Das e-fellows.net Blog

Hier findest du Erfahrungsberichte über Veranstaltungen und Praktika, Insider-Informationen aus den Unternehmen und Neuigkeiten von e-fellows.net.


Erfahrungsbericht (Allianz)

Beim Digit@llianz Event konnte sich e-fellows.net-Stipendiatin Sarah ein ganz eigenes Bild von der Allianz als Arbeitgeber machen. Dabei erfuhr sie alles zu den aktuellen IT-Projekten und dem IT-Traineeprogramm der Allianz, löste im Team eine Case Study und lernt in der Allianz Arena auch, was ein Hybridrasen ist.

Titel und Thema der Veranstaltung

Digit@llianz

Zeit und Ort

23. Juni 2014, Allianz Arena & Allianz Deutschland, München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Insgesamt nahmen 20 Studenten aus den Studienrichtungen  Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Physik und BWL teil. Aus dem Bereich Personalmarketing der Allianz waren Nadja Gruber und Ramona Lord-Nissl vor Ort sowie Führungskräfte und Trainees aus der IT.

[Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net- Stipendiatin Sarah (24) studiert Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen.

Die Allianz? Ein altes, verstaubtes Versicherungsunternehmen mit veralteten IT-Systemen und langweiligen IT-Projekten? So werden sich bestimmt einige von euch die Allianz vorstellen. Ich hatte vor meinem Besuch bei der Allianz auch ähnliche Vorstellungen über dieses Unternehmen und ich kann euch jetzt schon einmal verraten - vergesst alle eure Vorurteile!

Arbeiten bei der Allianz

Bereits auf dem Weg vom Hauptbahnhof bis zur Allianz Arena, lernte ich die anderen Studenten kennen und wir tauschten uns über unsere Herkunft sowie unsere Studienwahl aus. In der Loge der Allianz Arena, wo sich sonst auch mal die Führungskräfte und der Vorstand bei Events und Meetings treffen, stellten sich die Mitarbeiter der Allianz und die Teilnehmer kurz vor.

Am Vormittag erhielten wir dann Informationen zu der Allianz als Arbeitgeber, zu aktuellen IT-Projekten und dem IT-Traineeprogramm. Schon hier merkte ich, dass die IT-Projekte weder langweilig noch veraltet sind. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch im Laufe des Tages bei persönlichen Gesprächen mit den Führungskräften. In den Pausen hatten wir immer wieder die Möglichkeit, uns mit den Mitarbeitern der Allianz auszutauschen und viele Fragen zu stellen.

Spielerkabine

Anschließend fand eine Führung durch die Allianz Arena statt. Das Highlight war natürlich die Spielerkabine des FC Bayern München!

Gruppenbild in der Allianz Arena[Quelle: Allianz]

Nach der Führung durch die Allianz Arena und einem Gruppenfoto auf der Tribüne, fuhren wir mit dem Bus zum Campus der Allianz in Unterföhring. Es war beeindruckend, wie groß der Campus wirkt, und wie viele Menschen dort arbeiten. So hatte ich mir es nicht vorgestellt und war positiv überrascht. Nachdem wir uns alle in der Kantine gestärkt hatten, mussten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.

In der Case Study zum neuen Kommunikationssystem

Wir wurden in fünf Gruppen aufgeteilt und erhielten eine Case Study zum Thema "Bring Your Own Device (BYOD)". Ich hatte mich mit diesem Thema schon in meinem Studium beschäftigt und freute mich nun auf die Umsetzung der Aufgabenstellung. Wir sollten die Kosten für die Neuanschaffung beziehungsweise Aktualisierung der bestehenden BlackBerry-Infrastruktur mit dem Konzept BYOD vergleichen. Dabei galt es weitere Aspekte wie zum Beispiel Usability, Ergonomie & Performance, Arbeitsfähigkeit, Außenwirkung und App-Umfang zu beachten.

An einem Tisch mit Trainees, Personalern und Führungskräften

Ein weiterer Punkt auf unserem Tagesablauf war ein Speed-Dating. An Stehtischen standen verschiedene Unternehmensvertreter für unsere Fragen bereit. Jeweils zwei Teilnehmer konnten die IT-Trainees, Führungskräfte sowie HR-Mitarbeiter mit Fragen löchern. Das Speed-Dating war für mich eine ideale Möglichkeit, um mit unterschiedlichsten Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Kontakt zur Allianz aufnehmen?

