Blog-Artikel der Kategorie "McKinsey & Company"


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Jungen Wissenschaftlern bieten sich viele Plattformen, um ihre Forschung vorzustellen. Eine ganz besondere ist der Technology Award von McKinsey. Dort präsentieren Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse nicht nur führenden Akademikern, sondern auch Top-Managern von McKinsey und anderen Unternehmen.

Ich fühlte mich fast wie vor meinem ersten Praktikum, als ich den Klingelknopf des historischen Grand Hotel Kitzbühel drückte. Das Business Technology Office von McKinsey hatte andere Wissenschaftler und mich in die Alpine University, das Trainingszentrum der Unternehmensberatung, eingeladen.

e-fellows.net-Alumnus Oliver (31) hat den Honors-Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg absolviert und an der Universität Bern promoviert. Beim McKinsey Business Technology Award erhielt er den ersten Preis.

Spaß und Anspruch

Drinnen verflog die Anspannung schnell. Ich traf neue und altbekannte Gesichter, die wie ich aktuelle Themen der Wirtschaftsinformatik erforschen. Die McKinsey-Partner Dr. Markus Löffler und Dr. Florian Schaudel bereiteten uns mit ihren Ansprachen auf zweieinhalb unterhaltsame Tage vor. Gesucht wurden Forschungsarbeiten, die wissenschaftlichen Anspruch mit praktischer Relevanz verbinden.

Die Beiträge

Am zweiten Tag wurde es ernst. Wir präsentierten unsere Arbeiten der Jury und stellten uns zahlreichen kritischen Fragen. Die vielfältigen Themen spiegelten die Breite der Wirtschaftsinformatik wider: Von IT-Management-Fragen über die Umwandlung von Geschäftsprozessmodellen in natürlichsprachliche Texte bis hin zu In-Memory-Technologie für Marketinganalysen. In den intensiven Fragerunden erhielten wir nicht nur Anregungen für methodische Verbesserungen, sondern auch Einblicke, wie McKinsey-Berater die Schlussfolgerungen aus unseren Forschungsprojekten für Klienten verständlich aufbereiten würden. Der Tag klang bei einer ausgedehnten Abendveranstaltung in netter Atmosphäre aus.

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Das Finale

Am dritten Tag der Veranstaltung wurden die Sieger unter den besten vier Präsentationen gesucht. Die erfahrenen Berater beurteilten meine Arbeit zu Wissenstransfer bei der Auslagerung von Softwarewartung als "deutlich über die heutige Unternehmenspraxis hinausgehend und damit wegweisend für die Praxis“. Ich freute mich sehr, dass ich den ersten Preis gewann. 

Fazit

Ich kann die Teilnahme am McKinsey Business Technology Award allen Forschern empfehlen, die kurz vor dem Abschluss ihres Forschungsprojekts eine frische Perspektive auf ihre Arbeit in einer einzigartigen Umgebung suchen.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

70 Stunden lang im Büro sitzen, dabei Lederschuhe und Anzug tragen – so stellen sich viele den Prototyp eines Unternehmensberaters vor. e-fellows.net-Alumnus Jakob bekam ein anderes Bild zu sehen: Bei "Venture Africa" ging es darum eine Strategie für eine NGO in Kenia zu entwickeln. Dazu wälzten Jakob und seine Mitstreiter nicht nur Theorien, sondern schwangen auch selbst die Schaufel.

Titel und Thema der Veranstaltung

Venture Africa 2013

Zeit und Ort

  1. Termin: Auswahlrunde in Hamburg vom 26.-28.9.
  2. Termin: Reise nach Nairobi, Kenia, vom 23.-30.11.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

In Hamburg waren 30 Studenten eingeladen. Von diesen Teilnehmern flogen dann acht nach Kenia. Betreut wurde die Veranstaltung von mehreren McKinsey-Mitarbeitern.

e-fellows.net-Stipendiat Jakob [Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net-Alumnus Jakob (24) hat seinen Bachelor in Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien abgeschlossen. Derzeit bereitet er sich auf sein Praktikum in San Francisco im Frühjahr 2014 vor. Im September wird er an der Rotterdam School of Management einen Master in Business Information Management beginnen.

