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Erfahrungsbericht (Roche)

Feuer mit nur einem Streichholz entfachen und sich mit verbundenen Augen von anderen Teilnehmern beurteilen lassen – bei "Clear on your Career" von Roche Pharma musste Dunja sich teilweise ganz schön überwinden. Während der zweitägigen Veranstaltung lernte sie in kreativen Spielen viel über sich und darüber, wie sie von anderen wahrgenommen wird – und informierte sich nebenbei über ihre Karrieremöglichkeiten im Unternehmen.

Titel und Thema der Veranstaltung

"Clear on your Career" bei Roche Pharma

Zeit und Ort

4.-5. Juni 2014 in Grenzach-Wyhlen

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Zwölf Teilnehmer und vier Unternehmensvertreterinnen: Stefanie Holder, Fabienne Spielmann, Ulrike von Faber und Sonja Kühn aus der Abteilung Human Resources

Dunja [Quelle: privat]

Dunja (27) promoviert an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in molekularer Medizin.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

Entdecke, was in dir steckt! So wurde das zweitägige Event bei Roche Pharma in Grenzach-Wyhlen auf e-fellows.net angekündigt. Das Ziel war, dass wir uns selbst und unsere Stärken besser einzuschätzen und ganz nebenbei noch das Unternehmen näher kennenzulernen. Soviel schon vorweg: Das war nicht zu viel versprochen.

Eine etwas andere Vorstellungsrunde

Karrieretraining [Quelle: Roche]

Pünktlich um 10 Uhr holte uns Stefanie Holder an der Besucherpforte ab. Fabienne Spielmann leitete die Veranstaltung. Dann ging es los: Jeder durfte drei Geschichten aus seinem Leben erzählen, aber nur zwei entsprachen der Wahrheit. Eine sehr unterhaltsame und aufschlussreiche Art, einander kennenzulernen. Das Eis war gebrochen!

Einstiegsmöglichkeiten kennenlernen

Anschließend stellten Ulrike von Faber und Sonja Kühn das Unternehmen, die verschiedenen Standorte und ihre Schwerpunkte mit Hilfe eines kleinen Quiz vor. Anschließend stellten vier Trainees ihre jeweiligen Start-Up-Programme vor: Medical Functions, Qualified Person, Marketing-/Produktmanagement und Market Development. In kleineren Gruppen tauschten wir uns mit ihnen aus. Vertiefen konnten wir das Gespräch beim gemeinsamen Mittagessen.

Kontakt zu Roche aufnehmen?

In der Roche-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Roche kontaktieren.

Eine erste Selbsteinschätzung

Nach der Mittagspause ging es mit der ersten Selbsteinschätzung los. Fabienne Spielmann erklärte uns das Spiel: Vier Farbtypen werden bestimmten Verhaltenstendenzen zugeordnet, um anhand eines Musters eine Selbsteinschätzung vorzunehmen. Wir sollten uns auf einer Introversion-Extraversion- und einer Denken-Fühlen-Achse einordnen, die auf dem Boden als X aufgeklebt war. Letztlich fanden wir uns so in einem von vier Quadranten wieder, die genau den vier Farbtypen entsprachen. Interessanterweise stimmte die erste Selbsteinschätzung dabei nicht immer ganz mit dem finalen Standpunkt überein, was sehr rege und intensiv diskutiert wurde.

Feuer und Flamme

Kandidaten bei der Selbsteinschätzung [Quelle: Roche]

Unser Abendprogramm war bis zum Eintreffen am Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins mitten im Wald oberhalb von Grenzach geheim. Geleitet von Spezialisten einer Outdoor-Company erledigten wir in Dreiergruppen Aufgaben. Wir mussten zum Beispiel im regennassen Wald ein Feuer machen und hatten dabei lediglich ein einziges Streichholz zur Verfügung. Der erste Versuch misslang bei allen Gruppen, aber mit ein paar hilfreichen Tipps der Profis konnten wir letztlich alle stolz unsere eigene Flamme entfachen. Am Ende gelang es uns sogar, mit einem Feuerstein ein großes gemeinsames Feuer zu entzünden. Welch ein Erfolg für die Gruppe, die schon wirklich gut zusammen gefunden hatte. Belohnt wurden wir zusätzlich durch das anschließende gegrillte Abendessen.

