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Erfahrungsbericht (Allianz)

Beim Digit@llianz Event konnte sich e-fellows.net-Stipendiatin Sarah ein ganz eigenes Bild von der Allianz als Arbeitgeber machen. Dabei erfuhr sie alles zu den aktuellen IT-Projekten und dem IT-Traineeprogramm der Allianz, löste im Team eine Case Study und lernt in der Allianz Arena auch, was ein Hybridrasen ist.

Titel und Thema der Veranstaltung

Digit@llianz

Zeit und Ort

23. Juni 2014, Allianz Arena & Allianz Deutschland, München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Insgesamt nahmen 20 Studenten aus den Studienrichtungen  Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Physik und BWL teil. Aus dem Bereich Personalmarketing der Allianz waren Nadja Gruber und Ramona Lord-Nissl vor Ort sowie Führungskräfte und Trainees aus der IT.

[Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net- Stipendiatin Sarah (24) studiert Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen.

Die Allianz? Ein altes, verstaubtes Versicherungsunternehmen mit veralteten IT-Systemen und langweiligen IT-Projekten? So werden sich bestimmt einige von euch die Allianz vorstellen. Ich hatte vor meinem Besuch bei der Allianz auch ähnliche Vorstellungen über dieses Unternehmen und ich kann euch jetzt schon einmal verraten - vergesst alle eure Vorurteile!

Arbeiten bei der Allianz

Bereits auf dem Weg vom Hauptbahnhof bis zur Allianz Arena, lernte ich die anderen Studenten kennen und wir tauschten uns über unsere Herkunft sowie unsere Studienwahl aus. In der Loge der Allianz Arena, wo sich sonst auch mal die Führungskräfte und der Vorstand bei Events und Meetings treffen, stellten sich die Mitarbeiter der Allianz und die Teilnehmer kurz vor.

Am Vormittag erhielten wir dann Informationen zu der Allianz als Arbeitgeber, zu aktuellen IT-Projekten und dem IT-Traineeprogramm. Schon hier merkte ich, dass die IT-Projekte weder langweilig noch veraltet sind. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch im Laufe des Tages bei persönlichen Gesprächen mit den Führungskräften. In den Pausen hatten wir immer wieder die Möglichkeit, uns mit den Mitarbeitern der Allianz auszutauschen und viele Fragen zu stellen.

Spielerkabine

Anschließend fand eine Führung durch die Allianz Arena statt. Das Highlight war natürlich die Spielerkabine des FC Bayern München!

Gruppenbild in der Allianz Arena[Quelle: Allianz]

Nach der Führung durch die Allianz Arena und einem Gruppenfoto auf der Tribüne, fuhren wir mit dem Bus zum Campus der Allianz in Unterföhring. Es war beeindruckend, wie groß der Campus wirkt, und wie viele Menschen dort arbeiten. So hatte ich mir es nicht vorgestellt und war positiv überrascht. Nachdem wir uns alle in der Kantine gestärkt hatten, mussten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.

In der Case Study zum neuen Kommunikationssystem

Wir wurden in fünf Gruppen aufgeteilt und erhielten eine Case Study zum Thema "Bring Your Own Device (BYOD)". Ich hatte mich mit diesem Thema schon in meinem Studium beschäftigt und freute mich nun auf die Umsetzung der Aufgabenstellung. Wir sollten die Kosten für die Neuanschaffung beziehungsweise Aktualisierung der bestehenden BlackBerry-Infrastruktur mit dem Konzept BYOD vergleichen. Dabei galt es weitere Aspekte wie zum Beispiel Usability, Ergonomie & Performance, Arbeitsfähigkeit, Außenwirkung und App-Umfang zu beachten.