Bei der Veranstaltung stand das Thema "Social Business" im Zentrum. Es ging darum, dem Green Belt Movement – einer NGO in Kenia – dabei zu helfen, ein Social Business zu starten. Das Thema Entrepreneurship interessiert mich brennend. Ich habe selbst schon ein Startup gegründet und wollte bei diesem Projekt unbedingt dabei sein.

Green Belt Movement

Das Green Belt Movement wurde von Wangari Maathai, der ersten afrikanischen Friedensnobelpreisträgerin, gegründet. Sie erkannte, dass die lokalen Einwohner durch die Abholzung rund um Nairobi immer weiter laufen mussten, um Wasser zu bekommen. Kurzerhand entschied sie sich, etwas dagegen zu tun. Seit den 70er Jahren hat das Green Belt Movement über 50 Millionen Bäume gepflanzt. Durch die Pflanzung von Bäumen wird die Erosion gezielt verhindert. Für Kenianer ist die mittlerweile leider verstorbene Wangari Maathai eine Heldin.

Doch mit dem Tod der Gründerin im Jahr 2011 kamen neue Herausforderungen auf die Organisation zu. Es mangelte an Struktur. McKinsey unterstützt das Green Belt Movement seither pro bono.

Das wirkliche Afrika kennenlernen

Für viele Touristen läuft der typische Urlaub in Kenia so ab: Nach der Ankunft am Flughafen in Nairobi geht es ins abgeschirmte Hotel. Dort holt der Fahrer die Gäste zur zur Safari mit Löwen, Giraffen und Elefanten ab. Und danach lassen die Touristen den Urlaub am Hotelstrand ausklingen.

Doch wer Afrika wirklich erleben will, für den entwickelten wir in Hamburg und vor Ort eine Alternative. Beim sogenannten "Community Based Tourism" verbringt man zumindest ein paar Tage in einem kleinen Dorf etwa zwei Stunden außerhalb Nairobis. Das Green Belt Movement arbeitet mit Gruppen von Frauen in diesen Dörfern schon seit langem zusammen. Jetzt können Gäste aus der ganzen Welt den Tagesablauf im Dorf hautnah erleben. Ziel der Green Belt Safaris ist es, einen authentischen Einblick in Afrika zu gewähren und gleichzeitig die lokalen Frauen und Familien finanziell zu unterstützen.

Consulting mal anders

Das Projekt startete in Hamburg. Dort gab es fünf verschiedene Optionen, wie das Green Belt Movement Einnahmen generieren kann und somit unabhängiger von seinen Sponsoren wird. Neben der Arbeit an den Projekten drehte sich das Programm rund um Social Businesses. Wir besuchten das Projekt "Dialog im Dunkeln" – ein Museum, dass einem das Gefühl gibt, blind zu sein. So erfährt man die Exponate mit den anderen Sinnen viel intensiver. Auch eine Hafenrundfahrt durfte nicht fehlen.

Als am Schluss die Projekte vor den Vertretern des Green Belt Movements präsentiert wurden, stellte ich auch eine zusätzliche Idee vor. Da mein Background in der IT und Programmierung liegt, schlug ich ein Online-Spiel mit sozialer Wirkung vor. Stellt euch das Facebook-Spiel "Farmville" vor. Dort kann man auch virtuelle Gegenstände für echtes Geld kaufen, um im Spiel schneller voranzukommen. Wie wäre es, wenn man auch einen "Green Belt Baum" kaufen kann? Für jeden virtuellen Baum soll dann mit dem Erlös ein echter Baum in Kenia gepflanzt werden. Dadurch können Online Spieler sehr einfach etwas Gutes tun. Der Vorschlag wurde vom Green Belt Movement und von den McKinsey-Beratern begeistert angenommen.