"Hot pot" – es geht zur Sache

Am zweiten Tag ging es mit einer Gruppenübung los, die es in sich hatte. Zum einen, weil wir die knifflige Aufgabe bekamen, mit Hilfe verschiedener Utensilien zwei Behälter in zwei Kreisen zu tauschen, ohne diese zu berühren und das sogar mit verbundenen Augen. Zum anderen, weil wir während der Aufgabe jeweils einen anderen beobachten und anschließend beurteilen mussten. Kriterien für die Fremdeinschätzung waren dabei beispielsweise der Kommunikationsstil, das Verhalten und der Gesamteindruck. Nachdem die knifflige Aufgabe im zweiten Anlauf geschafft war, haben wir jedem von uns die passenden Farbtypen zugeordnet und die Beurteilung des jeweiligen Beobachters diskutiert. Im Vorfeld hatten wir einen Bericht ausgefühlt, den wir nach der Beurteilung ausgehändigt bekamen. So konnten wir die  Fremd- und die Selbsteinschätzung abgleichen. Die Abweichungen waren Zündstoff und sorgten für rege Diskussionen unter den Teilnehmern.

Und welcher Job passt jetzt zu welchem Verhaltenstyp?

Nach dem Mittagessen sollten wir in Zweiergruppen unsere eigenen Stärken erarbeiten, benennen und uns schließlich in 60 Sekunden nochmal vor der Gruppe präsentieren. Ulrike von Faber und Fabienne Spielmann präsentierten uns abschließend die Einstiegsmöglichkeiten bei Roche und haben passende Berufsfelder für die verschiedenen Farbtypen aufgezeigt. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung von einer kurzen Feedbackrunde, die durchweg positiv ausfiel und in der deutlich wurde, was wir in den zwei Tagen über uns gelernt hatten.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle

Die Veranstaltung "Clear on your Career" von Roche habe ich als durchweg angenehm empfunden. Ich habe tatsächlich viel über mich selbst und das Bild, das ich nach außen vermittle, gelernt. Außerdem war es gut, aus erster Hand Informationen über das Unternehmen Roche und über meine persönlichen Einstiegsmöglichkeiten zu bekommen. Besonders positiv war die offene Einstellung aller Teilnehmer und Mitarbeitern. Ich danke den Veranstaltern für die tolle Organisation. Ich kann die Veranstaltung allen weiterempfehlen, die dafür offen sind,  sich selbst besser kennenzulernen und die nebenbei mehr über Roche erfahren möchten.


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Tagebuch (Roche)

Nachdem Elisabeth Shanghai nun schon etwas besser kennt, macht sie sich auf zum nächsten Abenteuer: ein Aufenthalt in Peking. Auch wenn die Hauptstadt nicht so international ist wie erwartet, erlebt sie einiges. Und auch das Roche-Projekt schreitet voran.

Ein besonderes Abenteuer habe ich mir für die zweite Hälfte meines Aufenthalts aufgehoben: Ein Reise zur chinesischen Mauer und nach Peking. Ich habe einiges erwartet, aber wie immer kam es doch anders.

Ich hatte mir die Hauptstadt Peking sehr international vorgestellt, vor einiger Zeit fanden dort ja die Olympischen Sommerspiele statt. Ich dachte, dass alles dort auf dem neuesten Stand sein müsste – kurz und gut: Peking wird noch besser als Shanghai!

Elisabeth [Quelle: privat]

Elisabeth (26) studierte Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel in Weihenstephan, TU München. Derzeit absolviert sie das Expert-Start-Up-Programm Engineering bei Roche Diagnostics. Seit Februar 2014 ist sie für ihre Auslandsstation in Shanghai.

