Blog-Artikel der Kategorie "McKinsey & Company"


Erfahrungsbericht (McKinsey und Bertelsmann)

Was tun nach dem Bachelor? Direkt den Berufseinstieg wagen oder doch noch weiterstudieren? Christina entschied erst einmal am GapYear Programm teilzunehmen. Im Praktikum unter anderem bei McKinsey und Bertelsmann betreute sie spannende Projekte und lernte die unterschiedlichen Unternehmenskulturen kennen. Heute ist sie Junior Fellow bei McKinsey.

Vom GapYear Programm habe ich durch Freunde erfahren. Besonders spannend fand ich die Möglichkeit, viele unterschiedliche Einblicke  in Unternehmen, Branchen und Funktionen zu bekommen. Da ich mir damals noch nicht sicher war, in welche berufliche Richtung ich weiter gehen wollte, war diese Chance der ausschlaggebende Punkt, mich für das Programm zu bewerben.

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e-fellows.net-Stipendiatin Christina (22) hat an der Karl-Franzens-Universität in Graz Betriebswirtschaftslehre studiert. Nach dem Bachelor machte sie im Rahmen des GapYear Programms u.a. bei Bertelsmann und McKinsey Praktika.

Nach der schriftlichen Bewerbung bekam ich auch bald die Einladung zum Interview-Tag. Am Vormittag  fand die Auswahl für McKinsey statt, die aus zwei Interviews und einem analytischen Test bestand. Am Nachmittag folgte dann je ein Interview mit den anderen Unternehmen. Noch am gleichen Abend bekam ich dann den Anruf mit der Zusage zu allen Praktika!

Start des GapYears

Bei McKinsey bekam ich während zwei Einführungstagen im Januar zunächst das Unternehmen und dessen Arbeitsweise genauer erklärt und die wichtigsten Informationen zu allen organisatorischen Abläufen. Dann begann auch schon mein Einsatz in einem Projektteam beim Klienten vor Ort. Mithilfe meiner Betreuer verschaffte ich mir einen Überblick über die Industrie unseres Klienten und lernte alle relevanten Prozessabläufe kennen.

Mein Team war für die Beratung eines deutschen Logistikunternehmens zuständig. Während des Projekts überarbeitete ich ein lineares Optimierungsmodell und erstellte zum Abschluss eine Präsentation mit Empfehlungen für den Klienten.

Vielfältige Arbeitsaufträge

Auch bei Bertelsmann wurden mir gleich zu Anfang das Unternehmen und die einzelnen Abteilungen erklärt, bevor ich mit meinen Aufgaben vertraut gemacht wurde. Ich führte eine Benchmarkinganalyse des Return-on-Sales aller Bertelsmann Divisionen durch. Dazu analysierte ich Geschäftsberichte von Wettbewerbern und erhob so die relevanten Daten. Meine Ergebnisse fasste ich in einer Präsentation für den Vorstand zusammen. Außerdem unterstützte ich die Abteilung bei diversen Strategie-Themen für den Aufsichtsrat und Vorstand.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Unterschiede zwischen den Unternehmen

Sehr interessant fand ich, wie deutlich die Unterschiede in den Unternehmenskulturen bei der täglichen Arbeit sind. Der Umgang mit Hierarchien, Problemen und Teamarbeit wurden teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. Diese Aspekte hatten einen sehr großen Einfluss auf die Arbeitsabläufe und Aufgaben.

Gut betreut durchs GapYear

Ich hatte bei jeder Station einen Ansprechpartner, mit dem ich Probleme hätte besprechen können. Natürlich konnte ich mich mit inhaltlichen Fragen auch immer an meinen direkten Vorgesetzten wenden. Außerdem gab es immer andere GapYear Teilnehmer oder Praktikanten, mit denen ich mich austauschen konnte und die mir geholfen haben. Gut fand ich, dass meine Chefs in jedem Praktikum mit mir ein Zwischen- und ein Abschlussfeedbackgespräch führten. Besprochen wurde, wie gut ich meine Aufgaben erfüllt hatte, meine Stärken, Verbesserungspotenziale und wie ich mich in das Team und die Abteilung integriert hatte.