An einem Tisch mit Trainees, Personalern und Führungskräften

Ein weiterer Punkt auf unserem Tagesablauf war ein Speed-Dating. An Stehtischen standen verschiedene Unternehmensvertreter für unsere Fragen bereit. Jeweils zwei Teilnehmer konnten die IT-Trainees, Führungskräfte sowie HR-Mitarbeiter mit Fragen löchern. Das Speed-Dating war für mich eine ideale Möglichkeit, um mit unterschiedlichsten Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Kontakt zur Allianz aufnehmen?

In der Allianz-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Allianz kontaktieren.

Barbecue und Kicker-Turnier

Die Gewinner des Kicker-Turnier [Quelle: Allianz]

Nach dem Speed-Dating gingen wir über zum gemütlichen Teil des Abends. Nach dem Grillen fand zu unserer Überraschung noch ein kleines Kicker-Turnier statt. In Vierergruppen traten wir gegeneinander an. Es war eine wirklich lockere Atmosphäre und wir hatten alle viel Spaß dabei. Meine Gruppe hat sogar gewonnen!

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Event einen wirklich guten Überblick über die Allianz, die Mitarbeiter und die Projekte geben konnte. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Wirklich gut fand ich, dass zu jeder Zeit viele verschiedene IT-Trainees und Führungskräfte für Fragen zur Verfügung standen. Dadurch konnte ich mir einen eigenen und persönlichen Eindruck von der Allianz als Arbeitgeber machen.


Tagebuch (Allianz)

Das Ende seines IT-Traineeprogramms rückt näher – Jan übernimmt die Leitung bei einem technischen Pilot-Projekt. Dabei bekommt er Einblick in alle Projektschritte und versucht, die verschiedenen Interessen der Beteiligten in Einklang zu bringen. Und auch zum Studenten wird er für kurze Zeit wieder.

Nach 18 Monaten im IT-Traineeprogramm hat sich mein erster Eindruck bestätigt: An modernen Technologien mangelt es der Allianz nicht. Bereits bei meinem Auslandseinsatz in Singapur (davon habe ich im zweiten Tagebuch-Eintrag berichtet) arbeitete ich täglich mit dem "Allianz Virtual Client" (AVC), einem virtualisierten Desktop in der Allianz Cloud, den ich per Fernzugang von fast jedem Gerät aus nutzen kann, sogar über ein Tablet. Hierfür reicht UMTS oder LTE. Auch in der Business Intelligence arbeiten wir mit den modernsten Tools und Techniken.  Nach meiner Rückkehr aus Singapur übernahm ich im Auftrag des Group CIO der Allianz die Leitung für ein technisches Pilot-Projekt in der In-Memory-Technologie.

Allianz Tagebuch IT-Trainee Berufseinstieg Jan Bild

Jan (27) stieg im April 2012 ins IT-Trainee-Programm der Allianz Deutschland ein. In seinem e-fellows.net-Tagebuch berichtet er über seinen Karrierestart und sein Projekt in Singapur.

Meine Aufgaben und Verantwortung erstreckten sich dabei über alle Aspekte, die in einem Projekt anfallen: von der Auftragsklärung, der Suche und Koordination von geeigneten Testfällen im Versicherungsumfeld bis zur Kommunikation mit dem Hersteller und der Einhaltung der IT-Governance-Richtlinien der Allianz. Motiviert hat mich dabei besonders das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. Außerdem fand ich es spannend, die Interessen der Fachabteilung und der Hersteller in Einklang zu bringen.

Über den gesamten Zeitraum hatte ich von meinem Vorgesetzten volle Rückendeckung. Das hat mir sehr geholfen, da ich viele Freiheiten hatte und meist nach eigenem Ermessen entscheiden konnte. Ich begleitete das Projekt schließlich bis zur Überführung in den produktiven Betrieb und hatte so Einblick in den kompletten Prozessablauf zur Einführung eines Business Intelligence 2.0 Tools.