Nach einer Nacht im Zug kam ich mit zwei Freunden früh am Morgen in Peking an und wir stürzten uns ins Sightseeing. Peking bietet mit der Verbotenen Stadt im Zentrum und dem Sommerpalast etwas außerhalb ein Kontrastprogramm zu Shanghai. Statt funkelnden Reklameschildern und Wolkenkratzern wie in Shanghai sieht man in Peking kleine Straßen im Künstlerviertel mit Cafés und Dachterrassen. Statt Shoppingmeilen Tempel, alte Paläste, Marschplätze und Nachtmärkte. Doch international? Keine englischen Wegweiser, wenig Taxifahrer, keine Touristeninformationen - aber dadurch hatten wir mehr Kontakt mit China, dem Land und den Leuten. Wow!

Auf der chinesischen Mauer [Quelle: Roche]

Ein besonderes Highlight war der Besuch der chinesischen Mauer in Mutianyu. Die Vorstellung, dass diese mit einfachen Mitteln über 6.000 km lang gebaut wurde, ist sehr beeindruckend. Schon dieses Erlebnis allein war die Reise wert.

Mein Projekt schreitet voran

Aber auch in der Arbeit tut sich einiges. Von der Baustelle in unseren Büros sieht man weniger. Fast täglich stehen nun praktische Inbetriebnahmen an. Wird alles wie geplant laufen? Werden die Sollwerte in allen Technikbereichen erreicht? Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, externe Regierungs-Audits oder komplizierte Systeminbetriebnahmen, die zu meistern sind. Es ist zeitweise sehr schwierig, den chinesischen Lieferanten dazu zu motivieren, alle Dokumente rechtzeitig vorzubereiten. Nach einigen Absprachen klappt die Vorbereitung der Testläufe besser und die Gebäudetechnik wird ohne größere Hindernisse in Betrieb genommen. In meiner letzten Woche wurden alle Dokumente erfolgreich an das Projekt übergeben. Ich bin stolz, diesen Punkt erreicht zu haben.

Um noch weitere Einblicke in den Standort Shanghai zu bekommen, habe ich gegen Ende meines Aufenthalts mit der Projektleitung in weiteren Projekten zusammengearbeitet. Ich habe zum Beispiel Betreiberanforderungen und Organigramme für kommende Projektphasen erstellt. Es war spannend zu erkennen, wie in China Arbeitsprozesse definiert werden, dass hier eine Teeküche statt einer Kaffeeküche geplant wird und Platz für "Teamerfolgstafeln" ein fester Bestandteil im einem Großraumbüro sind. Erneut zeigt sich, dass die chinesischen Kollegen den Gruppenerfolg vor dem Einzelerfolg sehen.

Elisabeths Abschied in Shanghai [Quelle: Roche]

Mein Abschied

An meinem letzten Tag habe ich meinen chinesischen Kollegen den deutschen Standort Penzberg in Oberbayern vorgestellt. Alle waren sehr interessiert, mehr über meinen Standort und Deutschland generell zu erfahren und erkundigten sich auch gleich nach Urlaubsmöglichkeiten. Am Abend gab es noch ein typisch chinesisches Dinner und dann musste ich mich von meinen Kollegen verabschieden. Ich bekam von ihnen viele Geschenke, von Schulbüchern zum Schreiben lernen über Schmuck bis Lotusblütensamen mit Kochrezept.

Elisabeth in Shanghai [Quelle: Roche]

Ich habe von meinem Aufenthalt in China sehr viel für mich persönlich mitgenommen, konnte mich für meine weitere Laufbahn orientieren und mir überlegen, in welche Richtung ich gehen möchte. Ich lasse viele Personen zurück, die mich in Shanghai begleitet haben. Die Kultur, die anfangs befremdlich war, ist mir sehr viel näher gekommen. Für mich hat dieser Aufenthalt gezeigt, dass es mir Spaß macht, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und ich das in meiner Karriere weiter verfolgen möchte.

Im ersten Teil des Tagebuchs berichtet Elisabeth von ihrem Start in Shanghai.