Berufseinstieg nach dem GapYear

Den Sommer nach dem GapYear habe ich genutzt, um zu reisen und meiner großen Leidenschaft, dem Rennradfahren, nachzugehen. Anfang September habe ich eine Tour von Rom nach Innsbruck gemacht - ohne Zweifel die beste Reise, die ich je gemacht habe und eine unglaublich spannende Erfahrung!

Im Oktober bin ich dann als Junior Fellow bei McKinsey eingestiegen. Dass ich nach dem GapYear erst einmal anfange zu arbeiten, war für mich immer eine Option. Ich habe die Zeit deshalb noch einmal bewusst genutzt, um ins Arbeitsleben hineinzuschnuppern und dann zu entscheiden, ob ich den Master direkt im Anschluss oder erst in einigen Jahren machen möchte. Aufgrund der unglaublich spannenden und interessanten Arbeit bei McKinsey, der netten Kollegen und dem super Einstiegsangebot habe ich dann endgültig entschlossen, direkt ins Berufsleben einzusteigen und den Master erst in drei Jahren zu machen, wie es das Junior Fellow Programm vorsieht.

Fazit

Ich bin sehr froh, an dem Programm teilgenommen zu haben! Ich habe die Chance genutzt, Einblicke in unterschiedliche Branchen, Funktionen, Unternehmen und Unternehmenskulturen zu bekommen. So konnte ich für mich herausfinden, welche Aspekte für mich bei der Arbeit wichtig sind, welche Bereiche und Aufgaben mir am meisten Spaß machen und in welche Richtung ich weiter gehen möchte. Außerdem habe ich in diesem Jahr viele Freunde gewonnen. Durch das häufige Wechseln der Wohn-/Arbeitsorte und somit sozialen Umfelder lernt man unheimlich viele Leute kennen, von denen mir sehr viele als gute Freunde erhalten bleiben werden.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Kommen Autos bald aus dem 3D-Drucker? Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Zulieferungskette von Automobilkonzernen? Diesen Fragen ging e-fellows.net-Stipendiatin Katharina beim McKinsey-Symposium "Forschergeist 2014" in Berlin nach.

Titel und Thema der Veranstaltung
Symposium Forschergeist 2014 - eine Veranstaltung von McKinsey

Zeit und Ort
16. - 18. Mai in Berlin

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Wir waren 40 Teilnehmer und wurden von 13 McKinsey-Beratern betreut. Zusätzlich war für jeden Workshop ein Partner vor Ort, der einen Expertenvortrag zu dem jeweiligen Thema gehalten hat.

[Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net-Stipendiatin Katharina (28) ist Promotionsstudentin der Biochemie an der LMU München.

Seit 2011 promoviere ich an der LMU München im Bereich kardiovaskulärer Vorgänge. Als Grundlagenforscherin begeistere ich mich für molekulare Abläufe wie die Analyse eines Proteins. Mich faszinieren die Forschung und das analytische Denken, doch oft ist mir die Grundlagenforschung zu weit entfernt von der Praxis. Deshalb konnte ich mir nur schwer vorstellen, wie der Alltag eines Beraters aussieht. Ich wollte endlich wissen, wie die Wissenschaft und Beratung zu einander finden und wie ich meine naturwissenschaftlichen Kenntnisse in einer Beratung einbringen kann.