Ein Ausflug als Stipendiat

Neben meinem Projekt hat es mir die Allianz ermöglicht, an einer der Sommerakademien der Schweizerischen Studienstiftung teilzunehmen. Das Thema war auf die Versicherungsbranche zugeschnitten, denn wir erstellten einen Beitrag für die Academia Engelberg. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die den Dialog über wissenschaftliche, technologische und ökologische Veränderungen fördert. Zusammen mit griechischen, schwedischen und schweizerischen Studenten diskutierte und erarbeitete ich eine Woche lang Themen rund um den Wohlfahrtsstaat, die Realität in Europa in Bezug auf Generationengerechtigkeit, Familienpolitik, Jugendarbeitslosigkeit, sowie die Herausforderungen bei der Erhaltung und Förderung des erreichten Wohlstandsniveaus.

Ein strategisches Programm zwischen Vertrieb und IT

Nach Abschluss der Projektleitungsphase folgte meine letzte Station als IT-Trainee, bei der ich an einem strategischen Programm der Allianz SE mitarbeitete. Das "Agency Future Program" analysiert die Prozesse in unseren Agenturen und konzipiert die zukünftige Prozess- und Rahmenwelt. Dazu gehören alle Änderungen, die den Verkaufsprozess schneller, schlanker und einfacher gestalten, sodass unsere Vertreter im Außendienst sich voll auf den Kunden und dessen Bedürfnisse konzentrieren können und dabei so wenig wie möglich durch die dennoch notwendigen Prozesse im Hintergrund aufgehalten werden. Das gelingt durch neue IT-Systeme und Schnittstellen.

Als IT-Trainee habe ich davon profitiert, dass ich bereits während meiner Studienzeit einen Einsatz in einer Geschäftsstelle der Allianz absolviert hatte und mit den Prozessen und Begriffen aus dem Vertrieb vertraut war. Gleichzeitig konnte ich auf meinen IT-Hintergrund aus dem Studium und mein Wissen über die Möglichkeiten der Business Intelligence zurückgreifen.

Eine kurze Rückkehr zu den Wurzeln

Zu diesem Einsatz passte besonders gut einer der Bausteine des Traineekonzepts: die Hospitation im Vertrieb. Jeder Trainee verbringt eine Woche im Außendienst der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, also in den Allianz-Agenturen. Dabei hat es mich besonders gefreut, meine Kollegen wiederzusehen, die ich bereits 2009 als Praktikant kennengelernt hatte.

Allianz in Frankfurt [Quelle: Allianz]

Gemeinsam mit dem Geschäftsstellenleiter (eine Geschäftsstelle umfasst alle Agenturen in einer bestimmten Region) legte ich meine Einsatzorte während der Woche fest. Es war sehr interessant, neue Aspekte des Vertriebs kennenzulernen, die ich damals als Praktikant noch nicht gesehen hatte. Da ich direkt für die Geschäftsstelle gearbeitet hatte, fehlten mir zum Beispiel Erfahrungen im direkten Kundenkontakt und auch das detaillierte Verständnis für die Schnittstelle zwischen Vertretern und Spezialisten (letztere werden bei komplexen Themen und Fragen zu Rate gezogen).

Ein kleines Fazit zum Traineeprogramm

Ich fühle mich nach Abschluss des Programms noch stärker in meiner Entscheidung für die Allianz als Unternehmen und die Form des Einstiegs als IT-Trainee bestätigt. Mich begeistert immer noch das Angebot an Projekten, der Kontakt zu Führungskräften und die Möglichkeit, in so kurzer Zeit ein internationales Netzwerk im Unternehmen aufzubauen. Die Zeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders die gemeinsamen Schulungen und privaten Events mit meinen Trainee-Kollegen – es ist einfach ein super Team.


Erfahrungsbericht Allianz

In der VIP-Loge der Allianz Arena sitzen und sich über interessante Themen unterhalten - das durften die Teilnehmer des Consulting Workshops der Allianz. Die Teams erarbeiteten Konzepte für ein neues Geschäftsmodell, setzten sich mit innovativen Technologien auseinander und tauschten sich mit erfahrenen Beratern aus. Christof berichtet vom Workshop und der Führung durch die Allianz Arena.