Von allen Teilnehmern durften schließlich acht nach Kenia reisen. Vier wurden von McKinsey und dem Green Belt Movement ausgewählt. Die anderen vier wurden per Wahl durch die Teilnehmer bestimmt.

Löwen und Geschäftsmodelle

In Nairobi wurden aus uns acht Studenten und den ebenfalls acht Beratern von McKinsey vier Teams gebildet. In Kenia fokussierte sich dann alles auf das Projekt "Green Belt Safari". Die Gruppen arbeiteten an Konzepten für Operations, Marketing und Finanzierung der Green Belt Safaris. Ein kleines Team aus zwei Personen arbeitete zusätzlich am Konzept für das Social Game.

Neben der intensiven Arbeit gab es ein spannendes kulturelles Programm. Zusätzlich zu einem Kurzbesuch in Tierparks unternahmen wir einen Ausflug in einen kleinen kenianischen Ort außerhalb Nairobis. Dort durften wir gemeinsam mit den Bewohnern Bäume pflanzen und konnten einen kurzen Einblick in ihr Leben erfahren.

Für uns Teilnehmer war der absolute Höhepunkt der Besuch im Masai Mara Nationalpark.Bei einer der Safaris saß plötzlich eine Löwin mit ihren Jungen zwanzig Meter neben unserem Wagen. Am Abend sprachen wir beim Lagerfeuer mit den Gründern des dortigen Basecamps, Auswanderern aus Norwegen und Schweden, über die Anziehungskraft Afrikas und das Leben unter dem Sternenhimmel, aber auch über das Geschäftsmodell rund um Basecamp Explorer.

Der Sonnenuntergang auf dem Dach des Jeeps mit einem kühlen Bier war ein absolutes Highlight. Nach unzähligen Fotos von Elefanten, Giraffen, Nilpferden bekamen wir bei einem Frühstück mitten in der Savanne auch spannende Einblicke in das Leben des lokalen Stammes der Massai.

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Das Finale – natürlich mit Abschlusspräsentation

Erschöpft, glücklich und um viele Erfahrungen reicher ging es in Nairobi wieder an die Arbeit. Wir stellten die Konzepte fertig und präsentierten sie dem Vorstand des Green Belt Movement. Eine der Hauptaufgaben des Boards ist derzeit die Suche nach einem Projektmanager, der die Umsetzung unserer Vorschläge begleitet. Green Belt Safaris können in der Testphase jetzt schon gebucht werden – falls den einen oder anderen beim Lesen das Fernweh packt.

Fazit

Die Veranstaltung hat den unglaublich schwierigen Spagat zwischen authentischem Fokus auf Social Business, professioneller Beratung und unbeschreiblichen kulturellen Einblicken geschafft. Sowohl die Teilnehmer als auch die Berater von McKinsey waren  sehr engagiert und standen voll hinter dem Projekt, dem Green Belt Movement zu helfen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen Organisatoren bedanken, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.

Ich hoffe, dass McKinsey weiterhin diese Art von Recruiting-Projekten durchführt und kann jedem nur empfehlen, sich zu bewerben.


Top-10-Fragen zu McKinsey

Patricia Scheurle
Patricia

Wie wichtig ist die Abiturnote für die Bewerbung bei McKinsey? Diese und andere Fragen diskutieren die e-fellows in der Community. Weißt du zum Beispiel, was es mit "Take Time" auf sich hat? Und wie viele Praktikanten von McKinsey später ein Einstiegsangebot bekommen?

Wir haben für dich die 10 beliebtesten Fragen zu McKinsey in der Community zusammengestellt:

Im Partnerporträt von McKinsey findest du weitere Informationen zur Beratung und zum Einstieg sowie Ansprechpartner für ein Praktikum oder einen Festeinstieg.

In ihren Erfahrungsberichten erzählen die e-fellows von Events bei McKinsey. Was sie in ihrer Auszeit, der "Take Time", unternommen haben, berichten zwei Berater im Interview. Außerdem erfährst du, wie man den Leave für den MBA organisiert– und warum McKinsey auch nach Einsteigern mit Berufserfahrung sucht.