Case Study zum 3D-Printing
Am ersten Veranstaltungstag galt es eine Case Study zu lösen. Die 40 Teilnehmer konnten sich im Vorfeld für ein Thema entscheiden, das wir in kleineren Gruppen bearbeiteten. Ich habe mich mit meiner Gruppe mit dem Thema das 3D-Printing beschäftigt. Zwei Berater haben uns die Technik vorgestellt, die meisten Doktoranden hatten von der Technologie vorher nur oberflächlich in den Medien gehört. Am ersten Tag bekamen wir nicht nur einen Einblick in die Technik, sondern eine kurze Einführung in die Marktmöglichkeiten und Anwendungsbereiche des 3D-Printings. Als Gruppe untersuchten wir dann, inwiefern das 3D-Printing einen Einfluss auf die Lieferkette der Automobilindustrie hat. Hierfür sammelten wir Faktoren, die für  das Marketing, die Produktion, das Controlling und die Entwicklung bedeutend sind.

Abendprogramm mit ausgefallenen Cocktail-Kreationen
Am Abend ging es gemeinsam zum Hotel in Berlin-Mitte. Nach einer Erfrischungspause konnten wir zu Fuß zum Abendevent spazieren. Das McKinsey-Team hatte das "Cookies" ausgesucht - eine  Mischung aus Club und Restaurant. Nachdem wir die eigens kreierten Drinks wie „Forschergeist“ probiert hatten, genossen wir ein kulinarisches Highlight aus Quinoa und Wachtelei - mitten  auf der Tanzfläche. Nach dem Essen stand der Abend zur freien Verfügung. Es wurde gelacht und geplaudert. Ich habe die Zeit genutzt und mit vielen Teilnehmern und Berater gesprochen und über die Themen der anderen Workshops ausgetauscht.

Innovative Technologien im Haus der Bundespressekonferenz
Nach dem Frühstück gab es für alle Teilnehmer einen Vortrag über innovative Technologien. Dann ging es weiter in die einzelnen Arbeitsgruppen. Nach einem Vortrag über Chancen und Risiken des 3D-Druckens haben wir Ideen für konkrete Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Unsere Empfehlung an den Vorstand eines fiktiven Automobilherstellers: Einstieg in das 3D-Printing – aber mit Bedacht.  Bei der abschließenden Präsentation hat jede Gruppe ihr Resultat vorgestellt und so konnte jeder Teilnehmer sich über die vier großen Themen informieren.

Anschließend starteten wir den Abend mit einer Bootsfahrt über die Spree, wo wir bei Bier und Wein den Blick aufs Bundeskanzleramt und die Berliner Museen genossen. Gefeiert wurde dann im Club Spindler & Klatt.

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Abschluss- Symposium
Nach einer langen Nacht war das gemeinsame Frühstück sehr willkommen. So gestärkt wurde uns die Einstiegsmöglichkeiten für Wissenschaftler bei McKinsey vorgestellt. Beraterinnen mit dem gleichen Hintergrund wie die Teilnehmer sprachen aus ihrer Erfahrung über die Arbeit in der Unternehmensberatung.  In netter Runde haben wir so das Symposium ausklingen lassen.

Fazit
Es war ein super Wochenende. Es hat mich gefreut, so viele nette Leute kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre konnten wir die Arbeit eines Beraters kennenlernen und ich habe mir ein genaueres Bild von McKinsey als Arbeitgeber gemacht. Sowohl Laien, die noch nie an einer Case Study gearbeitet hatten, als auch Doktoranden, die bereits erste Eindrücke in Beratungen gesammelt hatten, hatten Spaß an der Arbeit und wurden gefordert. Wer als Doktorand mit dem Gedanken spielt, ob der Einstieg in die Unternehmensberatung für ihn in Frage kommt, sollte sich definitiv für Forschergeist 2015 bewerben.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Jungen Wissenschaftlern bieten sich viele Plattformen, um ihre Forschung vorzustellen. Eine ganz besondere ist der Technology Award von McKinsey. Dort präsentieren Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse nicht nur führenden Akademikern, sondern auch Top-Managern von McKinsey und anderen Unternehmen.