Titel und Thema der Veranstaltung
Allianz Inhouse Consulting Workshop "Telematik in der Kraftfahrtversicherung"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
14. November 2013 von 9.15 bis 17 Uhr in der Allianz Arena in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter16 Teilnehmer wurden beim Workshop von 10 Unternehmensvertretern betreut. Dabei waren unter anderem Dr. Alexander Vollert, COO der Allianz Deutschland AG, Dr. Jan Malmendier, Leiter Allianz Inhouse Consulting, und Martin Wehner, Fachbereichsleiter Kraft-Privat der Allianz Deutschland AG.

e-fellows.net-Stipendiat Christof hat seinen Bachelor in Economics an der Universität Mannheim absolviert. Derzeit studiert er dort im Mannheim Master in Management Programm.

Die Allianz im Lauf der Zeit
Wir wurden in den Katakomben der Allianz Arena herzlich empfangen und von Ines Pelger in die VIP-Loge geführt. Dort erwarteten uns weitere Mitarbeiter aus dem Inhouse Consulting der Allianz, die wir bei einer kleinen Frühstückpause näher kennenlernten. Dr. Jan Malmendier, der Leiter des Allianz Inhouse Consulting Deutschland eröffnete mit einer kurzen Vorstellungsrunde offiziell den Workshop. In seinem Vortrag über das Allianz Inhouse Consulting erfuhren wir viel über die Allianz und die Märkte, in denen sie aktiv ist sowie die Rolle des Inhouse Consultings innerhalb des Unternehmens. Er schilderte uns in kurzen Worten die Geschichte der Allianz und die Herausforderungen, die durch den fortlaufenden Wandel der Branche entstehen.

Nach der Einführung folgte mit dem Vortrag von Alexander Vollert zum Thema Digitalisierung ein Highlight des Workshops. Auf eindrucksvolle Weise erklärte er die Herausforderungen und Chancen für die Allianz in einer immer stärker digitalisierten Welt. Dabei ging er besonders auf die Frage ein, warum dieser Trend so wichtig ist und was die Allianz ihren Kunden in diesem Rahmen anbieten kann.

Allianz Workshop [Quelle: e-fellows.net]

Was bietet man Kunden in einer stark digitalisierten Welt?
Der Frage, wie entsprechende Produkte und Dienstleistungen am besten anzubieten sind, gingen wir für den Rest des Tages in einer Fallstudie nach. Dazu wurden wir zunächst in vier Gruppen aufgeteilt und bekamen umfassende Materialien ausgeteilt. Diese enthielten neben Daten zum Versicherungsmarkt auch Details speziell zum Markt für Kfz-Versicherungen sowie ausführliche Marktstudien und Analysen der Kundensegmente.

Bis zum Mittagessen arbeiteten wir uns in die Materie ein und verteilten die Aufgaben auf die einzelnen Teammitglieder. Neben der Einführung von Telematik-gestützten Versicherungstarifen für die Allianz sollten konkrete Tarifvorschläge mit den entsprechenden Prämien sowie ein Business-Case des gesamten Vorhabens errechnet werden. In der Kürze der Zeit konnten wir diese Aufgaben nur durch effiziente Teamarbeit und gutes Zeitmanagement schaffen.

Nach dem Motto "Lunch and Learn" bot sich beim Mittagsbuffet in der VIP-Loge die Gelegenheit sowohl zum Austausch mit den anderen Gruppen über die Fallstudie als auch zum Gespräch mit einzelnen Unternehmensvertretern über deren Aufgabenbereiche, Tagesabläufe und natürlich Einstiegschance und Praktika.