Deine individuellen Fragen zu Praktika und Einstieg beantworten dir die Ansprechpartner von McKinsey in der Inside-Gruppe.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Wie hilft man einem "Asian Dragon", in Europa Fuß zu fassen? Beim "She leads IT"-Workshop in Rom konnte e-fellow Stefanie den Beraterjob kennenlernen: Mit einem fiktiven Terminplan und einem ungeduldigen CEO im Nacken entwickelte sie eine Strategie für ein asiatisches Software-Unternehmen. Als Belohnung lockte unter anderem eine Führung durch die italienische Hauptstadt.

Titel und Thema der Veranstaltung

"She leads IT – Connect with women IT leaders" ist ein Workshop, der  Frauen die Arbeit des Business Technology Office von McKinsey näherbringen soll

Zeit und Ort

14.11. bis 16.11.2013, Gran Melia Hotel, Rom

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

30 Studentinnen, Doktorandinnen und Young Professionals nahmen am Workshop teil und wurden von 16 McKinsey-Beraterinnen und -Recruiterinnen betreut.

e-fellow Stefanie [Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net-Stipendiatin Stefanie (26) promoviert in Bioinformatik an der TU München. Im November ging es für sie gemeinsam mit McKinsey nach Rom, um den Beruf der IT-Beraterin besser kennenzulernen.

Als Naturwissenschaftlerin hatte ich im Studium keinen Kontakt zu Unternehmensberatungen und konnte mir nur schlecht vorstellen, wie der Arbeitsalltag eines Beraters aussieht. Auf einer e-fellows.net-Veranstaltung hatte ich erste Eindrücke von McKinsey gesammelt. So wurde mein Interesse an diesem Beruf und an McKinsey geweckt. Am  "She leads IT"- Workshop habe ich teilgenommen, um ein besseres Verständnis von der Arbeit einer Beratung zu bekommen und erste Kontakte zu knüpfen.

McKinsey stellt sich vor

Gleich zu Beginn des Workshops herrschte eine ungezwungene Atmosphäre. Beim Essen lernten sich schon vor der ersten Präsentation die Teilnehmerinnen und McKinsey-Beraterinnen kennen. Als es darum ging, in kleinen Gruppen möglichst hohe Spaghetti-Türme zu bauen, wurde viel gelacht und fleißig geklebt und gesteckt. McKinsey-Partnerin Alena Kretzberg stellte das Unternehmen vor und war dabei sehr offen für Fragen. Vor allem für Studentinnen wie mich, die noch keine Erfahrung im Consulting haben, war diese Präsentation sehr interessant.

Wie hilft man einem "Asian Dragon", in Europa Fuß zu fassen?

Nach der Kaffeepause machten wir uns in Teams von fünf Teilnehmerinnen mit der Fallstudie vertraut, an der wir den Rest des Tages und den kommenden Morgen über arbeiten sollten. Unsere Aufgabe war es, einem asiatischen Software-Unternehmen, das eine renommierte europäische Softwarefirma aufgekauft hatte, aufzuzeigen, wie es aus diesem Merger den größten Profit herausholen und den europäischen Markt erschließen kann.

Die Teilnehmerinnen waren eine ganz gemischte Gruppe mit verschiedenen Studienhintergründen – von Natur- bis Wirtschaftswissenschaften war alles dabei.  Außerdem hatten alle einen unterschiedlichen Erfahrungsstand, was die Arbeit von Beratungen betrifft. Trotzdem konnten sich in meinem Team alle in den Fall einbringen. Wir arbeiteten uns durch das umfangreiche Vorbereitungsmaterial zu Wirtschaftslage, Unternehmensstrukturen und Umsatzinformationen der Produkte, und entwickelten gemeinsam Strategien und Ideen zur Lösung der Aufgabe.