Ich fühlte mich fast wie vor meinem ersten Praktikum, als ich den Klingelknopf des historischen Grand Hotel Kitzbühel drückte. Das Business Technology Office von McKinsey hatte andere Wissenschaftler und mich in die Alpine University, das Trainingszentrum der Unternehmensberatung, eingeladen.

e-fellows.net-Alumnus Oliver (31) hat den Honors-Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg absolviert und an der Universität Bern promoviert. Beim McKinsey Business Technology Award erhielt er den ersten Preis.

Spaß und Anspruch

Drinnen verflog die Anspannung schnell. Ich traf neue und altbekannte Gesichter, die wie ich aktuelle Themen der Wirtschaftsinformatik erforschen. Die McKinsey-Partner Dr. Markus Löffler und Dr. Florian Schaudel bereiteten uns mit ihren Ansprachen auf zweieinhalb unterhaltsame Tage vor. Gesucht wurden Forschungsarbeiten, die wissenschaftlichen Anspruch mit praktischer Relevanz verbinden.

Die Beiträge

Am zweiten Tag wurde es ernst. Wir präsentierten unsere Arbeiten der Jury und stellten uns zahlreichen kritischen Fragen. Die vielfältigen Themen spiegelten die Breite der Wirtschaftsinformatik wider: Von IT-Management-Fragen über die Umwandlung von Geschäftsprozessmodellen in natürlichsprachliche Texte bis hin zu In-Memory-Technologie für Marketinganalysen. In den intensiven Fragerunden erhielten wir nicht nur Anregungen für methodische Verbesserungen, sondern auch Einblicke, wie McKinsey-Berater die Schlussfolgerungen aus unseren Forschungsprojekten für Klienten verständlich aufbereiten würden. Der Tag klang bei einer ausgedehnten Abendveranstaltung in netter Atmosphäre aus.

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Das Finale

Am dritten Tag der Veranstaltung wurden die Sieger unter den besten vier Präsentationen gesucht. Die erfahrenen Berater beurteilten meine Arbeit zu Wissenstransfer bei der Auslagerung von Softwarewartung als "deutlich über die heutige Unternehmenspraxis hinausgehend und damit wegweisend für die Praxis“. Ich freute mich sehr, dass ich den ersten Preis gewann. 

Fazit

Ich kann die Teilnahme am McKinsey Business Technology Award allen Forschern empfehlen, die kurz vor dem Abschluss ihres Forschungsprojekts eine frische Perspektive auf ihre Arbeit in einer einzigartigen Umgebung suchen.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

70 Stunden lang im Büro sitzen, dabei Lederschuhe und Anzug tragen – so stellen sich viele den Prototyp eines Unternehmensberaters vor. e-fellows.net-Alumnus Jakob bekam ein anderes Bild zu sehen: Bei "Venture Africa" ging es darum eine Strategie für eine NGO in Kenia zu entwickeln. Dazu wälzten Jakob und seine Mitstreiter nicht nur Theorien, sondern schwangen auch selbst die Schaufel.

Titel und Thema der Veranstaltung

Venture Africa 2013

Zeit und Ort

  1. Termin: Auswahlrunde in Hamburg vom 26.-28.9.
  2. Termin: Reise nach Nairobi, Kenia, vom 23.-30.11.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

In Hamburg waren 30 Studenten eingeladen. Von diesen Teilnehmern flogen dann acht nach Kenia. Betreut wurde die Veranstaltung von mehreren McKinsey-Mitarbeitern.

e-fellows.net-Stipendiat Jakob [Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net-Alumnus Jakob (24) hat seinen Bachelor in Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien abgeschlossen. Derzeit bereitet er sich auf sein Praktikum in San Francisco im Frühjahr 2014 vor. Im September wird er an der Rotterdam School of Management einen Master in Business Information Management beginnen.