Präsentation der Fallstudien vor der Jury

Allianz Workshop [Quelle: e-fellows.net]

Danach arbeiteten wir an der Fallstudie weiter, wobei uns Dr. Ines Pelger und ihre Kollegen unterstützen. Die Herausforderung bestand nicht nur darin, die Lösungen zu erarbeiten, sondern auch, die Inhalte innerhalb der vorgegebenen Zeit in vortragbare Flipchart-Präsentationen zu gießen. Dabei kam es vor allem darauf an, trotz der knappen Vorgabe von zwölf Minuten für die Präsentation alle Fragen zu adressieren und die komplexen Sachverhalte auf ein einfaches und verständliches Niveau herunterzubrechen.

Anschließend hatte jede Gruppe die Gelegenheit, ihre Lösungen einer Jury von Führungskräften der Allianz vorzutragen und sich deren kritischen Fragen zu stellen. Nachdem alle Gruppen präsentiert hatten, bekamen wir durch den Vortrag von Martin Wehner zum Thema Telematik einen ausführlichen Einblick in die Thematik und die strategischen Fragestellungen, mit denen sich sein Bereich auseinandersetzt. Der aufschlussreiche Vortrag war zugleich der Abschluss des fachlichen Teils des Workshops.

Durch die Katakomben der Allianz Arena
Als nächstes stand die Führung durch die Allianz Arena an. Wir erfuhren eine Menge über das Stadion und seine Vereine und erhielten Einblicke hinter die Kulissen, wie zum Beispiel Mannschaftskabinen, Ersatz-/Trainerbank und Katakomben. Nicht nur bei FC Bayern München-Fans sorgte das für Begeisterung.

Zum Abschluss gab uns Dr. Jan Malmendier noch individuelles Feedback zur Präsentation unserer Fallstudienergebnisse. Danach fand der Workshop offiziell sein Ende, wobei die Unternehmensvertreter zum Verweilen in die Allianz-Loge einluden.

Fazit
Den Workshop habe ich persönlich als sehr gelungene Veranstaltung wahrgenommen. Positiv  fand ich die hohe Präsenz an Unternehmensvertretern, die engagiert auf die Workshop Teilnehmer zugegangen sind. Durch die verschiedenen Gesprächsmöglichkeiten konnte ich außerdem viele Informationen zur Allianz, dem Inhouse Consulting, Karriere und Studium erhalten und austauschen.


Erfahrungsbericht (Allianz)

Soll das Foto auf dem Lebenslauf gedruckt oder aufgeklebt sein? Und wie bereite ich mich optimal auf ein Telefoninterview vor? Beim Bewerbungstraining der Allianz konnte e-fellow Christian einen fiktiven Bewerbungsprozess durchlaufen und sich Bewerbungs-Tipps von den Profis holen. So erfuhr er alles über Einstiegschancen und Karrieremöglichkeiten bei der Allianz und bekam ein Bewerbungs-Feedback aus Unternehmenssicht.

Titel und Thema der Veranstaltung

Allianz Bewerbertraining für (Wirtschafts-)Mathematiker

Zeit und Ort

19.-20. September 2013 am Standort der Allianz in Berlin.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

12 (Wirtschafts-)Mathematiker nahmen am Training teil. Das Coaching übernahmen Nadja Gruber und Ramona Nissl vom Personalmarketing der Allianz, Ralf Hilscher, Leiter Referat Personalmarketing der Allianz, und Elfriede Schallert, Organisationspsychologin.

e-fellow Christian [Quelle: privat]

e-fellows.net-Stipendiat Christian (21) hat seinen Bachelor in Wirtschaftsmathematik in Jena absolviert. Seit Oktober 2013 studiert er in Frankfurt am Main den Master-Studiengang Mathematik.

Bisher habe ich zu Bewerbungen selten Kritik oder Verbesserungsvorschläge aus Unternehmenssicht erhalten. Deshalb war ich gespannt, wie meine Selbstpräsentation von den Recruitern der Allianz eigeordnet wird. Darüber hinaus wollte ich die Veranstaltung dazu nutzen, mich über Einsatzfelder und Einstiegsmöglichkeiten bei der Allianz zu informieren.