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Kommunikation ist Trumpf

Zur Bearbeitung der Fallstudie hatten wir insgesamt acht Stunden Zeit. Um das Ganze realistischer zu machen, bekamen wir zu Beginn einen Terminplan: Es waren Meetings mit Unternehmensvertretern geplant. In diesen Meetings und auch in einem unangekündigten Besuch des ungeduldigen CEO lernten wir, dass Kommunikationsfähigkeit für Berater ebenso wichtig ist wie analytisches Denken - denn viele  hilfreiche Details für die Fallstudie mussten wir uns durch  unsere Fragen in den Meetings erarbeiten.

Wir präsentierten unsere Ideen, Ergebnisse und die Abschätzung des Gewinns durch die vorgeschlagenen Neuerungen auf einem Flipchart und mussten teilweise auch Ideen und Berechnungen  in einer fiktiven Vorstandssitzung rechtfertigen.

Die Arbeit an der Studie hat uns allen viel Spaß gemacht – trotz des Zeitdrucks. Die Stadtführung durch Rom, das leckere Dinner im Hotel und die anschließende Party am Abend boten ein willkommenes Kontrastprogramm.

Tipps fürs Vorstellungsgespräch

Der letzte halbe Tag stand ganz unter dem Motto unserer Einstiegsmöglichkeiten bei McKinsey. Kristin Tuot zeigte uns in einer Präsentation die verschiedenen Karrierestufen und den typischen Ablauf eines Vorstellungsgesprächs. Anschließend ging es ans Praktische: In Fünfergruppen hatte jeder von uns die Chance, ein Bewerbungsgespräch bei McKinsey zu simulieren. Dabei bekamen wir unterschiedliche Fallstudien, die wir unter Hilfestellungen des interviewenden Mitarbeiters lösen sollten.

Ich habe so viele hilfreiche Rückmeldungen dazu bekommen, wie ich mich auf ein etwaiges Interview bei McKinsey vorbereiten kann. Die Stimmung war dabei immer freundlich und ungezwungen, auch das Feedback für die anderen Teilnehmerinnen in der Gruppe war für alle hilfreich.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit

Der "She leads IT"-Workshop war für mich persönlich das ideale Event, um detaillierte Einblicke in die Beratungsbranche zu erhalten. Sowohl Laien, die noch nie an einer Case Study gearbeitet haben, als auch Studentinnen, die bereits erste Eindrücke in Beratungen gesammelt hatten, hatten Spaß an der Arbeit und wurden gefordert. McKinsey und das Business Technology Office schafften es, uns ein vielseitiges Programm zu bieten, in dem auch Freizeitaktivitäten nicht fehlten. Im Interview-Training am Ende bekam dann jeder Einzelne noch hilfreiche Tipps mit auf den Weg.

Für Frauen wie mich, die großes Interesse an IT-Themen haben, und außerdem McKinsey näher kennenlernen wollen, ein ideales Event. Ich habe in Rom  wirklich viele nette und interessante Leute getroffen.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Wie kann man die Turnaround-Zeit von Flugzeugen reduzieren? Und wie wird aus einem Passagierflugzeug ein Privatjet? Im McKinsey-Workshop bei der Lufthansa Technik AG lernte e-fellow Miriam viel über Flugzeugtechnik und den Einstieg in die Management Beratung – und es blieb nicht nur bei der Theorie: Im Flugsimulator landete sie ein Passagierflugzeug.

Titel und Thema der Veranstaltung

Durchstarten 2013 – Ingenieure bei McKinsey

Zeit und Ort

21. und 22. Juni 2013 in Hamburg. Veranstaltungsorte waren unter anderem das McKinsey-Büro und die Basis der Lufthansa Technik AG.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Betreut wurden wir von den Beratern Richard Schwenke, Carolin Heck, Tim Ellringmann, Willem Jansen, Henning Olbert und Daniel Koch. Für alle Fragen rund um die Bewerbung stand uns Recruiting Specialist Anne Hürter zur Verfügung. Es waren etwa 20 Teilnehmer anwesend.