Erfahrungsbericht (Bertelsmann)

Die dreitägige Veranstaltung Talent Meets Bertelsmann stand in diesem Jahr unter dem Motto "Kreativität" und bot den Teilnehmern aus aller Welt die Möglichkeit, ihre Ideen frei umzusetzen. BWL-Studentin Janette nutzte die Chance und ergatterte mit ihrer Gruppe den dritten Preis – ein Besuch in den UFA Studios in Berlin. Welche Aufgaben sie dafür bewältigen musste, berichtet sie hier.

Titel und Thema der Veranstaltung
Talent Meets Bertelsmann 2014

Zeit und Ort
30. Juni bis 2. Juli 2014 in Berlin

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Rund 60 Studenten aus aller Welt nahmen an der Veranstaltung teil. Zahlreiche Unternehmensvertreter (circa 80) aus allen Bereichen und Ebenen des Konzerns waren ebenfalls anwesend, zusätzlich 50 ehemalige Teilnehmer aus den Vorjahren.

Jeanette [Quelle: Bertelsmann]

e-fellow Jeanette (22) schreibt im Moment ihre Masterarbeit in International Management an der ESADE Business School in Barcelona. Davor hat sie den Bachelor in Management an der Warwick Business School in England abgeschlossen und ein Praktikum bei Siemens in Warschau absolviert.

BWL-Studenten werden nicht allzu oft dazu aufgefordert, kreativ zu sein. Dies spiegelt sich leider in fast allen Präsentationen, die man in den verschiedenen Kursen zu sehen bekommt. Mir wurde das mit der Zeit zu langweilig, also habe ich immer versucht kreative Elemente wie beispielsweise Rollenspiele oder selbstgedrehte Videos sinnvoll einzubinden. Eine der Voraussetzungen für Talent Meets Bertelsmann war Kreativität. Ein Unternehmen wie Bertelsmann, das nicht nur die Standard-Anforderungen wie "analytisches Denken, Auslandserfahrung und sehr gute Studienleistungen" voraussetzt, sondern auch Kreativität voraussetzt, war für mich also interessant.

Ohne Kreativität, keine Innovation
Talent Meets Bertelsmann fing eigentlich schon vor dem ersten Veranstaltungstag an. Die Teilnehmer lernten sich und ihre zugeteilte Gruppe schon online auf Facebook kennen. Am ersten Tag der Veranstaltung gab es dann die Möglichkeit, sich "offline" kennenzulernen. Jedes Team bekam ein Thema (zum Beispiel #digital, #content oder #sustainability) und durfte seinen Arbeitsraum für den nächsten Tag mit vielen bereitgestellten Baumaterialien, Deko-Elementen und Accessoires selber gestalten. Außerdem drehte jede Gruppe einen kurzen Clip über das jeweilige Motto und den Arbeitsprozess.

Kontakt zu Bertelsmann aufnehmen?

In der Bertelsmann-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Bertelsmann kontaktieren.

Die Ergebnisse hätten nicht unterschiedlicher sein können: von Himmel und Hölle, über ein Schiff, bis zur Evolutionsgeschichte von Analog zu Digital war alles vertreten. Die darauf folgende Podiumsdiskussion mit vier Bertelsmann-Vertretern über Kreativität gab dem kreativen Chaos des Nachmittags etwas mehr Struktur. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich "Kreativität" definiert wurde. Über eine Sache waren sich jedoch alle einig: ohne Kreativität gibt es keine Innovation. Mit dieser Schlussfolgerung wurde das Abendessen und ein Abend voller Networking, Berliner Skyline und Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet.

Präsentieren vor dem Bertelsmann-CEO
Nach einer kurzen Nacht starteten wir in den zweiten Veranstaltungstag. Jedes Team hatte circa fünf Stunden Zeit, um eine Fallstudie zu lösen. Mein Team und ich behandelten das Thema „"Data-driven Marketing" für die Bertelsmanns Tochtergesellschaft arvato, einem der größten Business-Process-Outsourcing-Dienstleister der Welt. Jedes Team durfte seine Lösung vor Bertelsmann-CEO Dr. Thomas Rabe und weiteren Vorstandsmitgliedern vortragen - eine unglaublich spannende Erfahrung!