Fiktive Bewerbung als Vorbereitung

Im Vorfeld des Bewerbertrainings bewarb ich mich fiktiv auf eine offene Stelle in der Stellenbörse der Allianz Deutschland AG. Meine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) wurden direkt an einen der Coaches weitergeleitet. Im Seminar wurde die Bewerbungssituation dann mit einem 20-minütigen Vorstellungsgespräch komplettiert. So fühlte ich mich wie bei einer "richtigen" Bewerbung.

Anschließend  wurden die gesamten Unterlagen und das Gespräch ausführlich (60 min) mit einem der Coaches besprochen. Dabei erhielt ich von den Fachexperten Lob, Kritik und (ganz wichtig!) Verbesserungsvorschläge zu meinem Auftreten, zum Erscheinungsbild und Design der Unterlagen und zu meiner Selbstdarstellung. Was bevorzugen Recruiter – viele einzelne PDFs oder nur eine mit allen Unterlagen? Wie ordnet man den Lebenslauf für sich selber am besten an? Diese und viele andere Fragen konnten die Fachexperten kompetent beantworten und uns Tipps und Tricks verraten.

Selbstpräsentation

Die persönliche Selbstdarstellung stand im Fokus des gesamten Seminars. Die Recruiter und Frau Schallert halfen uns dabei, herauszufinden, welche  Charakteristika des eigenen Lebenslauf relevant sind für einen Arbeitsplatz oder Arbeitgeber – und damit insbesondere für das Anschreiben. So bekamen wir etwa die Aufgabe, uns und unseren unternehmerischen Mehrwert in 2 Minuten zu präsentieren. Das hatte ich mir leichter vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Insbesondere fiel es mir schwer, die Präsentation auf den Punkt zu bringen!

Do's and Don'ts

Wer schon einmal ein Bewerbungsgespräch geführt hat, kennt sicher die Frage nach den drei persönlichen Stärken und Schwächen. Für diese und viele andere Standard- und Stressfragen entwickelten wir gemeinsam mögliche Reaktionen. Dabei gibt es leider keine optimalen, aber immerhin einige gute Ansätze. Darüber hinaus identifizierten wir Do’s and Don’ts für das Anschreiben, den Lebenslauf und das Telefoninterview. Darunter gab es viele hilfreiche Tipps, wie etwa das Bereithalten eines Headsets für Telefoninterviews.

Fragen - wie zum Beispiel "Soll das Foto auf dem Lebenslauf gedruckt oder aufgeklebt sein?" – diskutierten wir bei dieser Gelegenheit ausführlich mit den Fachexperten. Der (für manche überraschende) Konsens war übrigens: Ausdrucken!

Kontakt zur Allianz aufnehmen?

In der Allianz-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Allianz kontaktieren.

Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen

Während des Seminars gab es viele verschiedene Möglichkeiten, mit den vier Fachexperten ins Gespräch zu kommen. Wir konnten uns ganz ungezwungen über Work-Life-Balance, Einstiegschancen, Karrieremöglichkeiten und ganz allgemein über die Allianz als Arbeitgeber unterhalten. Ich empfand es als sehr angenehm, dass die Recruiter uns nicht unendlich viele Informationen über die Allianz aufdrückten, sondern vielmehr große Gesprächsbereitschaft signalisierten. So konnte jeder Teilnehmer seinem persönlichen Gesprächsbedarf nachkommen. Einige nutzten das Seminar auch als Vorbereitung auf eine reale Bewerbung bei der Allianz und schöpften die Gesprächsbereitschaft der Fachexperten voll aus.