Teilnehmerin Miriam 77x100 [Quelle: Privat]

e-fellows.net-Stipendiatin Miriam (25) studiert Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie.

Von der Veranstaltung erhoffte ich mir einen Einblick in die Welt der Management Beratung. In den zwei Tagen wollte ich mit verschiedenen Beratern, die einen technischen Studienhintergrund haben, ins Gespräch kommen und mehr über ihren Arbeitsalltag erfahren. Es war mir wichtig, einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter der „Marke“ McKinsey zu gewinnen.

Ein entspannter Start ins Wochenende

Obwohl die Veranstaltung erst am Freitagmorgen offiziell anfing, reisten viele der Teilnehmer, die nicht in Hamburg wohnten, bereits am Donnerstagabend an. Untergebracht waren wir mitten im Herzen der Stadt. Von den Zimmern hatte man einen atemberaubenden Blick über ganz Hamburg.

Alles rund ums Fliegen

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel trafen wir alle anderen Teilnehmer und auch die Berater von McKinsey zu einem ersten Kennenlernen im Hamburger Büro. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einleitung ins Thema der Fallstudie machten wir uns alle zusammen auf den Weg zur Basis der Lufthansa Technik. Dort konnten wir in einer exklusiven Führung unter anderem die Verwandlung von Passagierflugzeugen in Privatjets bestaunen.

Erste Praxisluft schnuppern

Im Anschluss wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt, um eine Fallstudie zu bearbeiten. Wir beschäftigten uns mit der Frage, wie man die Turnaround-Zeit von Flugzeugen reduzieren kann. Hierbei handelt es sich um die Zeitspanne zwischen Landung und anschließendem Start eines Flugzeuges. In unserer Fallstudie sollte innerhalb dieses Zeitfensters die Bestuhlung des Flugzeuges geändert werden, um unterschiedlichen Nachfragen gerecht werden zu können. Bei der Bearbeitung erhielten wir tatkräftige Unterstützung durch jeweils einen Berater pro Gruppe. Nachdem wir uns einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Informationen gemacht hatten, teilten wir uns in Zweierteams auf. Dadurch konnten wir parallel an verschiedenen Themen arbeiten und neben der konkreten Lösung auch schon die Präsentation unserer Ergebnisse am nächsten Tag vorbereiten.

Ab in die Luft

Eines der vielen Highlights dieses Events war der Flug im Flugsimulator. Unter Anleitung eines Piloten durfte jeder Teilnehmer eine große Passagiermaschine selbständig landen. Obwohl das wesentlich komplizierter war als es zunächst aussah, schafften es alle, die Maschine mit Unterstützung des professionellen Copiloten sicher zu Boden zu bringen.

Beim Abendessen hatten wir Teilnehmer die Möglichkeit, den Beratern alle Fragen rund um ihren Job zu stellen. In sehr entspannter Atmosphäre erfuhren wir mehr über herausfordernde Projekte, über die Gründe, weshalb die Wahl des Einzelnen gerade auf McKinsey gefallen war oder darüber, was der jeweilige Berater am meisten an seiner Arbeit schätzt. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, ging es weiter auf die berühmte Reeperbahn, um echtes Hamburger Bier zu verköstigen.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

MBA mit McKinsey

Am nächsten Morgen präsentierten wir unsere Ergebnisse der Fallstudie vor der Unternehmensführung unseres fiktiven Kunden. Im Anschluss erfuhren wir mehr über die Karrieremöglichkeiten bei McKinsey. Besonders interessant war, dass neben einer Promotion auch ein MBA von McKinsey gefördert wird. Danach blieb noch etwas Zeit für alle Fragen zum Thema Bewerbung, bevor alle Beteiligten sich wieder auf den Weg in die Heimat machten.

Fazit

Die Veranstaltung richtet sich speziell an Studierende und Promovierende technischer Studiengänge. Das gesamte Event hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der über einen Einstig oder ein Praktikum bei einer Management-Beratung nachdenkt.