Für die Gewinner geht es nach London, Paris, oder Berlin
Unsere Case-Lösung, die Kommunikation von arvato‘s Daten über mehrere Marketing-Kanäle übergreifend zu gestalten und weitere Marketing-Kanäle, wie beispielsweise Displays, hinzuzufügen, gewann den dritten Preis. Somit werden wir bald noch einmal nach Berlin reisen, um uns die UFA Studios anzuschauen. Der erste und zweite Preis waren jeweils Reisen nach London und Paris. Der Tag endete mit einem Privatkonzert von "The Asteroids Galaxy Tour" vor einer atemberaubenden Kulisse an und auf der Berliner Spree.

Feedback und Karrieretipps vom Mentor
Am nächsten Morgen bekamen wir von unseren Team-Mentoren Feedback zu unserer Fallstudien-Lösung und Präsentation. Da wir am Tag zuvor unter extremen Zeitdruck standen, haben wir vergessen, einige gute Ideen einzufügen. Als Verbesserungsvorschlag wurde uns geraten, bei Brainstorming-Übungen mitzuschreiben, damit keine Idee, wie unwichtig sie zunächst auch erscheinen mag, vergessen wird.

Zuletzt hatte jeder Teilnehmer eine individuelle Karriereberatung, in der wertvolle Tipps zum beruflichen Werdegang gegeben wurden und jegliche Fragen über Bertelsmann und mögliche Eintrittspositionen geklärt wurden.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

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Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit
Drei spannende, anspruchsvolle und natürlich kreative Tage mit Teilnehmern aus aller Welt und zahlreichen Unternehmensvertretern in Berlin - ich kann Talent Meets Bertelsmann nur weiterempfehlen! Wenn man kreativ ist und dies bei einer Unternehmensveranstaltung auch einmal unter Beweis stellen möchte, ist man bei Talent Meets Bertelsmann richtig!


Erfahrungsbericht (Bosch Rexroth)

Der Blick über den juristischen Tellerrand hinein in die Welt der Unternehmensführung – das war die die Herausforderung, wegen der sich Tina für das Graduate Specialist Program der Bosch Rexroth AG entschieden hat.

Art der Beschäftigung:

Fachreferentin Arbeitsrecht und Personalgrundsatzfragen bei Bosch Rexroth

Zeitraum und Ort:

seit Januar 2014 in Lohr am Main

Schon im Studium vom Arbeitsrecht begeistert

Schon in meinem Studium habe ich an wirtschafts- und arbeitsrechtlichen Fragen Gefallen gefunden und neben juristischen auch immer wieder wirtschaftswissenschaftliche Vorlesungen besucht. Diese Schnittstellenthematik zwischen Recht und Wirtschaft, die mich im Studium so reizte, habe ich anschließend in meiner Referendariatszeit immer wieder gesucht: So konnte ich einen Teil meiner Verwaltungsstation bei der Gewerbeaufsicht verbringen. Während der Rechtsberatungsstation arbeitete ich erst bei einer Fachkanzlei für Sozialwirtschaft und anschließend in einer Wirtschaftskanzlei in Barcelona, die auf die Beratung deutscher Firmen in Spanien spezialisiert war.

In der Wahlstation beim Arbeitgeberverband Südwestmetall – die ich im Übrigen uneingeschränkt für Arbeitsrechtler empfehlen kann - kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit Personalleitungen und Syndikusanwälten mittelständischer und großer Unternehmen der Metallindustrie. Deren Aufgaben, die Verknüpfung von rechtlichen Erörterungen mit unternehmens- und personalpolitischen Überlegungen, wurden zu meinem neuen Wunsch-Berufsfeld.

Tina [Quelle: Bosch Rexroth]

Tina (30) studierte Jura mit Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht an den Universitäten Mannheim, Göteborg und Freiburg. Im Januar 2014 ist sie über das Graduate Specialist Program bei Bosch Rexroth eingestiegen.