Zum Abschluss des ersten Seminartages informierte Prof. Dr. Volker Bach, der stellvertretende Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, über allgemeine Karrieremöglichkeiten von Mathematikern. Dabei ging er auch auf die Fähigkeiten ein, die einen Mathematiker aus seiner Sicht auszeichnen und wie diese in einem Unternehmen wie der Allianz gewinnbringend eingesetzt werden können. Nach dem Vortrag ließen wir gemeinsam mit den Fachexperten den Tag in der Lounge des von der Allianz zur Verfügung reservierten Hotels ausklingen. Auch hier fand ein reger Austausch statt.

Gut gefallen hat mir außerdem der Kontakt zu den anderen (Wirtschafts-)Mathematikern.  Die Teilnehmer-Gruppe war sehr breit gestreut, vertreten waren sowohl Promovenden als auch Bacheloranden, Kieler und Barcelonesen, Algebraiker und Finanzmathematiker. Mit ihnen tauschte ich mich unter anderem aus über Praktika, Studiengänge, Hochschulen im Inland und Ausland und die Promotion.

Vollverpflegung, moderne Kunst und ein weiches Bett

Die Allianz schaffte einen sehr angenehmen Rahmen für das Seminar. Es wurden nicht nur die An- und Abreisekosten übernommen, sondern auch eine Hotelübernachtung inklusive Frühstück. Zum Mittagessen wurden wir in die Allianz-Kantine  eingeladen. Zur Entspannung und Auflockerung gab es darüber hinaus am zweiten Seminartag eine Kunst-Führung durch die Berliner Allianz-Zentrale.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit

Das Bewerbertraining der Allianz empfand ich persönlich als sehr gelungen. Obwohl ich schon einige Bewerbungssituationen hinter mir habe, fand ich keine Minute des Seminars überflüssig. Dazu trug sicher die im Vorfeld abgegebene Bewerbung als Gesprächsgrundlage und die Kompetenz der Fachexperten bei. Schon allein um die Recruiter-Perspektive bei Bewerbungen näher kennenzulernen, kann ich das Seminar uneingeschränkt weiterempfehlen. Durch die zahllosen Gesprächsmöglichkeiten konnte ich außerdem viel Feedback und Informationen zu Karriere und Studium erhalten und austauschen.


Erfahrungsbericht (Allianz)

e-fellow Christian will im Beruf nicht nur am Schreibtisch, sondern auch zwischenmenschlich eine perfekte Figur machen. Dabei spielen zum Beispiel volle und leere Gläser eine wichtige Rolle, ebenso wie die Reihenfolge des Händeschüttelns. Und das sind nur einige der Dinge, die er beim Business-Knigge-Workshop von der Allianz gelernt hat.

Titel und Thema der Veranstaltung
Allianz Business-Knigge für Mathematiker

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
4. Juni 2013 von 9 bis 23 Uhr in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
28 Mathematiker, Trainer Wolfgang Jabornik und Maximilian Schumacher sowie Mandy Baum, Anna Herrmann und Stefanie Vogl aus dem Bereich Personalmarketing & Programme der Allianz Deutschland.

e-fellow Christian [Quelle: Allianz]

e-fellows.net-Stipendiat Christian (26) hat an der TU München Mathematik auf Bachelor studiert und macht momentan seinen Master in Financial Mathematics and Actuarial Science.

Im Job zählen heute nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch soziale Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, sicheres Auftreten und Teamfähigkeit. Zu lernen wie man diese Anforderungen erfüllt und dabei wie ein Gentleman auftritt – das war der Grund, warum ich mich für den Allianz-Business-Knigge-Workshop beworben hatte.

Ebenso wollte ich mein Auftreten beim Stehempfang und beim eleganten Business-Dinner perfektionieren. Darüber hinaus war dieser Workshop eine erfrischende Alternative zu den üblichen Seminaren wie "Richtig Bewerben" oder "Wie schaffe ich das Assessment Center?".