In der Allianz-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Allianz kontaktieren.

Barbecue und Kicker-Turnier

Die Gewinner des Kicker-Turnier [Quelle: Allianz]

Nach dem Speed-Dating gingen wir über zum gemütlichen Teil des Abends. Nach dem Grillen fand zu unserer Überraschung noch ein kleines Kicker-Turnier statt. In Vierergruppen traten wir gegeneinander an. Es war eine wirklich lockere Atmosphäre und wir hatten alle viel Spaß dabei. Meine Gruppe hat sogar gewonnen!

Alumni-Porträt Stephanie Haarmann von Bosch, Bildquelle: sxc.hu, User: clix

Mehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte". 

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Event einen wirklich guten Überblick über die Allianz, die Mitarbeiter und die Projekte geben konnte. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Wirklich gut fand ich, dass zu jeder Zeit viele verschiedene IT-Trainees und Führungskräfte für Fragen zur Verfügung standen. Dadurch konnte ich mir einen eigenen und persönlichen Eindruck von der Allianz als Arbeitgeber machen.


Erfahrungsbericht (McKinsey)

Kommen Autos bald aus dem 3D-Drucker? Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Zulieferungskette von Automobilkonzernen? Diesen Fragen ging e-fellows.net-Stipendiatin Katharina beim McKinsey-Symposium "Forschergeist 2014" in Berlin nach.

Titel und Thema der Veranstaltung
Symposium Forschergeist 2014 - eine Veranstaltung von McKinsey

Zeit und Ort
16. - 18. Mai in Berlin

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Wir waren 40 Teilnehmer und wurden von 13 McKinsey-Beratern betreut. Zusätzlich war für jeden Workshop ein Partner vor Ort, der einen Expertenvortrag zu dem jeweiligen Thema gehalten hat.

[Quelle: e-fellows.net]

e-fellows.net-Stipendiatin Katharina (28) ist Promotionsstudentin der Biochemie an der LMU München.

Seit 2011 promoviere ich an der LMU München im Bereich kardiovaskulärer Vorgänge. Als Grundlagenforscherin begeistere ich mich für molekulare Abläufe wie die Analyse eines Proteins. Mich faszinieren die Forschung und das analytische Denken, doch oft ist mir die Grundlagenforschung zu weit entfernt von der Praxis. Deshalb konnte ich mir nur schwer vorstellen, wie der Alltag eines Beraters aussieht. Ich wollte endlich wissen, wie die Wissenschaft und Beratung zu einander finden und wie ich meine naturwissenschaftlichen Kenntnisse in einer Beratung einbringen kann.

Case Study zum 3D-Printing
Am ersten Veranstaltungstag galt es eine Case Study zu lösen. Die 40 Teilnehmer konnten sich im Vorfeld für ein Thema entscheiden, das wir in kleineren Gruppen bearbeiteten. Ich habe mich mit meiner Gruppe mit dem Thema das 3D-Printing beschäftigt. Zwei Berater haben uns die Technik vorgestellt, die meisten Doktoranden hatten von der Technologie vorher nur oberflächlich in den Medien gehört. Am ersten Tag bekamen wir nicht nur einen Einblick in die Technik, sondern eine kurze Einführung in die Marktmöglichkeiten und Anwendungsbereiche des 3D-Printings. Als Gruppe untersuchten wir dann, inwiefern das 3D-Printing einen Einfluss auf die Lieferkette der Automobilindustrie hat. Hierfür sammelten wir Faktoren, die für  das Marketing, die Produktion, das Controlling und die Entwicklung bedeutend sind.

Abendprogramm mit ausgefallenen Cocktail-Kreationen
Am Abend ging es gemeinsam zum Hotel in Berlin-Mitte. Nach einer Erfrischungspause konnten wir zu Fuß zum Abendevent spazieren. Das McKinsey-Team hatte das "Cookies" ausgesucht - eine  Mischung aus Club und Restaurant. Nachdem wir die eigens kreierten Drinks wie „Forschergeist“ probiert hatten, genossen wir ein kulinarisches Highlight aus Quinoa und Wachtelei - mitten  auf der Tanzfläche. Nach dem Essen stand der Abend zur freien Verfügung. Es wurde gelacht und geplaudert. Ich habe die Zeit genutzt und mit vielen Teilnehmern und Berater gesprochen und über die Themen der anderen Workshops ausgetauscht.