Das Trainee-Programm als perfekter Einstieg ins Unternehmen

Als ich dann die Stellenanzeige der Bosch Rexroth AG las, stolperte ich zum ersten Mal über das Wort "Trainee". Uns Juristen ist diese Einstiegsmöglichkeit in das Berufsleben ja eher unbekannt, aber von Freunden aus den Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften lernte ich schnell, dass sich dahinter ein echtes Karrieresprungbrett verbirgt: Ein bis zu zwei Jahre andauerndes Programm, in dem man das Unternehmen in verschiedensten Facetten und Standorten kennenlernen und Kontakte knüpfen kann - Auslandserfahrung inklusive.

Wer jetzt Sorge hat, als Trainee weiterhin "nur" in der Rolle des lernenden Referendars oder Praktikanten zu sein, dem sei an dieser Stelle versichert, dass Trainees als vollwertige Mitarbeiter eingesetzt werden, mit vollkommen eigenem Verantwortungs- und Entscheidungsbereich.

Ich arbeitete in der Abteilung für Personalgrundsatzfragen und Arbeitsrecht in der Zentrale des weltweit tätigen Unternehmens in Lohr am Main. Bereits nach sechs Wochen übernahm ich in Elternzeitvertretung die Rolle des Arbeitsrechtsreferenten, die ich auch jetzt nach Abschluss des Trainee-Programms ausfüllen werde.

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Den Vorstand in arbeitsrechtlichen Fragen beraten

Meine Aufgabe besteht zunächst aus der umfassenden arbeitsrechtlichen Beratung von Personalleitungen, HR-Business-Partnern und Vorstand. Der Schwerpunkt liegt hier in der kollektivrechtlichen Beratung. Dazu gehören die Prüfung von Mitbestimmungsrechten, die Auslegung von Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen sowie die Unterstützung in Verhandlungen mit den Betriebsratsgremien.

Diese Themen spielen sich dann nicht nur auf rechtlicher Ebene ab, sondern man muss sich auch inhaltlich mit den für den Arbeitsalltag in einem Großunternehmen maßgeblichen Fragen beschäftigen, wie zum Beispiel Schichtmodelle, Kostenflexibilität oder Gesundheitsschutz. Spannend für mich als Juristin ist es, mit Ingenieuren, Personalern und Betriebswirten zusammenzuarbeiten. Zudem hat man als Trainee die Möglichkeit, durch die verschiedenen Stationen auch die operative Arbeit vor Ort kennenzulernen.

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

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Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Restrukturierungen und M&A-Projekte begleiten

Ebenfalls zu den Aufgaben eines Arbeitsrechtsreferenten gehört die Begleitung von Restrukturierungsmaßnahmen und M&A-Projekten. Für Juristen bietet sich in diesem Rahmen die spannende Gelegenheit, Vereinbarungen zum Interessensausgleich und Sozialpläne zu entwerfen sowie die Verhandlungen vor Ort zu begleiten. Sind dabei Mitarbeiter in anderen Ländern betroffen, beschäftigt man sich auch mit nationalen Besonderheiten und Ausprägungen des Arbeitsrechtes. Erfreulicherweise konnte Bosch Rexroth Personalanpassungsfragen immer allein durch sozialverträgliche, freiwillige Maßnahmen lösen.

Neben den rechtlichen Aspekten muss auch geprüft werden, ob die gefundene Lösung in die Unternehmenskultur passt. Ein einfaches "Rechthaben" aus Arbeitgebersicht genügt eben nicht immer, gerade auch vor dem Hintergrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen.

Du interessierst dich ebenfalls für den Bereich Arbeitsrecht bei Bosch Rexroth? Dann bewirb dich für das Graduate Specialist Program.

Inhaltlich sind das Trainee-Programm und die Aufgaben eines Arbeitsrechtsreferenten unglaublich vielfältig. Als wichtiger Teil dieser Schnittstelle zwischen Jura, Wirtschaft und Maschinenbau lerne ich jeden Tag etwas Neues.