Bei der Veranstaltung stand das Thema "Social Business" im Zentrum. Es ging darum, dem Green Belt Movement – einer NGO in Kenia – dabei zu helfen, ein Social Business zu starten. Das Thema Entrepreneurship interessiert mich brennend. Ich habe selbst schon ein Startup gegründet und wollte bei diesem Projekt unbedingt dabei sein.

Green Belt Movement

Das Green Belt Movement wurde von Wangari Maathai, der ersten afrikanischen Friedensnobelpreisträgerin, gegründet. Sie erkannte, dass die lokalen Einwohner durch die Abholzung rund um Nairobi immer weiter laufen mussten, um Wasser zu bekommen. Kurzerhand entschied sie sich, etwas dagegen zu tun. Seit den 70er Jahren hat das Green Belt Movement über 50 Millionen Bäume gepflanzt. Durch die Pflanzung von Bäumen wird die Erosion gezielt verhindert. Für Kenianer ist die mittlerweile leider verstorbene Wangari Maathai eine Heldin.

Doch mit dem Tod der Gründerin im Jahr 2011 kamen neue Herausforderungen auf die Organisation zu. Es mangelte an Struktur. McKinsey unterstützt das Green Belt Movement seither pro bono.

Das wirkliche Afrika kennenlernen

Für viele Touristen läuft der typische Urlaub in Kenia so ab: Nach der Ankunft am Flughafen in Nairobi geht es ins abgeschirmte Hotel. Dort holt der Fahrer die Gäste zur zur Safari mit Löwen, Giraffen und Elefanten ab. Und danach lassen die Touristen den Urlaub am Hotelstrand ausklingen.

Doch wer Afrika wirklich erleben will, für den entwickelten wir in Hamburg und vor Ort eine Alternative. Beim sogenannten "Community Based Tourism" verbringt man zumindest ein paar Tage in einem kleinen Dorf etwa zwei Stunden außerhalb Nairobis. Das Green Belt Movement arbeitet mit Gruppen von Frauen in diesen Dörfern schon seit langem zusammen. Jetzt können Gäste aus der ganzen Welt den Tagesablauf im Dorf hautnah erleben. Ziel der Green Belt Safaris ist es, einen authentischen Einblick in Afrika zu gewähren und gleichzeitig die lokalen Frauen und Familien finanziell zu unterstützen.

Consulting mal anders

Das Projekt startete in Hamburg. Dort gab es fünf verschiedene Optionen, wie das Green Belt Movement Einnahmen generieren kann und somit unabhängiger von seinen Sponsoren wird. Neben der Arbeit an den Projekten drehte sich das Programm rund um Social Businesses. Wir besuchten das Projekt "Dialog im Dunkeln" – ein Museum, dass einem das Gefühl gibt, blind zu sein. So erfährt man die Exponate mit den anderen Sinnen viel intensiver. Auch eine Hafenrundfahrt durfte nicht fehlen.

Als am Schluss die Projekte vor den Vertretern des Green Belt Movements präsentiert wurden, stellte ich auch eine zusätzliche Idee vor. Da mein Background in der IT und Programmierung liegt, schlug ich ein Online-Spiel mit sozialer Wirkung vor. Stellt euch das Facebook-Spiel "Farmville" vor. Dort kann man auch virtuelle Gegenstände für echtes Geld kaufen, um im Spiel schneller voranzukommen. Wie wäre es, wenn man auch einen "Green Belt Baum" kaufen kann? Für jeden virtuellen Baum soll dann mit dem Erlös ein echter Baum in Kenia gepflanzt werden. Dadurch können Online Spieler sehr einfach etwas Gutes tun. Der Vorschlag wurde vom Green Belt Movement und von den McKinsey-Beratern begeistert angenommen.

Von allen Teilnehmern durften schließlich acht nach Kenia reisen. Vier wurden von McKinsey und dem Green Belt Movement ausgewählt. Die anderen vier wurden per Wahl durch die Teilnehmer bestimmt.