Innovative Technologien im Haus der Bundespressekonferenz
Nach dem Frühstück gab es für alle Teilnehmer einen Vortrag über innovative Technologien. Dann ging es weiter in die einzelnen Arbeitsgruppen. Nach einem Vortrag über Chancen und Risiken des 3D-Druckens haben wir Ideen für konkrete Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Unsere Empfehlung an den Vorstand eines fiktiven Automobilherstellers: Einstieg in das 3D-Printing – aber mit Bedacht.  Bei der abschließenden Präsentation hat jede Gruppe ihr Resultat vorgestellt und so konnte jeder Teilnehmer sich über die vier großen Themen informieren.

Anschließend starteten wir den Abend mit einer Bootsfahrt über die Spree, wo wir bei Bier und Wein den Blick aufs Bundeskanzleramt und die Berliner Museen genossen. Gefeiert wurde dann im Club Spindler & Klatt.

Kontakt zu McKinsey & Company aufnehmen?

In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Abschluss- Symposium
Nach einer langen Nacht war das gemeinsame Frühstück sehr willkommen. So gestärkt wurde uns die Einstiegsmöglichkeiten für Wissenschaftler bei McKinsey vorgestellt. Beraterinnen mit dem gleichen Hintergrund wie die Teilnehmer sprachen aus ihrer Erfahrung über die Arbeit in der Unternehmensberatung.  In netter Runde haben wir so das Symposium ausklingen lassen.

Fazit
Es war ein super Wochenende. Es hat mich gefreut, so viele nette Leute kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre konnten wir die Arbeit eines Beraters kennenlernen und ich habe mir ein genaueres Bild von McKinsey als Arbeitgeber gemacht. Sowohl Laien, die noch nie an einer Case Study gearbeitet hatten, als auch Doktoranden, die bereits erste Eindrücke in Beratungen gesammelt hatten, hatten Spaß an der Arbeit und wurden gefordert. Wer als Doktorand mit dem Gedanken spielt, ob der Einstieg in die Unternehmensberatung für ihn in Frage kommt, sollte sich definitiv für Forschergeist 2015 bewerben.


Blog: Top-10-Fragen zu Intelligenz und Hochbegabung

Katharina Schlotthauer
Katharina

Hochbegabung, Intelligenz und IQ sind heiß diskutierte Themen in der Community – immerhin gehören die e-fellows zu den schlausten Studenten Deutschlands und Österreichs. Welche Rolle spielt dein IQ in deinem Leben? Wie funktionieren IQ-Tests? Sollte man den IQ als Maßstab für Intelligenz abschaffen?


Carpe diem! Ein Picknick mit Freunden

Man kann gar nicht genug Zeit mit Freunden verbringen. Neben neuen Zielen für das nächste Jahr war es diese Erkenntnis, die das e-fellows.net Marketing-Team von seinem jährlichen Strategie-Workshop mitbrachte. Motiviert durch einen Schicksalsschlag luden sie deshalb e-fellows.net-Mitarbeiter, Freunde und Stipendiaten zu einem spontanen Picknick ein.

Eigentlich sollte es ein Picknick im Freien werden, zu dem sich e-fellows.net-Mitarbeiter, Freunde und Stipendiaten im Englischen Garten verabredeten. Doch leider spielte das wechselhafte Juliwetter da nicht mit. Trotzdem fiel unser Picknick nicht ins Wasser, sondern wurde kurzerhand in die Münchner Volksküche verlegt.

Der Hintergrund: Unsere Kollegen aus dem Marketing hatten sich Anfang der Woche auf ihren jährlichen Strategie-Workshop zurückgezogen. Und ihre Gastgeberin, Frau S., erzählte vom unerwarteten Tod des Sohnes einer guten Freundin. Frau S. bat unsere Kollegen, ihr nicht die Verpflegung zu bezahlen, sondern die Unkosten lieber in Zeit zu investieren - Zeit mit Freunden und anderen geschätzten Menschen.

