viren bis Regenwürmern), aber auch Meinungen zu gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Debatten", schreibt ein anonymer e-fellow. Reine Fakten wären auf die Dauer auch ganz schön langweilig. Wer will sich auf einer Party schon mit einem Besserwisser unterhalten, der einen ganzen Brockhaus intus hat? "Ich finde, gerade der Austausch und die Diskussionen fördern die Bildung", bestätigt auch Stipendiatin Lara.


Scheinbar funktioniert Bildung also auch, ohne dicke Bücher zu wälzen oder seitenlange Vorlesungsskripte auswendig zu lernen. Man muss nur mit den anderen e-fellows diskutieren und dabei den ein oder anderen Denkanstoß aufschnappen. Auf keinen Fall zu kurz kommen sollte dabei: die Freude an der Sache. "Das bringt einem ja auch was. Gute Laune!!", kommentiert ein Stipendiat.


Könnte jetzt nochmal kurz jemand sämtlichen Uni-Professoren dieses Landes mitteilen, dass (Weiter-)Bildung Spaß machen kann? - Wie bitte? - Ach so, die sind gerade in eine ernste Diskussion vertieft...


Vielleicht sind die Profs im Ausland besser drauf? "Was ist der beste Ort für ein Auslandsstudium?", fragte sich e-fellow Volker, der gerade in Singapur studiert. Das Land ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl, sprachlich aber wahrscheinlich eine Herausforderung: Malaiisch, Chinesisch und Tamilisch sind die drei ersten Amtssprachen. Englisch ist zwar das sprachliche Schlusslicht, dürfte aber der Rettungsanker für die meisten europäischen Studenten sein.


Auch die anderen e-fellows sind keine Stubenhocker: Jan war in Norwegen, genauer gesagt in Trondheim. Er muss ein ganz schön dickes Fell (oder einen warmen Wintermantel) gehabt haben, denn der Norden scheint es dem e-fellow angetan zu haben. Für ihn war es schlicht "ein Traum".


Während einige noch ihre ersten Auslandserfahrungen machen und für ein oder zwei Semester in eine fremde Kultur eintauchen, sind andere bereits wahre Globetrotter: Johannes war bereits in den USA, Japan und Russland. Eine allgemeingültige Lösung für die absolut richtige Wahl gibt es natürlich trotzdem nicht. "Das kommt ganz drauf an, was man vom Auslandsstudium erwartet, welches Fach man studiert, welche Sprachen man spricht oder lernen möchte", meint auch Carolin.


Aber es heißt ja: Der Weg ist das Ziel - und jedes ausprobierte Land ist eine wertvolle Erfahrung!