Löwen und Geschäftsmodelle

In Nairobi wurden aus uns acht Studenten und den ebenfalls acht Beratern von McKinsey vier Teams gebildet. In Kenia fokussierte sich dann alles auf das Projekt "Green Belt Safari". Die Gruppen arbeiteten an Konzepten für Operations, Marketing und Finanzierung der Green Belt Safaris. Ein kleines Team aus zwei Personen arbeitete zusätzlich am Konzept für das Social Game.

Neben der intensiven Arbeit gab es ein spannendes kulturelles Programm. Zusätzlich zu einem Kurzbesuch in Tierparks unternahmen wir einen Ausflug in einen kleinen kenianischen Ort außerhalb Nairobis. Dort durften wir gemeinsam mit den Bewohnern Bäume pflanzen und konnten einen kurzen Einblick in ihr Leben erfahren.

Für uns Teilnehmer war der absolute Höhepunkt der Besuch im Masai Mara Nationalpark.Bei einer der Safaris saß plötzlich eine Löwin mit ihren Jungen zwanzig Meter neben unserem Wagen. Am Abend sprachen wir beim Lagerfeuer mit den Gründern des dortigen Basecamps, Auswanderern aus Norwegen und Schweden, über die Anziehungskraft Afrikas und das Leben unter dem Sternenhimmel, aber auch über das Geschäftsmodell rund um Basecamp Explorer.

Der Sonnenuntergang auf dem Dach des Jeeps mit einem kühlen Bier war ein absolutes Highlight. Nach unzähligen Fotos von Elefanten, Giraffen, Nilpferden bekamen wir bei einem Frühstück mitten in der Savanne auch spannende Einblicke in das Leben des lokalen Stammes der Massai.

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Das Finale – natürlich mit Abschlusspräsentation

Erschöpft, glücklich und um viele Erfahrungen reicher ging es in Nairobi wieder an die Arbeit. Wir stellten die Konzepte fertig und präsentierten sie dem Vorstand des Green Belt Movement. Eine der Hauptaufgaben des Boards ist derzeit die Suche nach einem Projektmanager, der die Umsetzung unserer Vorschläge begleitet. Green Belt Safaris können in der Testphase jetzt schon gebucht werden – falls den einen oder anderen beim Lesen das Fernweh packt.

Fazit

Die Veranstaltung hat den unglaublich schwierigen Spagat zwischen authentischem Fokus auf Social Business, professioneller Beratung und unbeschreiblichen kulturellen Einblicken geschafft. Sowohl die Teilnehmer als auch die Berater von McKinsey waren  sehr engagiert und standen voll hinter dem Projekt, dem Green Belt Movement zu helfen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen Organisatoren bedanken, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.

Ich hoffe, dass McKinsey weiterhin diese Art von Recruiting-Projekten durchführt und kann jedem nur empfehlen, sich zu bewerben.


Top-10-Fragen zu McKinsey

Wie wichtig ist die Abiturnote für die Bewerbung bei McKinsey? Diese und andere Fragen diskutieren die e-fellows in der Community. Weißt du zum Beispiel, was es mit "Take Time" auf sich hat? Und wie viele Praktikanten von McKinsey später ein Einstiegsangebot bekommen?

Wir haben für dich die 10 beliebtesten Fragen zu McKinsey in der Community zusammengestellt:

Im Partnerporträt von McKinsey findest du weitere Informationen zur Beratung und zum Einstieg sowie Ansprechpartner für ein Praktikum oder einen Festeinstieg.

In ihren Erfahrungsberichten erzählen die e-fellows von Events bei McKinsey. Was sie in ihrer Auszeit, der "Take Time", unternommen haben, berichten zwei Berater im Interview. Außerdem erfährst du, wie man den Leave für den MBA organisiert– und warum McKinsey auch nach Einsteigern mit Berufserfahrung sucht.

Deine individuellen Fragen zu Praktika und Einstieg beantworten dir die Ansprechpartner von McKinsey in der Inside-Gruppe.