Picknick mit Freunden

Im Restaurant der Volksbühne wurde sich also an bunten Tischen zur gemeinsamen Brotzeit getroffen und unter den Retro-Leuchten die Köpfe zusammengesteckt. Geplaudert wurde über die vergangene Prüfungsphase, Zukunftspläne und kommende Treffen.

Alle Fotos vom Picknick findet ihr in der Community.


Mitarbeitervorstellung

Community Managerin Eva verabschiedet sich in die kalifornische Sonne und macht den Weg frei für Lino, der sich fortan um die e-fellows.net community kümmern wird. Wenn der Monty Python’s-Fan gerade nicht bei uns in der Redaktion weilt, steckt er seine Nase gerne bis zum Anschlag in ein gutes Buch.

Teil 94 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net

Was machst du bei e-fellows.net?

Ich bin der neue Community-Manager bei e-fellows.net. Ich betreue die Online-Gruppen und -Diskussionen in der Community und bin Ansprechpartner für alles An- und Aufregende, das dort anfällt. Ich wühle mich aber auch durch Excel-Tabellen, bin medial sozial, schreibe Newsletter, baue unsere Homepage um oder hänge am Telefon, um spannende Menschen für unsere Expertenforen zu gewinnen.

Sehr gerne puzzle ich auch an neuen Funktionen für unsere Website herum – bis mir die IT sagt, dass es leider auch diesmal technisch nicht machbar sein wird, jedes neue Community-Mitglied zu begrüßen, indem ihm eine dreidimensionale Hand aus dem Bildschirm entgegenkommt, während das lettische Nationalorchester per Livestream die Titelmelodie von "Monty Python’s Flying Circus" spielt.

Was hast du vorher gemacht?

Ich habe die zehn Jahre seit der Schule genutzt, um ganz verschiedene Fächer zu studieren (darunter gar Bildende Kunst), und habe mir 2010 ein Diplom im Fach Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus ertippt (übrigens mit einem Roman). Als ich auch noch eine Doktorarbeit in Medienkulturwissenschaften ("Figurationen des Produktionsästhetischen" oder so) draufgesattelt hatte, wurde es Zeit, mich auch mal außerhalb von Akademie und Kulturbetrieb zu versuchen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?

Community Manager Lino

Die Arbeit hier ist erfreulich vielfältig! Ich bin immer noch überrascht, mit wie vielen neuen Themen ich es auf einmal zu tun habe: So sorge ich zum Beispiel dafür, dass die Nägel unserer Community-Daumen auch immer frisch geschnitten sind; trage abends brav den Redaktions-Cache runter zur Restmülltonne, um ihn auszuleeren; lausche in der Mittagspause den Vögeln, um zu lernen, wie der perfekte Tweet sich anhört; oder erkläre meiner Chefin (30+) auch schon mal, dass man mit Tipp-Ex keine Excel-Tabellen korrigieren kann. Bei e-fellows.net wird VIELFALT großgeschrieben, was aber auch daran liegen kann, dass ich Caps Lock schon wieder drin habe.

Welche privaten Interessen hast du?

Darauf muss ich - leider? - mit Adorno antworten: "Weniges unterscheidet die Lebensweise, die dem Intellektuellen anstünde, so tief von der des Bürgers, wie daß jener die Alternative von Arbeit und Vergnügen nicht anerkennt." Und: Ich bin Leser. Richtiger Leser.

Was war dein skurrilstes Erlebnis mit dem Internet?

Als mir eine dreidimensionale Hand aus dem Bildschirm entgegenkam, während das lettische Nationalorchester per Livestream die Titelmelodie von "Monty Python’s Flying Circus" spielte. Oder doch der Tag, als ich so lange am Rechner saß, bis ich meinen Mauszeiger für eine Fliege hielt, die sich auf den Bildschirm gesetzt hatte und ich versuchte, sie mit einer Handbewegung zu verscheuchen.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?

Jemanden, der präzise Gegenwartsanalysen macht, daraus überzeugende Ideen zum gesellschaftlichen Wandel entwickelt und dann bei mir klingelt, um mich abzuholen, wenn’s um die Umsetzung geht.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?

Haus zeugen, Baum bauen, Kind pflanzen vielleicht?