Sicher auf dem internationalen Business-Parkett

Als 1788 Freiherr von Knigge sein bekanntes Werk "Über den Umgang mit Menschen" verfasste, gab es noch keine Smartphones oder E-Mails. Doch trotz dieser Neuerungen ist unser persönlicher Umgang miteinander fast der gleiche geblieben. Der Umgangsformen-Coach Wolfgang Jabornik, früher VIP-Betreuer in der First Class der Lufthansa, gab uns eine Einführung in das Verhalten auf dem internationalen Business-Parkett und zeigte uns, wie man sich in diesem Umfeld sicher bewegt. Das Tagesprogramm war in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil war ein interaktiver Workshop mit Rollenspielen bei der Allianz in Unterföhring. Am Abend folgte ein dreigängiges Business-Dinner im Weinhaus Neuner in der Münchner Innenstadt.

Richtig Treppensteigen

Im ersten Teil des Workshops beantwortete Herr Jabornik Fragen wie "Wer grüßt wen zuerst – der Mann die Frau, der Angestellte den Chef, der Gastgeber den Gast?", "Wer gibt wem die Hand?", "Geht der Mann vor der Frau die Treppe hinauf/hinunter?" oder "Wie grüßt man den Professor/Minister/Bundeskanzler richtig?". Jetzt weiß ich, dass ich als Angestellter den Chef zwar zuerst mündlich grüße, dann aber abwarte, bis er mir die Hand reicht. Auch sollte ich als Gentleman der Frau beim Hinaufgehen der Treppe den Vortritt lassen. Überraschenderweise ist es beim Hinuntergehen dann genau andersherum: Hier gehe ich als Mann voraus. Um sich das zu merken, gibt es eine Eselsbrücke: Der Mann muss die Frau auffangen können, falls sie auf der Treppe stürzen sollte. Besonders hilfreich an dem Workshop war, dass Herr Jabornik alle diese Fragen zunächst mündlich beantwortete und wir sie dann in Rollenspielen umsetzen konnten.

Niemals das Glas ganz austrinken

Der zweite Teil im Weinhaus Neuner begann mit einem Sektempfang und einem "Flying Buffet", auf dem wir unter anderem lernten, stets das Glas in der linken Hand zu halten, damit wir mit der rechten jemanden grüßen können, ohne dabei hektisch die Hand wechseln zu müssen. Danach gab es ein dreigängiges Menü, das zu lockerer Unterhaltung und zum Networking einlud. Zwischendurch gab Wolfgang Jabornik immer wieder Tipps, die wir sofort umsetzten konnten. Einer davon war zum Beispiel, dass man sein Glas nie ganz austrinken sollte. Wenn nämlich jemand einen Toast spricht, sieht ein erhobenes leeres Glas nicht besonders gut aus. Darüber hinaus hat man Glück, wenn der Gastgeber des Abends ein sehr langsamer Esser ist, da alle mit dem Gastgeber zu essen beginnen und auch wieder aufhören. Als guter Gastgeber nimmt man also Rücksicht auf seine Gäste.

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In der Allianz-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Allianz kontaktieren.

Nach Aussage von Herrn Jabornik haben wir im Workshop Business-Knigge die letzten zwei Prozent der perfekten Umgangsformen gelernt – wobei ich ihm absolut zustimme. Diese zwei Prozent werde ich zwar nicht jeden Tag brauchen, aber im Zweifelsfall kann ich mich nun angemessen verhalten. Man weiß ja nie, wem man in seinem Leben so alles über den Weg läuft.       

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit

Ich kann die Veranstaltung allen Studenten empfehlen, die beim Sommerfest der Firma oder beim Geschäftsessen richtig gekleidet sein und mit ordentlichen Manieren punkten möchten.

Mein persönliches Fazit ist ganz klar: eine Top-Veranstaltung, super organisiert vom Allianz-Team und mit einem Trainer, der seine Zuhörer mit interaktiven Übungen und interessanten Geschichten aus jahrzehntelanger Erfahrung fesselt.